• Hallo - ab sofort gibt es hier eine neue Forensoftware - und die Registrierung klappt auch wieder. Die Installation ist frisch - daher seht mir nach, wenn noch nicht alles funktioniert und vielleicht manches noch fehlt. Das wird noch :) Gruß Markus Admin
  • Moin, ich weise nochmals darauf hin, dass ich alle Registrierungen MANUELL freischalte, da 99% der Anmeldeversuche von Spammern oder Robots versucht werden. Nachdem heute wieder ein User nicht warten konnte und mir gleich unterstellte, wir wollten ihn hier nicht haben, schreibe ich das nochmals und bitte um Beachtung. Ich habe hier aktuell gut zu tun und bin nicht immer im Forum unterwegs, es kann durchaus mal 2-3 Tage dauern, bis ich die (teilweise bis zu 100) Registrierungswünsche sortiere und freischalte. Das steht aber eigentlich auch im Text, den man bei der Registrierung lesen sollte und auch bestätigt.. Gruß Markus

Sammelfaden Notfunk - Informationsbeschaffung im Notfall

Karl

Member
Falls jemand ein 2m&70cm DMR/FM Amateur-Funkgerät sucht, das auch als Single Channel DMR Repeater nutzbar ist: https://de.radioddity.com/products/radioddity-gd-88 (Markteinführung: 10.8.2022).

Es wäre genial, wenn man dieses Gerät zum PMR446&Freenet oder Betriebsfunk DMR/FM Gerät
umprogrammieren und dann _legalisieren_ könnte, denn dann gäbe auf ein Mal die Option,
dass Feuerwehr-Fördervereine etc. eigene Relaisfunkstellen als Backup und für die Jugendarbeit
einrichten können und dies stressfrei im Jedermann-Funk, wo Betriebsfunk (noch) nicht konsensfähig ist.
 
Zuletzt bearbeitet:

Prof.Dr.M

Active member
Genau das ist ja oft das Problem bei einigen Menschen:

Wenn andere sich nicht an etwas halten, dann brauch ich das auch nicht!
Seltsamerweise sind es aber meistens genau diejenigen (die sich über solche Umstände beklagen) welche im Bedarfsfall auf genau diese zuvor abgelehnten Gesetze dann Wert legen! Das ist für mich scheinheilig!

Sorry für das OT!
 
Relaisfunkstellen
Relaisfunkstellen
Kaufe dir eine Funksteckdose da hast genug Relais drinnen...
im Gegensatz zu Freenet
Was zumindest bei uns illegal ist.
mit einer anderen Antenne
ist immer noch nicht zugelassen die Antenne zu verändern.
Alle Relais nur auf einem Kanal gibt auch Probleme.
Dafür gibt es ja den 433 + 868 Band.
Aber glaubst Du im Ernst, das es bei einem länger anhaltenden BlackOut und/oder allgemeinem Energie und Versorgungsmangel irgend wen interessiert, ob irgend etwas "legal" ist oder nicht? Dann haben die Menschen ganz andere Sorgen und schei**en drauf, was in der untergehenden "Republik" mal legal oder illegal war ...
Da bin ich einmal deiner meinung...
programmierbarer Ablage.
Dein Beitrag gehört in die Rundablage und nicht hier her.
Bei jeder Frage kommen dann die Moralapostel, die es genauso machen, aber meinen andere belehren zu müssen....
Ich weiss zumindest was Ich darf und nicht darf. Genauso wie überall schaue Ich aber das mein Equitment passt.
 

Felis

Active member
Nachdem die Temperaturen langsam fallen und der Faden hier nach fast einem nichts gebracht hat, will ich das Thema noch mal beleben.

Es geht in erster Linie um Informationsbeschaffung, also Empfang von Sendungen, womit es nicht mal ein vollwertiges Funkgerät benötigt sondern bereits ein einfacher Scanner reicht. Ob dies nun rechtlich in jedem Fall in Ordnung ist oder nicht dürft in einer Krisensituation niemand groß kümmern und "wo kein Kläger, da kein Richter". Das reine Mithören stört auch in keinster Weise den Funkbetrieb.

Sendebetrieb in Krisengebieten ist schwierig und meist mit strengen Auflagen verbunden. Ob man, abgesehen von einem direkten, persönlichen Notfall, überhaupt durch das Drücken einer PTT seine Position preis geben möchte, ist eine andere Frage?

Welche Frequenzen dann genutzt werden? - Amateurfunk ausscheidet aus, da dieser nicht jedem zugänglich ist. Wobei der Betrieb, der durch die Lizenzierung bekannten Amateurfunkstationen, idR. einfach untersagt werden könnte, bzw. auch schon des Öfteren wurde.
Die freien Frequenzbänder mit ihren vergleichsweise kurzen Reichweiten blieben davon zumeist unbetroffen.

