• Hallo - ab sofort gibt es hier eine neue Forensoftware - und die Registrierung klappt auch wieder. Die Installation ist frisch - daher seht mir nach, wenn noch nicht alles funktioniert und vielleicht manches noch fehlt. Das wird noch :) Gruß Markus Admin

Einfluss von Gehäusematerial auf Induktivitäten.

Bernhard

Member
Moin!
Bis vor wenigen Minuten hatten wir Besuch von einem CB-Funker, der sich eine Laufinnenleuchte von mir ausgeliehen hat.
Er sah meinen Antennenkoppler, und meinte, "so was sei Mist".
Von wegen dem Gehäuse und der Spule.
Der Koppler hat ein Gehäuse aus irgendwelchem Zn-Druckguss, war sehr teuer, kam aus G.
Er kann als Pi-Filter, LC-Filter geschaltet werden. Also so ziemlich alles anpassen.
Die freitragende Luftspule aus 2mm CuAg mit Anzapfungen befindet sich etwa 30mm von den Gehäuseteilen entfernt.
Meine Frage an die werte Forumsgemeinschaft wäre nun:
Inwieweit können "nicht Fe-Materialien" eine Induktivität beeinflussen?
Danke für Eure Antworten!

73 - Bernhard.
 

Bernhard

Member
Habe jetzt eine halbe Stunde probiert ein Foto vom Koppler einzustellen - alles "zu gross".
Very strange.

73 - Bernhard.
 

Die Waldfee

Active member
Hallo Bernhard,
wenn du das Foto nicht verkleinern willst, lade es bei einem Upload-Dienst hoch und stelle den Link hier ein.
Beispiel: http://www.freeimagehosting.net/

Zur Frage:
Nicht ferromagnetische Metalle beeinflussen die Induktivität nur sehr gering bis gar nicht.

Wenn der Abstand von Luftspule zum Gehäuse groß genug ist (ca. Spulendurchmesser),
dann wird sich das gar nicht spürbar auswirken.

Sanfte Grüße,

fee.
 

Wasserbueffel

Administrator
Teammitglied
War bestimmt etwas Wichtigtuerei.....(von Deinem Kumpel)
Kommerzielle Koppler haben meist Keramikspulen mit mehreren Anzapfungen.
Auch die Drekos sind von guter Qualität.
Kommt immer auf die Leistung an die man macht.

Im CB Bereich reicht meist was günstiges von MFJ oder Selstbau als sog PI Filter.
Komplett aus der Mode gekommen weil es an guten 500 pf Drekos hapert.
Die Teile aus den alten UKW Radios haben nicht den richtigen Plattenabstand.
Für Empfang ist das nicht so wichtig...

Bei Leistung auf KW sieht das wieder ganz anders aus.
Kann ja sein das Dein Kumpel mit großer Leistung sendet;-)

Ps
Wüsste nicht das es eine Begrenzung gibt bei Bilderupload hier
Solange es nicht 50 Megapixel und 30 MB sind.
Ein 1600 x1200 jpeg Bild ist ja nur einige MB.
Kann man mit vielen Freeware Programmen erstellen(Irfanview,XNview etc.)

Walter
 

Felis

Member
@Die Waldfee - Rassist halt 😂

@Bernhard
Ich hab seit langem eine Comet CAT-300 im Betrieb und funktioniert super und kann ich nur empfehlen. SWR, Ausgangsleistung, etc. immer alles im Blick.
Solange man mit handelsüblichen CB-Antennen arbeitet ist sowas nicht notwendig. Aber sobald man mit Eigenbau- und Notlösungen onAir gehen will, führt nichts an einem guten Koppler (Tuner) vorbei.
Letztlich ist so ein Tuner ja nur eine Kombination aus Kapazitäten und Induktivitäten. Das Gehäuse ist dabei Teil der Rechnung und geht entsprechend in die Abstimmung ein. Der Einfluss des meist aus Aluminium gefertigten Gehäuses auf die Luftspule ist dabei sicher recht gering. Also Deckel abnehmen bei der Comet verändert nichts (gerade mal ausprobiert).

Zu MFJ kann ich nur sagen "Mein Fehler des Jahres". Der Funktionsumfang der Geräte ist wirklich gut, aber die Qualität halt nicht.
Und wenn im Tuner knallt ist meist die Endstufe im Funkgerät auch Asche..
Kenne einige (außer mir) die da schon ihr Lehrgeld bezahlt haben!
 

