• Hallo - ab sofort gibt es hier eine neue Forensoftware - und die Registrierung klappt auch wieder. Die Installation ist frisch - daher seht mir nach, wenn noch nicht alles funktioniert und vielleicht manches noch fehlt. Das wird noch :) Gruß Markus Admin
  • Moin, ich weise nochmals darauf hin, dass ich alle Registrierungen MANUELL freischalte, da 99% der Anmeldeversuche von Spammern oder Robots versucht werden. Nachdem heute wieder ein User nicht warten konnte und mir gleich unterstellte, wir wollten ihn hier nicht haben, schreibe ich das nochmals und bitte um Beachtung. Ich habe hier aktuell gut zu tun und bin nicht immer im Forum unterwegs, es kann durchaus mal 2-3 Tage dauern, bis ich die (teilweise bis zu 100) Registrierungswünsche sortiere und freischalte. Das steht aber eigentlich auch im Text, den man bei der Registrierung lesen sollte und auch bestätigt.. Gruß Markus

Midland G13-Pro Mikrofon: Lautstärke-Verhalten (und pers. Vorstellung)

konsolenritter

New member
Ich sag mal ein fröhliches Hallo in die Runde. :)

Zunächst einmal will ich mich kurz vorstellen, bevor - natürlich - eine erste Frage kommt.

Als Ton- und Audiomensch (allerdings nicht beruflich) habe ich seit knapp 22 Jahren mit PMR zu tun. 21 Jahre davon habe ich eine Menge Veranstaltungen mit TK-3201 bestritten. Auch (beruflich) auf einen ungarischen Mobilfunkturm haben sie mich begleitet. Dabei ist eines sogar aus 18 Meter Höhe auf einen hart gekiesten Bereich am Fundament des Funkturms gefallen - alles kein Problem. Aufgehoben, Gehäuseschramme begutachtet, ausprobiert. Es funktioniert einfach. Und seitdem sind auch schon wieder 17 Jahre vergangen... :P

Auf einer späteren Arbeitsstelle hat mein Chef PMR-Funken geholt, für die dienstlichen Belange. Natürlich Billigkrams. Aber er wollte ja nicht auf mich hören. ;)

Noch zu meinen Kenwoods: Nach dem Tausch einiger Antennenhüllen (über die Jahre spröde geworden) habe ich zwei Akkupacks selber neu bestückt. Aber echt mühsam: Die Hersteller geben sich alle Mühe, die Akkugehäuse auch garantiert so spröde zu verkleben, dass sie einem eher kaputt gehen, als den Inhalt zu offenbaren. Aber bekanntlich gibt es ja keine geplante Obsoleszenz. :(

Später, im Angesicht einer nahenden ganzwöchigen Veranstaltung, dachte ich "kaufste halt mal neue", nur um dann die Erfahrung zu machen, dass sämtliche Drittmarkt- und Nachkaufakkus das Problem nicht-selektierter Zellen haben oder unter Überlagerung leiden: Sie verlieren innerhalb kurzer Zeit massiv an Kapazität. Nun ja. Über die Jahre werden aber auch die Gehäuse spröde, weisen jetzt größere Risse auf, und überhaupt...

So, das war jetzt schon ne ganze Menge Technik für die Einführung. ;)
Auch, wenn man etwas Enttäuschung daraus lesen könnte: Ich bin für die unglaublich lange Zeit mit den fünf bis sieben Funken ziemlich dankbar. Durch die lange Nutzungszeit hat sich die Anschaffung übelst gut gelohnt. Auch Headsets mit abgesetztem PTT-Mikro und Schlauchleitung zum unauffälligen Ohrhörer haben sich auf Veranstaltungen, wo es absolut "silent" abgehen musste, richtig gut bewährt. CTCSS war immer am Start: Von Dritten unterbrochen zu werden, wäre ganz unpassabel gewesen. Zuletzt haben wir mit den Funken drei Kameramänner mit ihrer Bildregie verbunden als Intercom. Nun gut: etwa 12 Meter vor einer laut bespielten Bühne war das mit der Verständigung schon etwas mühsam. Das lag aber nicht an den Funken. Deren Klarheit und Lautheit war mir stets absolut zweifelsfrei.


Sooooo, jetzt schlag ich mal langsam den Bogen zur Gegenwart. Wer bis hier tapfer und interessiert gelesen hat: Glückwunsch! Der Kandidat erhält einhundert Gummipunkte und ein Lenin-Poster...

Da sich auch PMR in der Zeit gewandelt hat, und unter anderem acht weitere Frequenzen dazu kamen, und ich nun auch mal digitale Alternativen wie dPMR und DMR ausprobieren will, hab ich mal testweise was bestellt. Unter anderem Alinco PAX4 (als Alternative zum TK-3701D), die ich bis auf eine Kleinigkeit absolut klasse verarbeitet finde, dann die Midland D10 (mal DMR probieren gegen dPMR), dann das berüchtigte G9 Pro und das G13.

Bevor ich in Details von Eindrücken verfalle nun doch mal meine konkrete Frage, bei der mir vielleicht jemand helfen mag:

TK-3201, PAX4, G9PRO verhalten sich alle normal, was die internen Mikros angeht. Das Ansprechverhalten, die Lautstärkezunahme bei Näherung ans Mikro usw.

Heute nun kamen die G13. Und ich war auf Anhieb enttäuscht: Irgendwas stimmt mit dem Mikro nicht. Erst superleise, dann geht man näher ran, dann nimmt es auf einmal Fahrt auf (als sei ein aus der Tontechnik bekannter "Expander" drin), und akzeptable Lautstärke gibt es nur, wenn man schon auf Pustegeräusche (Abstände <3 Zentimeter) aus ist. Da es auf beiden baugleichen Geräten ist, muss ich einen Individualfehler ausschließen.

