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Thema: Mikrofonfreisprechanlage

  1. #1
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    Standard Mikrofonfreisprechanlage

    Hallo zusammen

    Ab Juli 2020 kommt ja leider das Mikrofonverbot am Steuer.
    Ich habe schon alles abgesucht, aber eine Lösung gibt es anscheinend noch immer nicht´,
    obwohl das Thema bekannt ist und die Zeit jetzt drängt.

    Die meisten Geräte haben die 6 pol. Mikrofonbuchse mit Pin 6 als Stromversorgung.
    Auf UP DOWN kann man verzichten.

    Wieso gibt es hier noch keine universelle und genehmigte Lösung von Albrecht, Team, President??

    Auf irgendwelche Selbstbaulösungen möchte ich hier verzichten, die im Zweifelsfall bei einer Kontrolle nicht zulässig sind

  2. #2
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    Standard

    In der Funkbasis schlagen die Leute sich schon die Köpfe ein.
    Warum wird daraus immer eine Grundsatzdiskussion geführt??

    Es gibt doch Möglichkeiten....
    Nur für Geräte mit festem Mike Anschluss wie die AE6110 oder CRT Micron wirds schwierig.
    Dazu muss man ins Gerät,verliert denn evtl Garantie.

    Sonst hier sowas(je nach Geräteanschluss) probieren.

    https://www.cesdeals.com/product/ste...SABEgLTYvD_BwE

    Oder von Albrecht
    https://www.funkbasis.de/download/file.php?id=22633

    Oder sowas
    https://bt-trx.com/about/

    Man muss nur wollen....

    Walter

  3. #3
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    Hallo Walter


    Nun dass das nur mit "wollen" zu tun hat, sehe ich etwas anders!
    Wenn der Gesetzgeber etwas fordert, dann stehen nicht nur die "Anwender" im Fokus, sondern auch die "Anbieter".
    Wenn der Gesetzgeber z.B. eine Telefonfreisprecheinrichtung, Warndreieck, Verbandskasten o.a. für PKW's fordert, dann sind auch die Hersteller in der Pflicht dies anzubieten!


    Genau das ist bei diesem bekloppten und hirnlosen Gesetz aber das Problem - der Gesetzgeber fordert zwar etwas vom Anwender, aber "verpflichtet" er auch die Hersteller/Lieferanten von Funkgeräten dazu ihren Teil beizutragen? Nein, es gibt von ein paar Firmen "halbherzige" Lösungen für ein paar ausgesuchte Produkte.
    Wer nicht in den Kreis dieser Kunden gehört ist auf "Bastelarbeiten" angewiesen?


    Des weiteren kommt hinzu dass die neue Regelung völlig hirnlos umgesetzt wurde.
    Man darf zwar (soweit das momentan dargestellt wird) weder das Funkgerät noch ein Handmikrofon benutzen und muss die Hände am Steuer lassen, darf aber gleichzeitig ein Headset, egal ob per Kabel oder Funk benutzen und dort die PTT zum sprechen benutzen!
    Hm, was denn bitte nun, die Hände am Lenkrad oder doch nicht?
    Wenn man schon ein Headset mit PTT benutzen darf, wieso dann nicht ein Handmikrofon, das könnte man sogar halten und gleichzeitig die Hand am Lenkrad haben.


    Ich habe schon seitenweise mit der Rechtsabteilung des ADAC rum gemacht (AKZ JZE-19-17554), aber vermutlich gibt es zu wenig Mitglieder mit Funk die sich dort melden, als dass es sich für den ADAC "rentieren" würde sich dafür einzusetzen.


    Nebenbei gefragt:


    In dem Link zu BT-TRX heißt es auf der Homepage:


    "In anderen Ländern sind bereits ähnliche Gesetze in Kraft"


    Weißt du als erfahrener langjähriger Funker in welchen Ländern es eben solche Einschränkungen (CB/PMR) gibt? Danke!


