• Hallo - ab sofort gibt es hier eine neue Forensoftware - und die Registrierung klappt auch wieder. Die Installation ist frisch - daher seht mir nach, wenn noch nicht alles funktioniert und vielleicht manches noch fehlt. Das wird noch :) Gruß Markus Admin

HyEndFed Multiband extra kurz

W

Wuddi

Guest
Hallo zusammen,

gibt es hier jemanden der mit dieser Ausführung der HyEndFed Erfahrungen sammeln konnte?

https://www.hyendcompany.nl/antenna...tail/231/HyEndFed_4_Band_Extra_Kort_AL_Plaat_

Ich habe mir bereits einige Drahtantennen näher angeschaut, ob nun FD4, oder G5RV, usw.

20m würde ich quer max. gespannt bekommen.

Bei uns im Ort gibt es auch einen Funkamateur, der seine Kubische Quad, die er jahrelang im Garten hatte, durch eine Drahtantenne, an drei 4m Alumasten im Winkel von ca. 90 Grad, ersetzt hat. Auch dem Platz geschuldet, der Garten wurde halbiert. Ich denke er nutzt die Länge bis 160m.

Angeblich sollen mit dieser Ausführung der HyEndFed auch 80m möglich sein.

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Dietmar
 
B

Bernhard

Guest
Hallo Dietmar,
vor zwei Jahren haben ein Freund und ich mal Versuche mit einer solchen Antenne angestellt.
Dies auf einem Campingplatz am Altrhein, also etwas höhere Bodenleitfähigkeit.
Die Antenne war von einem 10m Mast in eine Pappel verspannt, zum Baum hin leicht ansteigend.
Die Ergebnisse waren brauchbar, soweit die Gegenstationen über gute Antennen verfügten. Die Tx-PWR betrug 100 W.
Deutschland und angrenzende Gebiete waren möglich, wenn z.T. auch etwas dürftig.
Am folgenden Tag haben wir es mit 40m Draht versucht, über einen selbstgebauten L/C-Koppler. Der Draht war abenteuerlich verspannt, ähnlich eines Dreiecks. Damit waren die Verbindungen deutlich besser.
Am Besten hat es am folgenden Tag funktioniert. Da wurde eine etwa 20m lange "Zepp" verwendet, über Zweidrahtleitung gespeist und einen symetrischen Koppler angepasst.
Die Verbindungen fanden auf 80 und 40m statt. Weiteste Verbindung war auf 40m nach Saratov in Russland, in SSB.
Meiner Ansicht nach wird in diesen Baluns und Ununs zuviel Leistung verbraten. Dies nicht nur im Tx-Pfad.
Ein Koppler hat freilich auch Verluste, aber man kann versuchen, diese bei der Konstruktion und Bemessung der Bauteile zu minimieren.
Allerdings kenne ich auch 3 OMs, welche mit ihrem Draht am Unun zufrieden sind.
Es kommt halt dabei auch immer auf die Gegenstation an.
Ich würde Dir eher zu einer "Zepp" mit "Hühnerleiter" oder Wireman raten. Damit sollte mit Deiner verfügbaren Spannweite von 20m schon was zu machen sein.

73 - Bernhard.
 
W

Wuddi

Guest
Danke für deine ausführliche Antwort Bernhard!

Wenn ich diagonal von der Garage und meinem Aluschiebemast durch den Garten gehen würde, dort ebenfalls einen Mast hinsetze, käme ich auf auf ~28m.

Ich schaue mal, noch hat es keine Dringlichkeit.

73

Dietmar
 
B

Bernhard

Guest
Dietmar,
"irgengwas" ist fast immer zu machen.
Mir würde zu dem spezifischen Thema die sog. "Moregain-Antenna" einfallen.
Dies ist ein mehrfach zurückgefaltetes Konstrukt, welches durch die notwendigen Abstandshalter auffälliger wird.
Damit könntest Du auch auf den niedrigerfrequenten Bändern qrv sein.
Über Zweidrahtspeiseleitung und sym. Koppler müsste sie auch "einbeinig" funktionieren. Allerdings muss die Zweidrahtleitung grösser als lambda/4 sein.
Das wäre in Deinem Fall zu ermitteln, ob dies möglich wäre.
Du kannst ja mal nach dieser Antenne bei G. suchen.

73 - Bernhard.
 
W

Wasserbueffel

Guest
Bei dem Platz würde ich mich für eine FD4 entscheiden.
Der Balun kommt in Hausnähe....
Damit ist man auf vielen Bändern QRV.....