Jetzt meine Frage: Ist das bei der Serie bekannt? Über die Software kann man nur was an der VOX-Funktion einstellen (die ich nie benutze), nichts aber an der Modulation oder Verstärkung des Mikros als solchem. Wie sind eure Erfahrungen? Hat das noch jemand beobachtet? Im Batteriefach gibt es einen Hinweis, der auf eine Firmware 2.10 deutet. Sonst kann ich zum Gerät nicht viel sagen.

Ich grüße in die Runde und hoffe auf "gute Funkgespräche". :D
 
Heute nun kamen die G13. Und ich war auf Anhieb enttäuscht: Irgendwas stimmt mit dem Mikro nicht. Erst superleise, dann geht man näher ran, dann nimmt es auf einmal Fahrt auf (als sei ein aus der Tontechnik bekannter "Expander" drin), und akzeptable Lautstärke gibt es nur, wenn man schon auf Pustegeräusche (Abstände <3 Zentimeter) aus ist. Da es auf beiden baugleichen Geräten ist, muss ich einen Individualfehler ausschließen.

Jetzt meine Frage: Ist das bei der Serie bekannt? Über die Software kann man nur was an der VOX-Funktion einstellen (die ich nie benutze), nichts aber an der Modulation oder Verstärkung des Mikros als solchem. Wie sind eure Erfahrungen? Hat das noch jemand beobachtet? Im Batteriefach gibt es einen Hinweis, der auf eine Firmware 2.10 deutet. Sonst kann ich zum Gerät nicht viel sagen.

Ich grüße in die Runde und hoffe auf "gute Funkgespräche". :D

Das dies bekannt ist oder darüber diskutiert wird glaube ich nicht.
Das Gerät hat schon eine gute Modulation(Sprachlautstärke beim Senden)
Es liegt an dem Schallkanal vor der Elektred Kapsel.

Wasserdichtigkeit mit Schutzgrad IPX4 sichert die Robustheit des Gerätes.
Das geht schon mal zu Lasten der Modulation.

Helfen kann man sich wenn man probiert mit dem Mund etwas oberhalb oder unterhalb der Kapsel
reinzusprechen.
Manchmal auch etwas seitwärts davon.
Einfach mit einem Zweitgerät probieren wann die "Akustik" am Besten ist.

Mit der Software bzw im Menue kann man nur etwas an der VOX Empfindlichkeit
verstellen aber nicht die Empfindlichkeit des eingebauten oder externen Mikrofones...

Gruß Walter
 
Hallo Walter,

Dank für die superschnelle erste Antwort! :)

Ja, das mit dem Schutzgrad gegen Wasser (also Labyrinth-Dichtung oder Folie vor dem Elektret) könnte tatsächlich ein Argument sein. Meiner Erfahrung nach äußert sich das aber oft in einem (grundsätzlich) etwas abgeschlagenen, höhenarmem Klang des Mikrofons, nicht so sehr in einem unsteten Verhalten.

Es ist sicher spezifisch für mich (als audiophilem Menschen), dass ich eines absolut nicht abkann: Pustegeräusche an Mikrofonen. Da schüttelt sich mir alles (vielleicht kann das jemand hier nachvollziehen). :D Ich stehe jetzt quasi vor der Frage, ob sich mit dem/den G13 überhaupt ein sinnvoller "Arbeitspunkt" (Arbeitsabstand) zum Mikrofon finden lässt. In die Auswahl gekommen war das G13 ob seiner gelobten Reichweite und robusten Verarbeitung. So gesehen fand ich die 90 Euro auch okay. Wenn ich aber - ob einer guten Reichweite wegen - den Mikrofonabstand auf den peinlichsten Millimeter und Einsprechwinkel (du hast ja recht: ich spreche sowieso professionell am Mikro /vorbei/, um eben keine Luft reinzubringen) genau einstellen und beachten muss, um /eine/ funktionierende Variante (vielleicht) zu finden, verlasse ich damit jeden Boden der Praktikabilität. Denn ich mache in meinen Anwendungsfällen keinen hobbymässigen Bergfunk, sondern das Gerät muss auch - quasi neben einer Maschine knieend - in einer Werkshalle funktionieren, aus suboptimalem Abstand, dafür etwas lauter rufend. Weißt Du, was ich meine?

Komisch ist halt, dass das vergleichsweise "Blaste und Elaste aus Schkopau..." (um es mal sächsisch zu veräppeln) des G9-Pro aus dem gleichen Hause ja beweist, dass es Mikro-Vorverstärkungs-Modulations-Technisch besser geht. Es verhält sich von der Sprachaufnahme wesentlich eher wie die Premiummarken. Der qualitative Abstand zwischen G9 und G13 ist es, der mich so entsetzt.

(Wen es hier interessiert: Am G9 "piept" mich am Ton auch was an: die Rückkopplungsanfälligkeit des Mikros. Jetzt mag man sagen: "Außer im Testfall sind ja Sender und Empfänger auch nicht im gleichen Raum!" - richtig, aber die Mikrofone von Kenwood und Alinco sind zum Beispiel deutlich mehr richtend. Das G9 nimmt daher ungewollt "rundum" auf, was im realen Funkbetrieb dann bedeutet, dass bei den anderen Marken Fremdgeräusche von der Seite deutlich besser bedämpft werden, als beim G9. Verwende ich das G9 in einer Industriehalle, kommen benachbarte Maschinen und Störgeräusche wesentlich stärker und lauter in die Funkübertragung...)