    Übrigens finde ich momentan jede (Bastel) Lösung (auch BT-TRX) ein Funkgerät per Bluetooth mit einem Autoradio zu verbinden für unpraktisch!
    Wieso?
    Zum einen setzt es ein Radio mit 2 aktiven Handyfreisprechfunktionen vorraus!
    Zum anderen müsste das Radio eine einfache Tastenauswahlfunktion haben um per Taste und nicht per Menü auswählen zu können welches davon gerade abgehend genutzt werden soll.
    Mein Radio hat zwar beides - 2 aktive FSE (Freisprecheinrihtung) und eine duale TEL-Zugriffstaste, trotzdem ergäben sich einige technische "Probleme".
    Beim Funken braucht es eine "aktive" Telefonfunktion, d.h. während der ganzen Zeit ist bereits EINE FSE aktiv, wenn jetzt ein Anruf auf dem Handy kommt, dann muss ich ebenfalls die Hand vom Lenkrad nehmen und umschalten auf Telefon und nachher wieder zurück. Und zwischendrin höre ich nicht was auf dem Funk passiert!
    Die andere Lösung wäre, dass die FSE-Verindung erst aufgebaut wird wenn ein Gespräch hereinkommt, oder ich per PTT eine Verbindung aufbauen will.
    Beides hat das Problem des "Zeitfaktors" - das eingehende Gespräch wird abgeschnitten und abgehend entweder ebenfalls, oder man bräuchte einen Signalton der einem signalisiert ab wann die Verbindung aufgebaut ist.
    Ein weiteres Problem wäre die automatische Rufannahme (welches das Radio erst einmal besitzen muss) direkt nach dem ersten Ruf - und das dann evtl. getrennt von der 2. FSE mit dem Handy, ausser man will dort auch jeden Anruf sofort mit dem ersten Anruf entgegennehmen.


    Das sind nur ein paar Handicaps / Unterschiede zwischen Telefon und Funk Freisprecheinrichtung!
    Und aus diesem Grund finde ich das ganze auch völlig unüberlegt und sinn-frei!
    Tour & Kolonnenfahrer mit PMR Stabo FC-650 und baugleichen AEG Voxtel R320 / Brondi FX332 / Binatone Action 1100 (alle mit Kanal 9) , Retevis RT45 und Midland G7E PRO MAG

  4. #4
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    Moin!

    Über den nahezu pathologischen Aktionismus diverser Behörden und "Volksvertreter" kann man sich eigentlich nur wundern.
    Von der Umsetzung ganz zu schweigen.

    73 - Bernhard.

  5. #5
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    Zitat Zitat von Wasserbueffel Beitrag anzeigen
    In der Funkbasis schlagen die Leute sich schon die Köpfe ein.
    Wow, ich habe gerade mal 7 Seiten eines solchen Threads gelesen ... da wird es einem ja schwindelig bei solchen ... ähm "Fanatikern".
    Einer davon scheint ja ein absoluter "Perfektionist" im Leben zu sein, der nie Fehler macht und sich an alle Gesetze und Vorschriften hält - den würde ich ja mal gerne 24h begleiten ...
    Obwohl vielleicht besser doch nicht, sonst merke ich nur noch mehr wie unvollkommen ich bin und wieviel Fehler ich jeden Tag mache
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  6. #6
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    Zitat Zitat von Prof.Dr.M Beitrag anzeigen
    Wow, ich habe gerade mal 7 Seiten eines solchen Threads gelesen ... da wird es einem ja schwindelig bei solchen ... ähm "Fanatikern".
    Einer davon scheint ja ein absoluter "Perfektionist" im Leben zu sein, der nie Fehler macht und sich an alle Gesetze und Vorschriften hält - den würde ich ja mal gerne 24h begleiten ...
    Ja da kann ich auch ein Lied von singen.
    Hab dort auch schon mit einigen Experten ein Disput gehabt.

    Glaub ich muss mal einen neuen Eintrag ins Wikipedia machen.

    "Reglementierungsfetischisten"
    Mit Verweis auf die Funkbasis......

    Die am lautesten schreien sind meist die Jenigen die am Wenigsten dazu beitragen...
    Nobody ist perfekt gibt es da nicht!

    Frohes Neues noch nachträglich..

    Walter

  7. #7
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    Hallo Walter

    Ja danke dir auch!

    Ja das ist wie bei den Zertifizierungen - die wo vorher am meisten sich dafür einsetzen sind nachher die wo sich am wenigsten daran halten!
    Habe mich da erst vor ca. 1/4 Jahr mit unserem Sicherheitsbeauftragten und seinem Chef "angelegt"

    Und wie sagte doch ein anderen Verantwortlicher mal nach der Überprüfung:
    Jetzt stellt bitte wieder alles zurück, sonst können wir ja nicht mehr sinnvoll arbeiten
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  8. #8
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    Zitat Zitat von Prof.Dr.M Beitrag anzeigen
    Hallo Walter

    Ja das ist wie bei den Zertifizierungen - die wo vorher am meisten sich dafür einsetzen sind nachher die wo sich am wenigsten daran halten!
    Mein Neffe hat einen CNC Betrieb.
    Der braucht das Wort Zertifizierung nur hören,dann ist die Laune im Keller.
    Kostet nur Geld und wird auch noch jährlich überprüft.