Walter
 
B

Bernhard

Guest
Walter,
dies wäre auch möglich. Wobei ich gegenüber Baluns gewisse Vorbehalte habe.
Vielleicht eine "klassische Windom" , dicker Draht - dünner Draht" über Koppler hochohmig eingespeist.
Kommt auf die Verluste des 1:6 Baluns und des Kopplers an.
Ich kannte einen OM der ewig, bis sk, mit einer Windom qrv war. Dies auf 80, 40 und 20m.
FD4 ist zwar als "Dummy" verschrien. Ich kann dies nicht beurteilen.

73 - Bernhard.
 
W

Wasserbueffel

Guest
Hallo Bernhard.
Hatte schon viele Drahtgebilde in 45 Jahren Funkerzeit.
Seit 1981 Hausbesitzer mit 1100 qm Platz.
Hab schon mit Beverange Antennen rumgespielt,250 Meter Weidezaun(natürlich Stromfrei) dazu genutzt.

Zig. Langdrähte gespannt, Doppelzepp in allen möglichen Ausführungen,W3DZZ mit verschiedenen Trapps.
Mit oder ohne Baluns probiert.
Bestimmt schon 20 Dipolantennen gebastelt und probiert,Balun kann man ja selber bauen in einer Dose oder Stromkasten.
Für eine Hühnerleiter wird mein 240 Ohm Kabel langsam knapp.
240 Ohm Antennen Zuführungen gibts ja kaum noch(schade),da muss man meist mit RG 58 vorlieb nehmen.

Hatte mal mit einer FD3BC(speziell für die Rundfunkbereiche)angefangen.
Das Teil klappte besser auf den Bändern wie die ganzen anderen Gebilde.
Die hatten leider den Nachteil das sie nur in 2 Bändern richtig resonant waren.
Dann hab ich eine FD4 daraus gemacht(beide Schenkel was länger).
Die hängt heute noch auf.

Von 40-10 Meter geht top,dazwischen und 80 Meter als Kompromiss mit Rollspulentuner(Automatiktuner mag ich nicht)
160 ist sowieso ein Spezialfall,da ging ein 40 Meter Langdraht besser....

Meine FD4 hängt im Garten an 2 Masten von 8 Meter Höhe in Nord Süd Abspannung.
Vom Balun in den Shack hängen 15 Meter RG 58.

Also bei Vergleichen mit anderen Funkern schneide ich nicht schlecht ab(machen viel SSTV und BPSK)
Da kann man schön die Bildchen vergleichen......

Allerdings spielt auch die Lage eine Rolle,die ist bei mir ganz ok.
Wohne auf dem Dorf in einer Anliegerstrasse die in einer Sackgasse zum Feld endet(wohne am Ende)
Kein Hochhaus oder Hochspannungsleitung in der Nähe.

Die einzigen Störungen kommen vom Sohn im Obergeschoss wenn er seine billigen Handy Ladegeräte oder
Iphone oder Ipad Zeugs auflädt.

Gruß Walter
 
B

Bernhard

Guest
Hallo Walter,
da hast Du ja den richtigen qth. Das macht natürlich sehr viel aus.
Bedingt durch mehrere Umzüge und qrl-bedingten Auslandsaufenthalt konnte ich solche Antennen nicht erstellen.
Aktuell mache ich nur etwas SWL und CB-Funk vom a-qth im Taunus.
Dort habe ich eine Halbwelle aus Alu-Fahnenmast, eine ca. 40m lange Drahtantenne und eine AMA-Loop.
Die qrm- qrn-Lage ist noch erträglich.
Die FD4 und andere Stromsummenantennen wurden immer wieder mal kontrovers diskutiert.
Früher hörte man wohl öfters von OMs, die sie verwendeten. Sicherlich spielt da auch die Loc. eine Rolle.
Baluns habe ich noch nicht selbst gebaut, weil kein Bedarf. Ein mir bekannter OM hatte mal einen aus dem Kern eines Zeilentrafos gebaut, für einen Dipol für 80m - das Ding hat sogar funktioniert, wurde nicht warm.
Das mit diesen Kernen geisterte früher mal durch die "Fachkreise".

"Meine" besten Antennen hatte ich qrl-mässig bei "DHJ 59". Ist rund 40 Jahre her.
Das Rufzeichen sagt Dir sicher etwas.
Gibt es schon eine Weile nicht mehr.
Gegen Ende meiner Dienstzeit hatte ich dann allerdings nur noch mit Richtfunk und Multiplex zu tun, was mir garnicht gepasst hat.

73 - Bernhard.
 
W

Wuddi

Guest
Da war ich ja mit dem Geroh Steckmast und unseren 400 Watt Trupps ein kleines Licht, als gelernter Schreibfunker HF. :)
Wobei diese auch nur noch selten eingesetzt wurden. Wir hatten auch einige Trupps mit Richtfunk.