Die "Maschinenhalle" ist jetzt nur ein willkürliches Beispiel. Auch wirkt es, als komme es mir nur auf den Ton an, oder ich stellte Ansprüche wie an ein Tonbandgerät. Dem ist nicht so. Hier in diesem Fall ist mir nur krass unerklärlich, wie die Mikrofonentwicklung des G13 (als höherwertigeres Gerät als das G7, G9,...) so auf der falschen Seite vom Pferd fallen kann. Und da suche ich halt erstmal Bestätigung oder Wiederlegung. Vielleicht habe ich ja auch ausgerechnet zwei Montags-Geräte erstanden?

Walter, hast Du selbst das G13? Angeblich ist es ja sehr beliebt, deshalb bin ich so verwundert. Vielleicht schreiben hier ja noch andere mit G13-Erfahrung... würde mich jedenfalls freuen...

Grüße!
 
Zuletzt bearbeitet:
Als Ton und Audiomensch ist man vielleicht besser mit der Materie vertraut.
Deshalb beurteilt man das Verhalten der Geräte viel intensiver.
Normalos kennen da nur verständlich oder unverständlich...

Liegt immer an den Charakteristiken der Schallöffnung bzw. Empfindlichkeit der Mikrofone.
Da ist jedes Gerät etwas anders.
Hab auch schon zig Geräte und Mikrofone auf dem Fahrad ausprobiert.
Entweder ist der Lautsprecher im Gerät zu leise,dann muss man Headset nehmen.

Oder es werden zuviele Windgeräusche übertragen.
Dann muss man mit NRC Filter arbeiten.(Haben aber leider bisher nur CB Geräte)
Hilft enorm(auch bei Rückkopplung im Nahbereich gut!!!)

Nur Betriebsfunkgeräte haben 2 Watt Audioverstärker,PMR Geräte max 500 mW oder 1 Watt

Manchmal ist es auch von Vorteil das man ein unempfindiches Mikrofon hat.
Besonders in der Nähe von lauten Motoren oder quäkelnen Kindern oder laute Musik....

Du als "Audiomensch" müsste eigentlich wissen wie man die Akustik (sorry)bescheixxen kann.....
Strumpf drüber,Klebestreifen nehmen,Schallöffnung ändern,Schaumgummi kleben etc.etc.

Mir ist das bei meinen G13 nie aufgefallen....(hatten Firmware 1.49)

Ps.
Tip zu den G13 Geräten
Wenn Software und Interface verfügbar kann man das Channel Spacing auf 25khz statt 12,5 Khz stellen.
Dadurch wird die Bandbreite und der FM Hub etwas größer und die Lautstärke beim empfangenen Gerät ist höher.
Nachteil ist aber das man im Nahbreich Nachbarkanäle stört.

Gruß Walter
 

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Guten Morgen,

eieieih Walter... 🤭 Den Hinweis mit der Hubvergrößerung auf 25k überlese ich jetzt mal großzügig. 😅 Als Informatiker (der ich eigentlich von Haus aus bin) und Messtechniker möchte ich gerne schön sauber bleiben.

Aber - zur allgemeinen Erheiterung und Erweiterung - hab ich selber noch was zur Lösung beizutragen. Durch neue Erkenntnisse. Durch ein weiteres Gerät. Wie ihr schon merkt, bin ich ja grad mit mehreren Geräten am Testen. Und insbesondere auf die "neuen" digitalen Verfahren gespannt. Habe mir daher einen dPMR-Vertreter, der mit Kenwood-dPMR kompatibel sein soll, nämlich Alinco, und noch einen DMR-Tier-1 Vertreter (übersetzt man das am besten mir "DMR Ebene 1"?) geholt. Geworden ist es ***tadaaaaa*** ein Midland D10.

Einlassung: Da ja dig. Checksummen ihre Stärken genau dann ausspielen, wenn die Bitfehlerrate hoch geht (also an der Reichweitengrenze), sind dort natürlich Vergleiche am besten. Ich will also Reichweitentests im direkten A/B-Vergleich machen. Gleiche Stunde, gleicher Ort, gleiche Geräte, gleiche Frequenz. Nach dem Muster dPMR<->PMR<->DMR.
Meine Hoffnung: Wenn ich zwar über verschiedene Geräte teste (geht ja nicht anders, wenn ich dPMR mit DMR vergleichen will), kann ich das aber über die jeweilige Leistung des Geräts im Analogen kreuzkorrelieren...
Und was ich erst kürzlich gelernt habe: dass DCS (Kenwood-Bezeichnung: DQT - Digital Quiet Talk) an der Reichweitengrenze besser dekodierbar ist als das analoge CTCSS (Kenwood: QT), wo ja trotz zunehmenden Rauschens der Pilotton in Gänze sauber dekodierbar sein muss. Und das erfahre ich nach zwanzig Jahren PMR-Nutzung. 😁 Oder wie meine Großmutter zu sagen pflegte: "Kannst so alt werden wie ne Kuh... und lernst doch täglich noch dazu!"

Back to topic, und was das Ganze nun mit der Mikrogeschichte beim G13 zu tun hat:
Gestern nun kam nun als letztes Testpärchen das Midland D10 mit der Post geschippert. Beim Öffnen des Kartons zunächst blankes Entsetzen: Ach herrje - die absolut gleiche Hardwarebasis! Das Gerät gleicht dem G13 bis auf jede Gussnase, gleiche Elemente, gleiche Akkus. Nur halt ne andere Firmware drauf.