Wasserbueffel

Administrator
Teammitglied
Zu MFJ kann ich nur sagen "Mein Fehler des Jahres". Der Funktionsumfang der Geräte ist wirklich gut, aber die Qualität halt nicht.
Und wenn im Tuner knallt ist meist die Endstufe im Funkgerät auch Asche..
Kenne einige (außer mir) die da schon ihr Lehrgeld bezahlt haben!
Bei 4 Watt FM oder 12 Watt SSB knallt da nix.....
Immer noch besser als die Zetagi HP Teile
Hab den MFJ 945E für Portabelzwecke und den Versa Tuner2 für Home....
Anbei noch den Yaesu FC 107 und einen Anneke Koppler.

Kann man gut vergleichen...

Walter
 
Zuletzt bearbeitet:

Bernhard

Member
Vielen Dank für Eure Antworten!
In dem Koppler sind alte Drehkos aus Rundfunkgeräten verbaut. Entsprechend "verkleinert" durch Beschaltung von Stator-Stator, und Reihenschaltung von 3kV Festkondensatoren, also jene "Bonbons".
Die Spule besteht aus 2mm CuAg, und hat mehrere Anzapfungen, welche über einen guten Drehschalter gewählt werden können.
Der Koppler lässt sich als Pi-Filter und als L-C Filter umschalten.
Wir haben ihn mit 200 Watt getestet, bei hochohmiger Auskopplung.
Dabei hat es im Drehko noch keine Überschläge gegeben.
Anscheinend lässt sich damit wohl Alles anpassen.

73 - Bernhard.Antennenkoppler.jpg
 

Felis

Member
Bei 4 Watt FM oder 12 Watt SSB knallt da nix.....
Ich hatte jobseitig schon sehr viele MFJ auf dem Tisch bzw. in Händen, wobei die Leistung ganz sicher nicht zum Ausfall führte.
Es lag in den in der Regel an schlechten oder nicht vorhanden Lötstellen. Speziell die Luftspulenanschlüsse waren öfter mehr schlecht geklebt als gelötet. Waren aber auch immer wieder Geräte dabei, deren Platinen nur teilweise gelötet waren, wodurch die Bauteile einseitig nur in der Bohrung steckten und an der Leiterbahn anlagen, oder diese gleich lose im Gehäuse lagen. Der Anteil der der betroffenen Geräte lag um die 6-10%..
Wenn 5 Geräte aus einer Lieferung geöffnet nebeneinander liegen und man erkennt bereits größere Abweichungen - vor allem im Bereich der Luftspulenanschlüsse und Leitungsführung, spricht das für eine unzuverlässige Funktionskontrolle und insgesamt schlampige Arbeitsweise!

Wenn die Geräte in Ordnung oder überarbeitet sind, verrichten diese zuverlässig ihren Dienst, solange man diese mit geringer Leistung betreibt. Von Preis/Leistungs-Verhältnis sind die MFJ jedenfalls unschlagbar. Einen Vergleich zu Anneke, Comet oder R&S sollte man natürlich nicht ziehen..

Die techn. Angaben mit 200-300W halte ich bei Luftstrecken von 4-5mm und im Hinblick auf die smarten Quetscher (Kondensatoren) für sehr "ambitioniert". Die Überlastungsschäden traten so ab 100W auf, verursachten jedoch meist keine größeren Schäden. - Lag wohl häufig an der Robustheit der AFU-Endstufen? - Der Tuner war danach jedoch meist mehr "Asche im Blechkleid" ;)
Als CB-Funker wird man mit der Leistung ganz sicher kein Problem bekommen.. Aber reinschaun und ggf. nachlöten für Inbetriebnahme ist sicher kein Schaden!
 

Wasserbueffel

Administrator
Teammitglied
So viel Ahnung hatten wir vor 30 oder 40 Jahren noch nicht.
Da hat man sowas selber gebaut in den schönen alten Keksdosen oder Tabak Kisten aus Weisblech.
Und es hat sogar funktioniert!
Im CB Bereich braucht man sich nicht allzu große Sorgen machen,solange man nicht(verbotenerweise) mit Endstufen arbeitet.
Gebraucht gekauft sollte man immer dort mal reinschaun....(gilt für alle Funk Gerätschaften)

Als ambitionierter KW Freak hat man andere Peripherie.
Alleine wegen der Leistung;-)

Automatiktuner ist nicht mein Ding.
Brauch was zum Kurbeln,da bin ich konservativ....

Solange mein alter FC 107 noch funktioniert.....

Walter
 

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Bernhard

Member
Walter,
wenn ich demnächst mal "Wartung" durchführe, schraube ich das Teil auf und mache ein Foto.
Bei "Wartung" nehme ich alle Geräte aus den Regalen des Funktisches und reinige sie. Ebenso Stecker und Buchsen. Dabei fehlt mir dann wieder ein weiteres Gelenk im re. Unterarm.
Muss aber von Zeit zu Zeit sein, wegen der guten "Dannemann" und dem "Exclusive Royal" ... .

Gruß, Bernhard.
 
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