Wenn ich vom Alumast an der Garage ausgehen würde und nicht vom Mast auf dem Dach, könnte ich auf der Garage auch noch mal ~9-10m schräg runter spannen. In die andere Richtung bis zum Baum 19 Meter, oder wie schon beschrieben etwas weiter diagonal ein paar Meter mehr.
Die Frage ist natürlich, welche Bänder lohnen sich, langfristig gesehen? Ich dürfte, wenn alles gut geht, wovon ich mal ausgehe, :cool: erst mal eh nur 160m, 80m, 15m und 10m. Wobei ich letzteres mit der Gain-Master abdecken kann.
160m steht aussen vor.

73

Dietmar
 
B

Bernhard

Guest
Dietmar,
wieso "kleines Licht"? Das Fm-Wesen fand nun mal auf verschiedenen Ebenen statt. Die eine war so wichtig wie die andere.

Allerdings würde ich heute den "Zwirn" nicht nochmal anziehen, wenn ich 20 Jahre alt wäre. Dies aus Gründen, die ich als Dir bekannt voraussetze.

Bei der Konzeption einer Antennenanlage kann übrigens ein "Auszug aus dem Liegenschaftskataster" hilfreich sein. Den gibt es beim Amt für Bodenmanagement, welches der Kreisverwaltung beigeordnet ist (hier in Hessen).
Das ist quasi eine Karte vom Grundstück mit Gebäuden usw.
Darauf kann man dann seine Masten und Befestigungspunkte einzeichnen, und die zu verspannenden Antennen erst mal auf dem Papier simulieren.
Der Auszug kostet wenige Euro Gebühr. Manche OMs haben das so gemacht. Ist einfacher als ausmessen und selbst Zeichnen.

73 - Bernhard.
 
W

Wuddi

Guest
Bernhard, ich hätte Hi zum kleinen Licht dazu schreiben sollen. ;)
1991 war ich im Norden, Rotenburg/ Wümme.

Ich habe hier einen solchen Auszug, habe dort Ende der 80er das Carport für eine Genehmigung eingezeichnet.

Gestern habe ich Maurerschnur und Zollstock genommen und die Schnurr vom Alumast, ausgezogen auf ca. 8m, in Richtung der möglichen Befestigungspunkte gespannt. Vom Alumast kann ich über die Garage Richtung Haus 10m spannen, in Richtung Garten vom Mast aus max. 23m. Zumindest ohne den Nachbarn zu dicht auf die Pelle zu rücken. Vom Dach aus habe ich es nicht gemessen, da käme ich auf gut 12m Höhe, würde da aber nur auf 20-23m kommen.

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Dietmar
 
W

Wasserbueffel

Guest
Tja der Standort ist wichtig....
Was sollen denn die Leutchen sagen die keine Drähte spannen können.
Und auch keinen Garten haben.
Kenne einen Amateur der mit einer Magnet Loop auf dem Balkon weltweit Funkbetrieb macht.
Mit den Loops hab ich null Erfahrung,die Teile sind auch nicht so einfach und günstig zu realisieren.

Walter
 
B

Bernhard

Guest
Dietmar,
ich war zuletzt in Sengwarden im Dienst.
Dann noch paarmal im Münsterland zur WÜ, Raum Coesfeld, Borken, Rees.
Dort mit RiFu und Multiplex-Trupps - Anbindung an andere Fm-Netze von Heereseinheiten.

Hier am qth habe ich auch noch eine AMA-Loop von 80cm Durchmesser. Die nutze ich mal für SWL, habe sie aber auch schon für CB versucht.
Sie geht nicht wirklich "gut", die Halbwelle vertikal ist doch schon besser.
Vermutlich sollte sie etwas höher stehen, aktuell sind es ca. 3m über Grund.

In Süddeutschland ist ein OM, "Enzo" mit Vornamen, Call weis ich nicht, der hat sehr grosse Loop-Gebilde auf seinem Grundstück aufgebaut.
Manchmal ist er auf 80m zu hören. Aber sein Signal war nie berauschend.

Meine AMA-Loop habe ich für "lau" bekommen, von einem OM der aufgehört hat und weggezogen ist. Gekauft hätte ich sie nicht.
Diese kleineren Loops sind wohl lediglich nur besser als keine Antenne.
Und die grossen sind doch recht auffällig und rufen die "Strahlungsgeschädigten" auf den Plan....

73 - Bernhard.
 
W

Wuddi

Guest
Guten Morgen Bernhard,

ja AMA Loop´s habe ich mir auch schon angeschaut. Habe mich aber noch nicht intensiver damit beschäftigt. Bei Wimo habe ich mir ein paar Bewertungen durchgelesen, wobei da ja auch meistens die Werbetrommel gerührt wird.
Zudem schaue ich gerade auch Richtung KW Transceiver. Ich hatte ja ursprünglich den Icom IC 7300 ins Auge gefasst, Habe dann aber hier im Forum, auch an anderer Stelle, doch einige an Kritik gelesen. Sodass ich mich jetzt Richtung Yaesu FT-DX 3000D informieren werde. Eine eierlegende Wollmilchsau soll es nicht werden, lieber KW getrennt von 2m/ 70cm.