Okay, das ist ja legitim in Zeiten von SDR. Auch das PAX4 ist innerlich "nur noch" ein SDR, wie mir scheint. Alle Digitalen müssen regelrecht booten (5..6 Sekunden), aber das finde ich nicht schlimm. Ist halt nur ein Indiz. Und so schnell, wie das PAX4 beim Scannen ist (analog wie digital) ist mir klar, dass da nur ein Algorithmus über das Basisband huscht, und nicht mehr - wie bei den schweren alten TK-3201 - noch in Sekundenbruchteilen analoge Filter durchgeskippt werden müssen.

Sooooooooooo...
Ich also zunächst entsetzt gewesen: Denn die gleiche Hardware ließ die gleiche Soße in Sachen Mikrofon-Ansprechverhalten vermuten. Aber: Weit gefehlt!

Die Software vom D10 hat, was ich beim G13 schmerzlich vermisse: Einstellmöglichkeiten zum analogen und digitalen Mic-Gain. Und einen Automatikmodus. Und der erste Test im Haus bestätigte: Gaaaaaanz anderes Ansprechverhalten. Bei gleicher IP-Schutzklasse kann es also nicht an Mäander oder Dichtfolie vor dem Elektret liegen...

Man merkt, dass die Midland-Entwickler beim D10 einfach weiter gedacht haben. Sie haben es zwar noch nicht richtig im Griff, aber es geht endlich (wieder?) in die richtige Richtung. Denn wenn Du, Walter, schreibst, dass das G13 bei der älteren Firmware <2.x unauffällig war, muss es wohl eine Frage der Software/Firmware sein, bleibt nur als Schluss übrig. Und das D10 auf gleicher Hardwarebasis beweist es.

Noch kurz, was ich mit dem "nicht richtig im Griff" meine. Ich muss noch mit den Einstellungen probieren, ob ich die Mikroverstärkung zwischen PMR-Betrieb und DMR-Betrieb konsistenter bekomme. Da machen sie nämlich auch irgendwas anderes. Der Automatik-Modus ist eine tolle Idee, und beinahe richtig umgesetzt: Das Gerät regelt die NF-Aufnahme in den "idealen Betrieb", was die spätere Modulation angeht. Eigentlich toll. Bist du übelst nah und laut am Mikro, regelt die Automatik zurück. Hältst Du zwanzig Zentimeter Abstand (oder dreissig) zum Mikro, dann regelt das Gerät binnen weniger Sekunden auf. Und es rauscht nicht übermässig. Es klingt einfach gut. Um Welten(!!!!) besser als das nicht nachvollziehbare Geschwanke am G13 mit der FW 2.x

Einen wichtigen Fehler haben sie bei Midland noch gemacht: Zwischen zwei PTT-Durchgängen müssten sie sich jeweils den zuletzt gelernten Gain-Wert merken. Tun sie aber nicht. Wenn du einmal von der Sendetaste gehst, fangen sie beim nächsten Durchgang wieder mit leiser Modulation an, und dann regelt es wieder zügig binnen 2..4 Sekunden auf. Wenn sie das noch bereinigten, wäre es eigentlich perfekt.

Wie gesagt, ich schaue mir noch an, ob ich die Einstellungen noch optimiert bekomme (digital "gaint" oder kodiert das Audio momentan noch way louder than analog), aber ich bin mit dem D10 schon mal weeeeesentlich zufriedener. Damit wird das G13 nach dem Reichweitentest leider zurückgehen. Obwohl ich einer bin, der mit Rücksendungen normalerweise sparsam und vorsichtig umgeht. Der Umwelt zuliebe... 😄


#timo aka konsolenritter
 
Okay, leichte Korrektur: Natürlich hat das G13 ein Display am Controller, und das D10 nicht. Insofern ist das mit "gleiche Gußnasen" natürlich etwas übertrieben. Aber es ist hardwaretechnisch die gleiche Basis, kein grundständig anderes Gerätekonzept.

Das noch zur Richtigstellung. Display vermisse ich übrigens nur, wenn es um das Thema Scan geht: Wenn ein Scan stoppt, weiß man sonst nicht, auf welchem Kanal man gerade einen Treffer gelandet hat beim Scannen.

Und ein Display würde ich bei den einfacheren Midlands (G7, G9,...) vermissen, bei denen Midland seine feste Frequenz-Kanal-Zuordnung durchgesetzt hat. Das aber amn Rande.
 
Guten Morgen,

eieieih Walter... 🤭 Den Hinweis mit der Hubvergrößerung auf 25k überlese ich jetzt mal großzügig. 😅 Als Informatiker (der ich eigentlich von Haus aus bin) und Messtechniker möchte ich gerne schön sauber bleiben.
"Notfallmaßnahme".......

Aber - zur allgemeinen Erheiterung und Erweiterung - hab ich selber noch was zur Lösung beizutragen. Durch neue Erkenntnisse. Durch ein weiteres Gerät. Wie ihr schon merkt, bin ich ja grad mit mehreren Geräten am Testen. Und insbesondere auf die "neuen" digitalen Verfahren gespannt. Habe mir daher einen dPMR-Vertreter, der mit Kenwood-dPMR kompatibel sein soll, nämlich Alinco, und noch einen DMR-Tier-1 Vertreter (übersetzt man das am besten mir "DMR Ebene 1"?) geholt. Geworden ist es ***tadaaaaa*** ein Midland D10.
Hättest mal gesagt das auch digitale Geräte in die Auswahl kommen;-)
Solange es DMR und nicht die unkompatiblen DPMR Geräte sind ist es ok.
Bei DPMR ist herstellerübergreifend keine Verbindung im Digitalbetrieb möglich.

