• Hallo - ab sofort gibt es hier eine neue Forensoftware - und die Registrierung klappt auch wieder. Die Installation ist frisch - daher seht mir nach, wenn noch nicht alles funktioniert und vielleicht manches noch fehlt. Das wird noch :) Gruß Markus Admin

Verstärkermikrofon mit Kenwood "K" - Belegung?

Die Waldfee

Active member
Hallo,

ich halte gerne etwas Abstand zum Mikrofon, nicht dass ich es mal versehentlich verschlucke... :giggle:
Daher suche ich schon seit längerem ein K - Mikrofon mit Verstärkerfunktion (oder Kompressor?).

Ich bin aber noch nirgendwo fündig geworden.
Für CB gibt es alle mögliche Mikros, mit Hall, mit Equilizer und allen möglichen Wunderdingen.

Für ein (PMR446) Gerät mit Kenwood "K" Stecker habe ich aber noch nichts gefunden.

Hat da jemand einen Tipp?

LG
Fee.

Tippfehler aufgefrischt am 07.07.2020
 
Zuletzt bearbeitet:

Wasserbueffel

Administrator
Teammitglied
So ein Teil mit Kenwood Stecker ist mir auch noch nicht untergekommen.
An Doppelstecker mit Stabo Norm gibt es mittlerweile Adapter(kann man auch selber bauen.)
Da kann man denn ein VV Mike dranbammeln....
Geht dort auch einfacher weil man dafür nur eine Buchese belegen muss.(Mike und Speaker getrennt)

Bei Kenwood Norm wird für die PTT und Modulation beide Buchsen benutzt.
Dann hört man allerdings nichts mehr,also muss das VV Mike auch einen Lautsprecher on Board haben...

Sinnvoll allerdings auch nur für Heimbetrieb.
In der Freiheit hört man mit VV Mike nur Windgeräusche.
Ob das Sinnvoll ist bei einer Handfunke????

Walter
 

Die Waldfee

Active member
Bei Kenwood Norm wird für die PTT und Modulation beide Buchsen benutzt.
Dann hört man allerdings nichts mehr,also muss das VV Mike auch einen Lautsprecher on Board haben...
Ja, das ist klar!

Sinnvoll allerdings auch nur für Heimbetrieb.
So hatte ich mir das auch gedacht, Heim- oder mobil.
Beim Wandern nehm ich eh kein externes Mikro mit.

Schade. dass es da nichts Fertiges gibt.
An Selbstbau hatte ich aber auch schon gedacht, ein Kistchen zwichen Funke und Mike.
Vielleicht begebe ich mich da mal drann, in diesen "Zeiten" gibts ja genug Zeit...
 

Die Waldfee

Active member
THX.

Allerdings hat dieses Kabel nur 4 Adern.
5 oder 6 könnte besser ein, z.B. könnte man dann versuchen, den OPAMP mit der Funkenspannung (+V) speisen,
falls der Pegel dann hoch genug wäre.



Steckerbelegung PTT Kenwood.jpg
 
Zuletzt bearbeitet:

Die Waldfee

Active member
So ein Teil mit Kenwood Stecker ist mir auch noch nicht untergekommen.
....

Sinnvoll allerdings auch nur für Heimbetrieb.
In der Freiheit hört man mit VV Mike nur Windgeräusche.
Ob das Sinnvoll ist bei einer Handfunke????

Walter
Eine Frage drängt sich mir jetzt auf, so nach Reflektion des bisher gesagten...

Wie soll das denn dann mit den ab 01.07.2020 in PKW vorgeschriebenen Freisprecheinrichtungen funktionieren?

Auch dort ist ja ein deutlicher Abstand zwischen Mikro und Mund gegeben,
ist bei FSE für Mobiltelefone ja auch so.

Wird es dann FSE auch mit K-Stecker geben?
Oder ist dann der Betrieb aller / der meisten HaFu im PKW tabu?

Da bin ich ja mal gespannt....

dWF.
 