    Ps.
    War letztes Jahr mit meiner Frau in der Reha.(Rücken OP der Holden)
    Habe einem Klinikverantwortlichen gefragt was die ganzen Zertifizierungen bedeuten.
    Der konnte lügen wie gedruckt!!!

    Ich hab ihm das dann anders erklärt.
    Diese Zettelchen sind dafür da todkranke Menschen wieder ins Arbeitsleben zu integrieren
    obwohl diesen Leuten "mindestens" eine volle Erwerbsminderung zusteht!!!

    Nur die Reha Klinik die einen gewissen Standard(Zertifikate) nachweisen kann besteht weiter!
    Ob es dem Menschen hiflt oder nicht spielt keine Rolle.

    Mann oh Mann wollte mich doch im neuen Jahr weniger aufregen.....

    Walter

  9. #9
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    Ich habe nun wirklich nichts gegen Verbesserungen und sinnvolle Arbeitsabläufe, aber ALLE Firmen & Behörden bei denen ich bisher selbst gearbeitet oder mit denen ich bisher zwecks Zertifizierung zu tun hatte, waren danach "schlechter/unproduktiver"!
    Wobei es natürlich drauf an kommt was der Einzelne unter "produktiv" versteht - das was ein Mitarbeiter tatsächlich leistet, oder das was er anhand von Protokollen/Unterlagen nachweisen kann.
    Wenn ich als IT-Techniker am Tag vorher 10 Störungen erledigt hatte, waren es nach der Zertifizierung noch 7, aber die kann ich dann "nachweisen" und bin 100% produktiv!

    Auf Grund einer Zertifizierung habe ich sogar schon mal ein Autohaus gewechselt und bin zu einem Familienbetrieb - der muss nämlich nicht "nach Zahlen arbeiten", sondern danach dass sein Ruf in Ordnung bleibt!
    Der Einzige für den die Zertifizierung wirklich etwas bringt, ist die Firma die das durchführt!


    Ich stelle mir gerade vor z.B. eine Lebensmittelkontrolle oder die Steuerfahndung würde so funktionieren - dann würden die sich ein paar Wochen vorher ankündigen, vorbeikommen und die Überprüfungen wären alle prima


    Ist ähnlich wie mit McKinsey - die lässt man kommen damit sie einen beraten und zahlt eine Menge Kohle!
    Würde man einen Bruchteil dessen was die kosten an die Mitarbeiter für Verbesserungsvorschläge ausgeben, dann käme man billiger davon und hätte sogar noch zufriedenere Mitarbeiter.


    Aber so ist das Leben eben - was "billig" ist, oder von einem "einfachen" Menschen kommt, kann doch niemals so gut sein wie von jemandem der einen Titel trägt oder von einer bekannten Firma!
    Selber u.a. schon beim Tuner meines Vertrauens erlebt als ihn fragte wieso die gleiche angepasste Steuerelektronik beim einen Modell X Euro, beim anderen 5X kostet?
    Seine Antwort: Weil keiner die Software wollte als ich sie für 1X anbot. Selbst als ich sie für 2X anbot, kam kaum eine Nachfrage.
    Also war ich ganz frech, bot sie für 5X an, und plötzlich kamen jede Menge Anfragen - frei nach dem Motto: Was so teuer ist, MUSS einfach auch viel besser sein!
    Seither passt er seine Preise teilweise (nach oben) an die Menschen an, weil die sich freuen dass SIE sich etwas so "teureres" und gutes leisten können!
    Und ICH freue mich darüber dass er mir "Rabatt" gewährt und teilweise nicht mal die Arbeitszeit verrechnet bekomme
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  10. #10
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    Das Traurige ist nur das mein Neffe diese Zertifikate braucht.
    Er produziert für die Autoindustrie,die schreiben das vor!!!
    Kommt sogar ein Werkzeugkontrolleur,der in alle Schubladen rumschnüffelt!

    Er hat sich auf Präzisionsmechanik spezialisiert.
    Dort zählt einzig der Name und Referenzen!!!

    Autozeugs ist Müll sagt er immer,das Grundmaterial muss billig sein,oft bekommen Firmen den Zuschlag die billig produzieren.
    Da passt doch was nicht zusammen.

    Ein Glück das ich Rentner bin.......

    Walter

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