Und was ich erst kürzlich gelernt habe: dass DCS (Kenwood-Bezeichnung: DQT - Digital Quiet Talk) an der Reichweitengrenze besser dekodierbar ist als das analoge CTCSS (Kenwood: QT), wo ja trotz zunehmenden Rauschens der Pilotton in Gänze sauber dekodierbar sein muss. Und das erfahre ich nach zwanzig Jahren PMR-Nutzung. 😁 Oder wie meine Großmutter zu sagen pflegte: "Kannst so alt werden wie ne Kuh... und lernst doch täglich noch dazu!"
Das kommt auch auf den Hersteller an.
Manche decodieren besser,andere schlechter und brauchen auch länger.


Die Software vom D10 hat, was ich beim G13 schmerzlich vermisse: Einstellmöglichkeiten zum analogen und digitalen Mic-Gain. Und einen Automatikmodus. Und der erste Test im Haus bestätigte: Gaaaaaanz anderes Ansprechverhalten. Bei gleicher IP-Schutzklasse kann es also nicht an Mäander oder Dichtfolie vor dem Elektret liegen...
Es gibt auch gute digital Analog Geräte die regelbare Audio Einstellmöglichkeiten haben.
Aber das sind meist Geräte für den Amateurfunk und keine Hobby Gerätschaften.
Mein Anytone AT 168 UV z.B. hat das.



Noch kurz, was ich mit dem "nicht richtig im Griff" meine. Ich muss noch mit den Einstellungen probieren, ob ich die Mikroverstärkung zwischen PMR-Betrieb und DMR-Betrieb konsistenter bekomme. Da machen sie nämlich auch irgendwas anderes. Der Automatik-Modus ist eine tolle Idee, und beinahe richtig umgesetzt: Das Gerät regelt die NF-Aufnahme in den "idealen Betrieb", was die spätere Modulation angeht. Eigentlich toll. Bist du übelst nah und laut am Mikro, regelt die Automatik zurück. Hältst Du zwanzig Zentimeter Abstand (oder dreissig) zum Mikro, dann regelt das Gerät binnen weniger Sekunden auf. Und es rauscht nicht übermässig. Es klingt einfach gut. Um Welten(!!!!) besser als das nicht nachvollziehbare Geschwanke am G13 mit der FW 2.x
Das ist das typische Verhalten bei einem Kompressor bzw. automatischer Pegelanpassung.
Ist wie beim Auto im Freisprechmodus,wenn den Modus beide Gesprächsteilnehmer nutzen werden Silben komplett verschluckt.
Oder wenn Jemand mit einem empfindlichen Mikrofon im Hintergrund Kanarienvögel hat,dann wird auch die Sprache unverständlich.


Einen wichtigen Fehler haben sie bei Midland noch gemacht: Zwischen zwei PTT-Durchgängen müssten sie sich jeweils den zuletzt gelernten Gain-Wert merken. Tun sie aber nicht. Wenn du einmal von der Sendetaste gehst, fangen sie beim nächsten Durchgang wieder mit leiser Modulation an, und dann regelt es wieder zügig binnen 2..4 Sekunden auf. Wenn sie das noch bereinigten, wäre es eigentlich perfekt.
2,4 Sek ist definitiv zu lange.
Da muss man ja erst die Taste drücken und "einundzwanzig,zweiundzwanzig" zählen bevor man spricht.
Vielleicht mal dem Hersteller mitteilen ob das Regelverhalten geändert werden kann.
Bei DMR Geräten ist ja meist ein FW Update möglich.

Wie gesagt, ich schaue mir noch an, ob ich die Einstellungen noch optimiert bekomme (digital "gaint" oder kodiert das Audio momentan noch way louder than analog), aber ich bin mit dem D10 schon mal weeeeesentlich zufriedener. Damit wird das G13 nach dem Reichweitentest leider zurückgehen. Obwohl ich einer bin, der mit Rücksendungen normalerweise sparsam und vorsichtig umgeht. Der Umwelt zuliebe... 😄
Rücksendungen sind bei mir auch selten.
Wenn ich da an Schwiegertochter denke,da passiert das bei Amaz.... hunderte mal im Jahr!
Demnächst soll das aber beschränkt werden.

Gruß Walter
 
Hättest mal gesagt das auch digitale Geräte in die Auswahl kommen;-)
Moin Walter,
das hatte ich aber gleich in meinem ersten Post geschrieben. Auch dass ich dPMR und DMR miteinander vergleichen will.

Solange es DMR und nicht die unkompatiblen DPMR Geräte sind ist es ok.
Bei DPMR ist herstellerübergreifend keine Verbindung im Digitalbetrieb möglich.
Das kann so nicht ganz stimmen. Das Alinco DJ-PAX4 kann/soll mit Kenwood dPMR kompatibel sein, was mir sehr zu passe käme, da auf Arbeit mittlerweile schon zwei TK-3701D existieren.

Es gibt auch gute digital Analog Geräte die regelbare Audio Einstellmöglichkeiten haben.
Aber das sind meist Geräte für den Amateurfunk und keine Hobby Gerätschaften.
Tjaja. Dös nützt mir nüscht..., wie man auf gut thüringisch sagt. Wie ich schrieb, kommt bei mir vieles im Veranstaltungskontext oder im technischen Einsatz zuwege. Da muss ich die eine oder andere Funke einem Laien in die Hand drücken können, und ich selber bin zwar "Funkfreund", aber kein FA.