73

Dietmar
 
B

Bernhard

Guest
Dietmar,
bei den "Bewertungen" und "Tests" von Händlern oder privaten Anbietern wäre ich vorsichtig.
Es soll ja auch Ärzte geben, die solche Bewertungen in entsprechenden Portalen kaufen....

Bei diesen Loop-Antennen hätte man freilich die Möglichkeit, sie nur für Rx zu verwenden, wenn der Transceiver über einen separaten Empfängereingang verfügt, oder über eine HF-Vox. Das könnte bei entsprechender qrm- qrn-Lage sinnvoll sein, wäre aber von Fall zu Fall unterschiedlich.

Vermutlich dürfte aber jeder vernünftig aufgehängte "Strick", Dipol usw. besser sein. Oder eine liegende Schleife in entsprechender Höhe. Aber wer kann das schon.

Bei der Beurteilung von Geräten ist auch zu berücksichtigen, das die Hersteller sowas wie Produktpflege betreiben. Zumindest mitunter.
Nicht immer führt dies zur "Besserung", was es eigentlich sollte.
Icom hat vor etlichen Jahren mal an einem TRX paar Dioden im PA-Bereich eingespart, und es gingen einige Endstufen "hops".
Icom-Deutschland hat sich bestimmt über die Rückläufer während der Garantiezeit gefreut....
Ich meine, es war damals beim IC 7700.

73 - Bernhard.
 
W

Wuddi

Guest
Guten Morgen,

Anfang der Woche bin ich von einem Wangerooge Urlaub zurückgekommen. Am zweiten Tag fiel mir dann eine am alten Leuchtturm gespannte Drahtantenne auf, die einen Tag zuvor noch nicht da war.
Beim Besuch des Leuchtturms hörte ich dann aus dem Keller, wie dort QSO´s geführt wurden.
So bin ich auch auf das ILLW (International Lighthouse and Lightship Weekend) aufmerksam geworden, was mir vorher nicht bekannt war.

Was einem auch im Urlaub so alles begegnet.

Ich bin durch Zufall auf einen Artikel über W3EDP Antennen gestoßen und werden mir eine solche Antenne zum Testen selber bauen, als Einstieg sozusagen.
Senden darf ich noch nicht, mich aber als SWL betätigen und auf 10m die besagte Antenne gegen meine Gain-Master antreten lassen.


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Dietmar
 
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13HN516

Guest
Bernhard schrieb:
Icom hat vor etlichen Jahren mal an einem TRX paar Dioden im PA-Bereich eingespart, und es gingen einige Endstufen "hops".
Icom-Deutschland hat sich bestimmt über die Rückläufer während der Garantiezeit gefreut....
Ich meine, es war damals beim IC 7700.
Zia Bernhard wie das halt so ist, kostet jedes Bauteil
in der in der Mege der Produktionslinie mehr Geld.
Schaltnetzteile ein paar Kondensatoren und Drosseln weniger und man wundere sich über HF Störungen.
Leider kein Einzelfall siehe Zetagi PA B47 getestet bei Markus in der Werkstatt.
73&55 Peter
https://youtu.be/WpFpulcPhWI
 
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Wuddi

Guest
An dieser Stelle éin kurzer Zwischenbericht. Mit der W3EDP, eine modifizierte Variante der alten Zeppelin Antenne, bin ich empfangsmäßig sehr zufrieden, den Rest kann ich nicht beurteilen, ob 80, 40 oder 20m. Die meisten QSO´s aus Deutschland und den angrenzenden Gebieten kommen mit 9+ rein.

https://dk7zb.darc.de/Wire-Antennas/w3edp.htm


Zwischendurch hatte ich die W3EDP erst durch eine selbstgebaute Hyendfed mit 40m Draht ersetzt, die natürlich gerade SWR technisch top spielte, allerdings vom Empfang doch merkbar schlechter war. Aufgrund der Länge musste ich gut 15m zurückführen, hatte somit quasi ein Dreieck.
Den mäßigeren Empfang habe ich zuerst darauf zurück geführt. Im Anschluss habe ich den Draht gekürzt und eine Verlängerungsspule anhängt. Vergleichbar mit der Hyendfed aus Holland. Allerdings mit gleichen Ergebniss.
Nachdem ich die W3EDP wieder am Mast hatte, merkte ich erst, wie viel besser sie empfängt.
Aber ich stehe ja noch am Anfang. Ich werde auch noch eine FD4 testen.

Gruß

Dietmar
 
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