PMR eignet sich gut als Kurzstreckenfunk und Handyersatz evtl. auch innerhalb der Familie. Für weiter reichende Verbindungen bleibt das 11m/CB-Band und Freenet, das ohnehin ein Schattendasein pflegt, liegt in Aufwand und Reichweite etwa dazwischen.

Auch wenn dies in Summe nur gut 100 Kanäle sind, macht es meiner Meinung nach schon Sinn sich über die Verwendung in einer Krisensituation Gedanken zu machen. Denn die frühere Empfehlung mit dem Ortskanal greift heute, auch wenn die aktiven Funker wieder etwas zunehmen, nicht mehr. Klar wird jeder erstmal die ihm für Aktivität bekannten Kanäle ansteuern, aber wie es dann in der Praxis aussieht weiß heute keiner..

Ich hoffe, dass wir hier doch noch zu einer konstruktiven Diskussion kommen, ohne uns wieder in rechtlich Streitereien (die dann ohnehin obsolet sind) oder Grabenkämpfe zu verlieren die zu nichts führen.

Deshalb die Frage:
Wie habt ihr vor, mit dem Thema umzugehen?
Wie weit habt ihr Ideen oder bereits zu diesem Thema mit eurem Funkkollegen diskutiert?

73 & 55 Felis
 

Wasserbueffel

Administrator
Teammitglied
Vielleicht auch mal interessant zu lesen an was man alles bei einem Blackout denken sollte.
Ohne Checkliste hat mein keine Chance richtig vorzusorgen....
Hier geht es zwar "nur" um einen evtl. Stromausfall,kann man aber auf andere "Ereignisse " übertragen.
Hätte nicht gedacht was alles wichtig ist nur für sich ein paar Tage autark zu versorgen.
Da sieht man das ein Funkgerät nicht zu den wichtigen Sachen gehört.(Ansichtssache....)

In dem Beitrag sind auch Links zu Anweisungen und Infos für den Bürger...


Walter
 

Felis

Active member
Hallo Walter,

ich hab mich vom Thema Blackout bisher ferngehalten, weil Funk hierbei wirklich nur ganz am kleinen Rand eine Rolle spielt, und es auch nicht hier ins Forum passt. Generell halte ich einen Blackout zwar nicht für ausgeschlossen, aber doch für sehr unwahrscheinlich. Letztlich kommt das Szenario Blackout sehr nahe den Folgen eines (Atom-)Kriegs oder Meteoriteneinschlags und eine wirksame Vorbereitung ist dafür sehr schwer.
Der Focus-Artikel reißt zwar einige Themen an, aber nur die eher unwesentlichen und auch davon vielleicht gerade mal 5%.

Was ich durch den ganzen Öko-Unsinn für möglich halte ist ein mehrtägiger lokal begrenzter Stromausfall (Brownout). Also ein Szenario von maximal 21-2 Tagen. Sollte so ein Stromausfall sich länger hinziehen wird es sehr schwierig, da sich die Ereignisse dann schnell einem lokalen Blackout-Szenario annähern werden.

Für die Nutzung von Funk/Radio für die Informationsbeschaffung ist das Szenario recht egal, da spätestens am 3. Tag die selben Umgangsweisen Pflicht sind. Aber du hast schon recht, in diesem Land hat nicht mal 0,01% der Bevölkerung eine Ahnung von der Problematik und vielleicht 1% davon haben ein entsprechendes Konzept.
Daher ist es alles andere als eine VT,dass ein Blackout in den ersten Wochen die Hälfte Bevölkerung dahin raffen wird. Hilfe von öffentlicher Seite wird es keine geben, was man am Ahrtal gesehen hat. Und dabei handelt es sich lediglich um ein kleines Tal und nicht mal eine Region...

Felis
 

Wasserbueffel

Administrator
Teammitglied
Ist ein sehr schwieriges Thema.
Perfekte Vorgehensweisen gibt es nicht.

Und ob die Information stimmen die wir im Notfalle bekommen bezweifele ich.
Vertrauen in unsere Politiker hab ich verloren...

Nicht genug das man an Essen und Trinken und Versorgungslücken denken muss.
In meinem Alter ist man auch noch auf Medikamente angewiesen.

Laut einer Erhebung hab ich mal gelesen das ca 7 Millonen Menschen in diesem Lande ohne Medikamente Probleme bekommen....