Mein Anytone AT 168 UV z.B. hat das.
Det ist natürlich erfreulich für dich. :)(y)

Ist wie beim Auto im Freisprechmodus,wenn den Modus beide Gesprächsteilnehmer nutzen werden Silben komplett verschluckt.
Oder wenn Jemand mit einem empfindlichen Mikrofon im Hintergrund Kanarienvögel hat,dann wird auch die Sprache unverständlich.
Ooh ja, da sagste was wahres. Doppelte Gates (wie Du sagst: Freisprechanlagen an beiden Enden) sind der Tod.


2,4 Sek ist definitiv zu lange.
Da muss man ja erst die Taste drücken und "einundzwanzig,zweiundzwanzig" zählen bevor man spricht.

Nee. Das ist jetzt definitiv zu hart gesagt. Erstens fängt die Lautstärke ja nicht bei null an?! Und zweitens tut man als ordentlicher Funkfreund (ich hab mir das jedenfalls angewöhnt) sowieso nach Drücken der PTT eine Gedenksekunde warten, damit man sicherstellt, dass die Gegenstelle aufgewacht (Stromsparmodi nach längerer Sendepause) und bis zum NF-Verstärker durchgesteuert/geöffnet hat.

Also schlimm finde ich das jetzt nicht. Im Gegenteil: Es kann sogar definitiv helfen, wenn die Gegenstelle in absolut lärmender Umgebung ist, damit man nicht gleich vom Stuhl fällt. Ich hatte da so ein einschlägiges Erlebnis Ende der Achtziger Jahre, als ich allein im abendlichen Dunkel unserer Kirche stand, mit der Handfunke des Glockenbaumeisters in der Hand. Und während des Checks der Glocken (er oben im Turm, ich unten an der Schalttafel der Steueranlage) öffnet auf einmal der Squelch und brutal laut erschallt die Glocke in der riesigen Kirche... Er brüllte dann nur über den "Lärm" hinweg "AAAAUUUSSS...!" - aber mein Herz war schon zwölf Etagen tiefer gerutscht und ich ziemlich blass im Gesicht. 😄


Vielleicht mal dem Hersteller mitteilen ob das Regelverhalten geändert werden kann.
Bei DMR Geräten ist ja meist ein FW Update möglich.

Was jetzt die Frage aufwirft, ob hier jemand Kontakt zu Herstellern wie Midland hat. Ohne direkten Kontakt mache ich das nicht mehr. Wir leben in Zeiten, wo man in Hotlines versandet, Mails an generische Impressums-Adressen halbjährlich gelesen werden oder man anderweitig Menschen abwimmelt. Da das zum Schluss meine Kraft und Lebenszeit kostet, habe ich mir das abgewöhnt. Wenn jemand einen Kontakt in die Entwicklungsabteilung hat, dann sieht das ganz anders aus. Dann kann man auch mit Rat und Sachkunde (als "Poweruser") unterstützen.

Grüße!
 
Zuletzt bearbeitet:
Mal ne Frage an die anderen: Bis jetzt antwortet "nur" Walter.
Keine anderen hier mit Midland G13Pro im Bestand...?

Mich würde nach aktuellem Stand interessieren, ob die Mikroverstärkung des G13Pro auch bei anderen unstet ist, oder ob die Leute zufrieden sind. Ein Blick unter den Akku wäre nett, dort steht vermutlich ein kleiner Papieraufkleber mit der Firmware-Versionsnummer. Verdacht liegt momentan darauf, dass es ab Firmware 2.x schlechter geworden ist...
 
Zuletzt bearbeitet:
Moin Walter,
das hatte ich aber gleich in meinem ersten Post geschrieben. Auch dass ich dPMR und DMR miteinander vergleichen will.

Sorry,dann muss ich das wohl überlesen haben....
Das kann so nicht ganz stimmen. Das Alinco DJ-PAX4 kann/soll mit Kenwood dPMR kompatibel sein, was mir sehr zu passe käme, da auf Arbeit mittlerweile schon zwei TK-3701D existieren.
Geräte die die DMR Technik nutzen sind kompatibel.
DPMR mit DMR in der Regel nicht.
Hatte mal 9! DPMR Geräte hier auf dem Tisch liegen,Keines konnte mit dem Anderen kommunnizieren.
Einzig Textversand funktionierte bei 3 Geräten.


Ooh ja, da sagste was wahres. Doppelte Gates (wie Du sagst: Freisprechanlagen an beiden Enden) sind der Tod.

Das ist sogar teilweise bei Festnetz Telefonie so.

Also schlimm finde ich das jetzt nicht. Im Gegenteil: Es kann sogar definitiv helfen, wenn die Gegenstelle in absolut lärmender Umgebung ist, damit man nicht gleich vom Stuhl fällt. Ich hatte da so ein einschlägiges Erlebnis Ende der Achtziger Jahre, als ich allein im abendlichen Dunkel unserer Kirche stand, mit der Handfunke des Glockenbaumeisters in der Hand. Und während des Checks der Glocken (er oben im Turm, ich unten an der Schalttafel der Steueranlage) öffnet auf einmal der Squelch und brutal laut erschallt die Glocke in der riesigen Kirche... Er brüllte dann nur über den "Lärm" hinweg "AAAAUUUSSS...!" - aber mein Herz war schon zwölf Etagen tiefer gerutscht und ich ziemlich blass im Gesicht.

Tja wer werfe den ersten Stein.
Ist mir auch schon mal bei einer Beerdigung! passiert das plötzlich die Borussia Mönchengladbach Döp.döp.döp Fanfare
von Scooter bei meinem Handy in der Jacke losging....