Wasserbueffel

Administrator
Teammitglied
Leider gibts die Kabel nur als Sprechverbindung,die haben eben 4 pol Belegung.
Gibt ja auch noch solche Kabel als Interfaceverbindung.
Sind dann aber anders gepolt....
Alle 6 Pole gibts nicht,da ist basteln mit Einzelstecker und Einzellitze angesagt.

Bei FSE werden ja auch nur die 4 Pole benutzt,diese Signale werden den per drahtlos weitergesendet.

Bei Programmierung vom Handy aus zu einer Handfunke braucht man ja auch ein Kabel.
Eine drahtlose Interface Verbindung wäre doch auch mal was.
Vielleicht geht es mal irgendwann mit Bluetooth(haben ja einige Funkgeräte)

Bei meiner Anytone AT 878 ist Bluetooth on Board,auch ein PTT Taster wurde mitgeliefert.
Brauch also nur noch ein kompatibles Mikrofon(Headset...)

Ob ich das jemals nutze weis ich nicht.
Und ob das an die Orginalqualität rankommt steht auch noch nicht fest.
Einige die das schon nutzen sind nicht gerade begeistert....

Walter
 

Die Waldfee

Active member
So, liebe Freunde der klaren Modulation,

nach einigen Experimenten mit China- und "Marken-" Mikrofonen habe ich heute
bei meinen Bemühungen, ein empfindliches Mikrofon zu entdecken, dass auch dann noch
laut und deutlich ist wenn aus einiger Entfernung darauf gesprochen wird, einen schönen
Erfolg erleben können.

Zwar habe ich nichts Fertiges gefunden, aber mit etwas Lötgeschick lässt sich folgender
Electretmikrofonverstärker problemlos mit einem Standard Mikrofon einsetzen:


Electretverstärker.jpg

Das Teil gibt es beim Chinesen eures Vertrauens für 2-3 Euro.
Es kann problemlos in die Mikrofonleitung eingeschliffen werden,
ein Schaltbeispiel mit Fotos reiche ich gelegentlich noch nach.

Was auffällt, ist die enorm hohe Verstärklung.
Mit einer Standardkapsel (klein oder groß) aus einem Billigmikrofon versehen,
kann bereits bei gering eingestellter Verstärkung (dafür gibt's auf der Platine
ein kleines Poti) problemlos aus einer Entfernung von mehr als 1 Meter
gesprochen werden, und die Modulation ist laut und klar.
Deutlich besser als mit dem internen oder einem externen Mikrofon.

Schön ist auch die Baugröße, der Verstärker wird in die meisten Mikrofongehäuse
passen.
Leider beträgt aber die Minimalversorgungsspannung 5 Volt, so dass die +V Spannung
des Mikrofons (ca. 3V) nicht ausreicht, um die Schaltung zu versorgen.
Daher wird eine 9V Blockbatterie oder 12V Bordspannung benötigt.

Im Augenblick emuliere ich ein K-Mikro auf meinen Breadboard.
Was mir dabei auffiel ist, dass die Schaltung recht empfindlich auf die Versorgungsspannungsqualität
reagiert.
Eine 9V Blockbatterie funktioniert sehr gut. Die Stromaufnahme der Schaltung ist dabei so gering,
dass von einer langen Batterielebensdauer auszugehen ist.
Auch eine Versorgung mit meinem Laborschaltnetzteil funktioniert noch gut,
allerdings mit den zu erwartenden Hintergrundgeräuschen.

Was zu meiner Überraschung gar nicht funktioniert, sind 5V Powerbanks.
Zwar sind 5V völlig ausreichend für den Verstärker, aber die Modulation ist
damit extrem verrauscht und leise.
Ich nehme mal an, dass die geringe Stromaufnahme die Filterschaltungen in der
Powerbank nutzlos macht und der interne Step-Up Wandler in der Powerbank
dann sehr störend auf die empfindliche Verstärkerschaltung einwirkt.

Ich werde mir jetzt wohl ein Zwischenkabel bauen, welches den Verstärker inne hat.
Dann kann ich die Batterie bei der Funke lassen und habe das Mikro wie bisher
leicht in der Hand.

