• Hallo - ab sofort gibt es hier eine neue Forensoftware - und die Registrierung klappt auch wieder. Die Installation ist frisch - daher seht mir nach, wenn noch nicht alles funktioniert und vielleicht manches noch fehlt. Das wird noch :) Gruß Markus Admin

Antennenspitze berührt Dachrinne

Wasserbueffel

Administrator
Teammitglied
Bei Gewittergefahr die Antennen Drähte einrollen(Dachrinne geht ja schlecht.)

Dazu bist Du doch Spezialist.(und in vielen Foren aktiv)
Erkläre der Waldfee doch was nötig ist um Überspannung oder statischer Aufladung von der Antenne fernzuhalten....

Walter
 
Zuletzt bearbeitet:

Bernhard

Member
Hallo Roland!
Warum berührt die Antenne die Regenrinne, kannst Du sie nicht etwas mehr neigen?
Ansonsten wäre zu empfehlen "Stecker ab".
Allzuviel Statik dürfte auf der geschilderten Antenne nicht auftreten.

73 - Bernhard.
 

Die Waldfee

Active member
Wie ist denn etwas Vorsicht und etwas Schutz im Detail umzusetzen? :cool:
Hallo,

wenn meine beschriebene Vorgehensweise, einen Empfänger gegen transiente Entladungen und statische Effekte
per Diodenbeschaltung zu schützen nicht deinem Schutzbedürfnis entspricht und dir "etwas" nicht ausreicht,
was ich je nach Lage und Antennenkonstruktion durchaus gut verstehen kann. dann gibt es weitere zahlreiche
technische Möglichkeit, einen größeren Schutz gegen atmosphärische Ladungen, bis hin zum Blitzschlag,
zu realisieren. Hier nenne ich beispielsweise mal ÜSAGs, VCRs und Funkenstrecken.

Am besten wäre es, wenn du dich an einen, in die Installateursrolle des örtlichen EVU eingetragenen,
Elektroinstallateur wendest. Der wird dich hinsichtlich Überspannungs- und Blitzschutz deinem Schutzbedürfnis
und deinem Geldbeutel entsprechend beraten können.

Ich hingegen bin bisher immer mit "etwas" Schutz, sprich einer Diodenschaltung am Eingang meines SAQRX-Empfängers,
mit dem ich früher ELF-Sendungen per Langdraht empfangen habe, ausgekommen.
Das liegt nicht zuletzt auch daran, das ich (laut meinem Sachversicherer) in einem "blitzarmen" Gebiet liege.

Aber wie du weist, statische Aufladungen treten auch außerhalb von Gewitterzellen auf, daher ist etwas Vorsicht immer gut.
Und Schottky - Dioden kosten ja nur wenige Pfennige. Im Gegensatz zu professionellen Überspannungsableitungseinrichtugen.

In diesem Sinne,
Heil Thor, dem Donnergott - Sohn Odins,

Fee.
 

Dipol

Member
Am besten wäre es, wenn du dich an einen, in die Installateursrolle des örtlichen EVU eingetragenen,
Elektroinstallateur wendest. Der wird dich hinsichtlich Überspannungs- und Blitzschutz deinem Schutzbedürfnis
und deinem Geldbeutel entsprechend beraten können.
Der Ratschlag ist zwar an meine Adresse deplaziert, deutet aber korrekt an, dass Installationen an Elektroanlagen - wozu Erdung und PA sowie Überspannungsschutz gehören - nach NAV § 13 konzessionierten EFK vorbehalten sind. Es ist aber kein Geheimnis, dass nur wenige EFK bezüglich Antennentechnik im allgemeinen und Antennensicherheit im besonderen kompetent sind.

Ich hingegen bin bisher immer mit "etwas" Schutz , sprich einer Diodenschaltung am Eingang meines SAQRX-Empfängers, mit dem ich früher ELF-Sendungen per Langdraht empfangen habe, ausgekommen.
Das liegt nicht zuletzt auch daran, das ich (laut meinem Sachversicherer) in einem "blitzarmen" Gebiet liege.
Im Vergleich zu asiatischen oder afrikanischen Ländern ist die Blitzdichte auch im Süden Deutschlands gering und daher trifft die Strafe für Antennen ohne Erdung und PA nur wenige.

Erfahrungen mit Langdrahtantennen habe ich im zarten Alter von 10 Jahren als Bastler mit Kristalldedektoren gemacht und im kindlichen Unverstand auch bei Gewitter den Kopfhörer aufgehabt und erst danach die Antenne mit einem Messerschalter an vermutlich ungeerdete Wasser- und Heizungsrohre "geerdet". Nachträglich ein Grund für heftiges Kopfschütteln aber nicht für Verharmlosungen. (n)

Aber wie du weist, statische Aufladungen treten auch außerhalb von Gewitterzellen auf, daher ist etwas Vorsicht immer gut.
Statische Entladungen erlebe ich häufiger wenn ich mein Garagentor anfasse. Als blitzschutzkundiger RFT mit stolzen 50 Jahren Eintrag in der Handwerksrolle kenne ich weder aus eigener Erfahrung noch der Fachliteratur auch nur einen belegten Fall, dass statische Aufladungen für Schäden an Antennen für Terrestrik, Satellitenempfang oder Funksende-/-empfangsantennen eine Relevanz haben.

Statische Aufladungen entstehen an horizontalen Langdrahtantennen durch Reibung von Wind, Regen und Hagel. Die sind m. E. schon da ein Schreckgespenst, welches die Risiken gegenüber seltenen Direkteinschlägen und schon häufigeren induktiven Blitzstromeinkopplungen aus Naheinschlägen maßlos überhöht.

Wer der Meinung ist, dass die Regelwerke zur Antennensicherheit bezüglich Schutz Erdung und PA zu streng sind, kann sich auch als Laie in die gerade laufende Revision der auch für CB- und Amateurfunk-Antennen maßgeblichen DIN VDE 0855-300 sowie des ABB-Merkblatts #16 mit stichhaltigen Argumenten einbringen.
 

Die Waldfee

Active member
Der Ratschlag ist zwar an meine Adresse deplaziert,
...
Als blitzschutzkundiger RFT mit stolzen 50 Jahren Eintrag in der Handwerksrolle
Ich sehe, wir haben uns verstanden.

Wer der Meinung ist, dass die Regelwerke zur Antennensicherheit bezüglich Schutz Erdung und PA zu streng sind, kann sich auch als Laie in die gerade laufende Revision der auch für CB- und Amateurfunk-Antennen maßgeblichen DIN VDE 0855-300 sowie des ABB-Merkblatts #16 mit stichhaltigen Argumenten einbringen.
Für nen über 70 Jährigen "Elektro - Opa" bist du aber noch ganz schön fesch drauf, mein Lieber!

Super, Weiter so! (y)
 
Zuletzt bearbeitet:

Dipol

Member
Danke für das Lob eines 75-Jährigen RFT-Opas im Unruhestand.

Ohne den unpassenden Reichstagsbrand-Corona-Vergleich in deiner Fußzeile würde mir als Nichtwähler von Frau Merkel ein Like entschieden leichter fallen.
 

Die Waldfee

Active member
Danke für das Lob eines 75-Jährigen RFT-Opas im Unruhestand.

Ohne den unpassenden Reichstagsbrand-Corona-Vergleich in deiner Fußzeile würde mir als Nichtwähler von Frau Merkel ein Like entschieden leichter fallen.
Dennoch bist du tolerant,
das finde ich sehr gut, sympathisch und lobenswert.

LG
Fee.
 
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