Was jetzt die Frage aufwirft, ob hier jemand Kontakt zu Herstellern wie Midland hat. Ohne direkten Kontakt mache ich das nicht mehr. Wir leben in Zeiten, wo man in Hotlines versandet, Mails an generische Impressums-Adressen halbjährlich gelesen werden oder man anderweitig Menschen abwimmelt. Da das zum Schluss meine Kraft und Lebenszeit kostet, habe ich mir das abgewöhnt. Wenn jemand einen Kontakt in die Entwicklungsabteilung hat, dann sieht das ganz anders aus. Dann kann man auch mit Rat und Sachkunde (als "Poweruser") unterstützen.

Grüße!
Midland und ALAN(Stabo) werden Mails jedenfalls lesen und auch antworten.
Bei anderen Herstellern bin ich mir da nicht so sicher.....

Walter
 
Geräte die die DMR Technik nutzen sind kompatibel.
DPMR mit DMR in der Regel nicht.

Das ist korrekt. dPMR und DMR446 können nicht kompatibel sein, das Paketformat und die Modulationsart sind komplett verschieden. Interessant ist, dass sie (innendrin) beide letztlich wieder dieselbe Soße machen: Beide nutzen AMBE+2 als Codec, und klingen daher auch exakt gleich roboterhaft. Beide verwenden letztlich die gleiche Datenrate auf der Luftstrecke (rund 4 Kilobit), nur halt jeweils unterschiedlich kodiert. Und netto sind es wohl für die Sprachkodierung 2,45 Kilobit. Das ist unfassbar wenig für einen Toninschenjör wie mich 😄 und erklärt dann auch gut, warum ich mit der Roboterstimme einverstanden sein muss. Hut ab, dass die das überhaupt so hinkriegen.


Hatte mal 9! DPMR Geräte hier auf dem Tisch liegen,Keines konnte mit dem Anderen kommunnizieren.

Da hätte mich natürlich etwas genauer interessiert, warum. Waren es unterschiedliche Geräte des gleichen Herstellers, oder unterschiedliche Hersteller? Könnte mir vorstellen, dass es - ähnlich wie bei CTCSS - herstellerspezifische Vordefinitionen der IDs und Colorcodes gibt, dann /wollen/ die natürlich nicht miteinander reden, klar...


Midland und ALAN(Stabo) werden Mails jedenfalls lesen und auch antworten.

Da bin ich jetzt mal gespannt. Habe Midland angemailt. Allerdings enthält schon die Bestätigungsmail über das eröffnete Ticket krasse Fehler, zum Beispiel tote Links, die nicht funktionieren /können/. (Verweise auf localhost und so...)
Naja, mal sehen ob von dort jemand reagiert, und wann.

Grüße! :)
 
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Da bin ich jetzt mal gespannt. Habe Midland angemailt. Allerdings enthält schon die Bestätigungsmail über das eröffnete Ticket krasse Fehler, zum Beispiel tote Links, die nicht funktionieren /können/. (Verweise auf localhost und so...)
Naja, mal sehen ob von dort jemand reagiert, und wann.

Weil das echte Leben die beste Satire ist, zitiere ich hier mal, was in fünf(!) ländersprachlichen Anreden als Antwort kam:

E' stato chiuso il ticket {#20260006378}.
Rispondi a questa mail per riaprire il ticket.

Anregungen, Meinungen und Ideen für MIDLAND sind jederzeit willkommen. Gerne erstellen wir Ihnen einen Bericht, der von unseren Technikern geprüft und ausgewertet wird. Vielen Dank.

MIDLAND

Ticket {#20260006378} has been closed.
Reply to this email to reopen the ticket.

Anregungen, Meinungen und Ideen für MIDLAND sind jederzeit willkommen. Gerne erstellen wir Ihnen einen Bericht, der von unseren Technikern geprüft und ausgewertet wird. Vielen Dank.

MIDLAND
...

"Gerne erstellen wir Ihnen einen Bericht, der von unseren Technikern geprüft und ausgewertet wird."
- kann mir jemand wohlwollend dieses Kauderwelsch erklären? Klingt nach einer widersinnigen KI-Antwort. Machen die jetzt was? Für mich kommt nur die Botschaft rüber: Ticket wurde geschlossen...
 
Ticket has been closed.
Replay for open.
Sagt schon alles.........

Ich meide solche Firmen.....
Wenn ich Probleme mit meiner Bank(Commerzbank) habe finde ich auch keinen Mitarbeiter mehr.
Nächste Filiale ist 17km weg.Nicht alles geht online....

Bei meiner Krankenkasse (Knappschaft)auch kein Telefonkontakt mehr möglich.
Mehrere Stunden Warteschleife.
E -Mails werden nicht beantwortet.

Auch wenn ich beides wechsele,stört wohl Niemanden.
Außer das Gleiche machen tausend Andere auch.......

Also was hilt in solchen Situationen wirklich???

Walter
 
Ticket has been closed.
Replay for open.
Sagt schon alles.........

Ja. Das einzige, was mich immer wieder tröstet: Die Techniker in den Firmen ticken eher wie wir. Die wollen diesen Bockmist auch nicht, bzw. leider darunter. Solche Unsitten kommen grundsätzlich vom Management. Das "Ticket closed" hat zum Beispiel den Hintergrund, dass man Support-Mitarbeiter gängelt, wenn ein Ticket zu lange offen bleibt. Der Managing Chief des Supports möchte nämlich auf der nächsten Jahrestagung mit tollen Statistiken glänzen können: "In unserem Support werden Tickets/Anliegen durchschnittlich schon nach 35 Minuten erfolgreich geschlossen."

Auf solche Weise ist es das Wichtigste im Support geworden, Tickets zu schließen. Nicht etwa dem Kunden zu helfen.

Ich meide solche Firmen.....