Endlich muss ich nicht mehr in das Mikro brüllen sondern kann meine Weisheiten
ruhig und leise rezitieren und werde trotzdem überall laut und deutlich gehört.

:LOL: :LOL: :LOL:

Es grüßt,
die Wald- und Bastelfee.
 
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Die Waldfee

Active member
Falls hier noch jemand mitliest....

anbei eine Kritzelzeichnung sowie ein Foto der modifizierten Verstärkerplatine.
Der "gequetschte Huckepackaufbau" ist dem kleinen Gehäuse geschuldet,
in dem ich das Wunderding unterbringen will.
Für SMD habe ich keine Werkzeuge und kein Geschick....

Die Diodenschaltung dient der Begrenzung des Verstärkerausgangssignals,
insb. wenn durch Übersprechen vom LS eine Aussteuerung induziert wird.
Der zusätzliche Ausgangskondensator entkoppelt den Verstärker von der
ca. 3,5V Electretspeisespannung, welche aus der Funke kommt.

Dadurch kann ein Kenwood-K Mikrofon direkt angeschlossen werden,
ohne das im Mikrofon irgendeine Anpassung vorgenommen werden muss.

Die übliche Mikroinnenbeschaltung liegt auch bei....



Chinapower.jpg


PowerSchema.jpg

Baofeng_KMC__Mikrofon.jpg
 
Danke für die Mühe. Schön gemacht!

Kleine Nachfrage: muss der Elko vor dem Tx-Ausgang nicht andersherum gepolt sein?
Der Verstärker gibt ja immer eine positive Spannung aus, also wird bei einer Schwingung der Kondensator von Verstärkerseite immer geladen und entladen - jedoch immer positiv an der Seite des 100 Ohm Widerstandes.

Nur so als Frage.
 

Die Waldfee

Active member
Hallo Joachim,

du kannst zwei Kondensatoren sehen,
den dicken silbernen 220µ, der direkt auf der original Chinaverstärkerplatine sitzt
und "meinen" kleinen 2µ, der auf der unteren Platine sitzt (rechts sieht du ihn ein wenig
herausragen) und auf der Schmierzeichnung skizziert ist.

Das "Chinadreieck" auf meiner Schmierzeichnung soll die ganze rote Platine darstellen.

Der dicke silberne funktioniert so, wie du es beschrieben hast. Er liegt aber noch im "Chinadreieck",
also links vom 100 Ohm R und ist nicht extra auf der Skizze dargestellt.

Der neue kleine jedoch dient dazu, die positive Spannung die AUS dem TX kommt (!)
abzublocken. Die Funke will an seinem Mikrofonanschlus den Electret erregen.
Eine Electretkapsel funktioniert ähnlich wie ein Kondensator und benötigt eine
äußere Spannung. Im Gegensatz zu einem dynamischen Mikro, dass selbst Spannung
erzeugt.
Diese Erregerspannung von ca. 3V, welche AUS dem TX kommt, könnte den silbernen Kondensator
falsch herum aufladen. Daher wird diese Gleichspannung mit dem zusätzlichen kleinen
Kondensator abgeblockt.
Da aus dem TX positive Spannung kommt, muss der Pluspol des Elkos zum TX hin zeigen.

An dem oberen Anschluss der beiden Dioden steht NIE eine Gleichspannung an.
Die Gleichspannung aus dem Verstärker wird vom silbernen Kondensator abgeblockt,
die Gleichspannung aus der Funke (TX) vom kleinen 2µF Kondensator.


Gruß,
Fee.

 
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Die Waldfee

Active member
So,

anbei ein paar Tonproben.
Abstand jeweils 1cm, 20cm, 50cm von der Schallquelle.

Der Verstärker ist für einen Sprechabstand von mind. 20cm ausgelegt.
Subjektiv ist die Lautstärke mit Verstärken in einem Abstand von ca. 200 cm
noch so laut wie ohne Verstärker in einem Abstand von 1 cm, also etwa 200 mal so laut..

Bei den Tonproben handelt es sich übrigens um einen Politker, der stets
die Wahrheit sagte, so ähnlich wie das Merkel.
 
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