Meine Frau ist auf eine Sauerstoffmaske angewiesen(wie 350 000 Andere in DL auch).
Darf garnicht dran denken wenn mal länger Stromausfall ist...

Da gibt es garantiert noch viele andere Menschen die diverse Abhängigkeiten haben.

Habe immer einen alten Katastrophen Film im Kopf,da wurden zuerst die Apotheken überfallen ,nicht die Lebensmittelläden.
Der Regisseur war bestimmt im fortgeschrittenen Alter;-)

Wie es auch sei,Gedanken sollte man sich schon darüber machen in der heutigen Zeit.
Ob es im Endeffekt wirklich hilft weis Niemand.

Hoffen wir das es(solange unsere Familien noch leben) nie eintreffen wird.

Walter
 
Sendebetrieb in Krisengebieten ist schwierig und meist mit strengen Auflagen verbunden. Ob man, abgesehen von einem direkten, persönlichen Notfall, überhaupt durch das Drücken einer PTT seine Position preis geben möchte, ist eine andere Frage?
Kommt darauf an ob es eine Zivile oder Militärische Intervention ist.
Die freien Frequenzbänder
Sry es gibt keine "freien" das ist und bleibt ein Mythos. Es gibt nur welche wo man mit Geräte die sich an alle Regularien halten (sollten) Funken kann.
Generell halte ich einen Blackout zwar nicht für ausgeschlossen, aber doch für sehr unwahrscheinlich.
Es ist kein geheimniss das Ich in Wien Wohne und bei uns (bzw wo Ich wohne) ist es das einzige ereigniss wovon Ich ausgehen kann das es eintreffen wird. Wann? Ka. Für alles andere wohne Ich sozusagen zu weit weg. Bevor die Flut unseren Keller erreicht müssen schon Nord und Südpol gleichzeitig schmelzen.
 

Felis

Active member
@Dazu muss man eingeloggt
"Kommt darauf an ob es eine Zivile oder Militärische Intervention ist."
Nein, das macht keinerlei Unterscheid, warum auch? Wenn du sendest kannst du angepeilt werden und dies auch in Friedenszeiten..

"Sry es gibt keine "freien" das ist und bleibt ein Mythos. "
Haarspalterei und du das weißt du auch ganz genau! Freie Bänder sind langläufig die Bezeichnung für Frequenzbereich zu denen man im Funk ohne Ausbildung/Lizenzierung Zugang hat. Und natürlich sind in jedem Fall die rechtlichen Rahmenbedingungen zu achten.

"Es ist kein geheimniss...das Ich in Wien Wohne und bei uns (bzw wo Ich wohne) ist es das einzige ereigniss wovon Ich ausgehen kann das es eintreffen wird."
Da wirfst du verschiedene Dinge in einen Topf. Von einem Blackout spricht man, wenn dieser einen Großteil des Landes betrifft die Strukturen landesweit zusammenbrechen. Bezogen auf Wien oder das Wiener Umland wäre dies nicht mal ein Brownout sondern nur ein ganz normaler Stromausfall. In diesem Fall könnte aus dem nicht betroffenen Teilen des Landes schnell und zielgerichtete Hilfe organisiert werden.

Wäre schön mal einen konstruktiven Kommentar zu lesen!

Ich hatte dazu auch zwei einfache Fragen gestellt:
Wie habt ihr vor, mit dem Thema umzugehen?
Wie weit habt ihr Ideen oder bereits zu diesem Thema mit eurem Funkkollegen diskutiert?

73 & 55 Felis
 

Wasserbueffel

Administrator
Teammitglied
Hier mal ein Vorschlag wie sowas funktionieren könnte.


Interessante PDF dazu


Walter
 

Wasserbueffel

Administrator
Teammitglied
Hallo, ich beschäftige mich auch gerade mit diesem Thema, deshalb habe ich mich mal hier angemeldet. Was haltet ihr hiervon? https://www.kreis-soest.de/sicherheit-ordnung/alle-themen/buergernotfunk
Dann sollte man nicht nur auf PMR Geräte beschränken sondern auch auf Freenet und CB Geräte erweitern.

Die Kontakt Listen die online sind müssten denn auch in gedruckter Form irgendwo ersichtlich sein(Rathaus Feuerwehr,Beilage Tageszeitung etc.etc.) sein.

Dann weis man im Notfalle in welche Richtung Kontakt möglich ist.
Ansonsten eine gute Idee...

Walter
 

hunter61

Member
Auch die, die nicht dort wohnen. So wie ich die Karte interpretiere, beschränkt sich diese Idee nicht nur auf den Kreis Soest und kann auch in anderen Regionen Anwendung finden. Ich beobachte es mal!
 
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