Tja, geht kaum noch. Diese Pest von Manager-Methoden ist mittlerweile überall zu finden.

Wenn ich Probleme mit meiner Bank(Commerzbank) habe finde ich auch keinen Mitarbeiter mehr.
Nächste Filiale ist 17km weg.Nicht alles geht online....

Sprichst mir aus dem Herzen. Bei mir sind es fast 30 Kilometer. Gleiche Bank.

E -Mails werden nicht beantwortet.

Auch das hat System.

Auch wenn ich beides wechsele,stört wohl Niemanden.
Außer das Gleiche machen tausend Andere auch.......

Es ist kaputt. Das System. Aber sie wissen das genau, und können deshalb frech grinsen. Sie wissen genau, dass ein Wechsel keinen Zweck hat, weil die Konkurrenz ihre Bratensoße aus genau der gleichen Leitung bezieht. Ergo: Es ist überall die gleiche Soße. Es gab mal eine Kanzlerin, die ihre Hände zur Raute faltete und seligen Wortes sprach, wir wären in Deutschland (wenn nicht durch Produktion, A.d.R.) doch stark im Service.

Wenn man unter Service eine trockene menschenfeindliche Wüste versteht, ja dann sind wir genau richtig.

So, genug gegrummelt. Im zweiten Anlauf hat sich jetzt mal ein Midland-Mitarbeiter gemeldet, der offenbar besser (recht gut!) Deutsch kann. Mal sehen, ob der jetzt auch eine Mailadresse raus rückt, wo ich mal eine Beschreibung als Anhang mitschicken könnte...
 
Sagt mal.... ein DMR-Gerät für 70 EUR brutto. Kann das sein? Leider noch nicht lieferbar. Das wäre ja ein Hammer in dem PMR/DMR-Segment!!!
Ja das ist nicht schlecht....
Aber die Einstellungen alle nur mit der Software?????
Auch im Analogbereich für CTCSS und Squelch etc.etc...
Display sehe ich auch nicht???

Damit würde ich nicht glücklich.
Wohl mehr was für Hotel oder Security etc.
Da soll man ja nichts verstellen können....

Walter
 

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Ich würde nie auf die Idee kommen, Midland in Italien anzuschreiben. Dafür gibt es den deutschen Support von Alan/Albrecht und da kommt sicher nicht nur eine Standard-Text-Mail :)

Ich hab übrigens massig G13 verkauft und da gab es nie Beschwerden mit der Modulation - das G13 Pro allerdings hab ich selbst noch nicht getestet
 
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Ich würde nie auf die Idee kommen, Midland in Italien anzuschreiben. Dafür gibt es den deutschen Support von Alan/Albrecht und da kommt sicher nicht nur eine Standard-Text-Mail :)

Hallo PMRFreak, nett dich kennenzulernen. Sehr gute Idee. Hast Du da eine Mailadresse für mich? (Denn offiziell gibt es die Midlandeurope Supportseite und da landet man genau, wo ich gelandet war.)

Ich hab übrigens massig G13 verkauft und da gab es nie Beschwerden mit der Modulation - das G13 Pro allerdings hab ich selbst noch nicht getestet

Dann meinst Du sicher die C1462 (vermute: Midland-interner Produktcode). Ich hatte die "G13 Pro", laut Lieferschein mit dem Code C1668.
Bemerkenswert ist, dass es im Midland-Store beim Fluss sogar noch die C1462 gibt. Ebenso bemerkenswert ist, dass sie im gleichen Shop drei Euro mehr kosten als die (als professionelleres Gerät beworbenen) "G13 Pro". Ergo: Ingenieure wie mich kann man natürlich mit "Pro" und "Professional" einfangen, diese Verkaufsstrategie ist also voll aufgegangen.

Das bekommt man natürlich alles erst "post mortem" heraus. Ergo: nach euren Erfahrungen wäre ich mit den G13 wohl besser gefahren. Aber ich behalte jetzt die D10. Ist natürlich ne andere Liga, und erlauben in ihrer Software auch viel dezidiertere Einstellungen. Von dem 2600mAh-Akku all dieser Geräte (G13 alt wie neu, D10,...) bin ich natürlich begeistert.

Und um das mit der Auffälligkeit bei den neueren G13-Pro nochmal etwas genauer zu beziffern: Es ist kein einfaches "immer zu laut" oder "immer zu leise" - dann könnte man ja Strategien entwickeln. ;)
Ich konnte den Fall bei den zwei D10 (untereinander) quasi nachstellen: Ich hatte auf dem gleichen Kanal bei einem Gerät die Option "Kompander on" gewählt, beim anderen nicht. Dann sendet das eine Gerät den NF-Audiopegel mit einer Kompanderkurve (sowas wie eine Vorverzerrung nicht in der Frequenzdomäne, sondern in NF-Pegel/Amplitude), und das empfangende Gerät dekodiert/entzerrt das NF nicht richtig beim Empfang. Und dann hatte man den gleichen unsteten Eindruck - mal laut, mal leise, von Sekunde zu Sekunde scheinbar willkürlich wechselnd.

Und während man beim D10 diese Kompanderfunktion aktivieren oder deaktiveren kann (ich empfehle sie nicht, um die Kompatibilität mit anderen Geräten besser zu halten) über die Software, erlaubt die Software zum G13-Pro nichts dergleichen. Es ist, wie es ist.

Habe den Topic des Threads von "G13" in "G13-Pro" konkretisiert. Tut mir leid, dass ich dadurch anfangs vermutlich für Verwirrung gesorgt habe. Der Unterschied musste mir erst mittendrin klar werden... 🤷‍♂️
 
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