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Thema: Unterschied sendeseitig Gain-Master 5/8 - Blizzard

  1. #1
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    Standard Unterschied sendeseitig Gain-Master 5/8 - Blizzard

    Hallo zusammen,

    ich hatte vor einiger Zeit meine Blizzard kurzzeitig durch eine Gain-Master ersetzt. Grund waren QRM u.a. QRM aus der Nachbarschaft. Ausserdem wollte ich mit einem zusätzlichen Ausleger an den Mast.

    Ich hatte im Vorfeld auch den Antennenmast um 2 Meter verlängert um die von Sirio empfohlenen 3m Aufbauhöhe über Grund bzw. über dem Dach einzuhalten.
    Das Ergebnis war sendeseitig sehr ernüchternd. 3-S Werte im Nahbereich weniger als mit der Blizzard.

    Empfangstechnisch nahmen sich beide gar nichts.

    SWR passte, das RG 213UBX hatte ich vorher gegen das Highflexx 7 ausgetauscht.

    Als die Blizzard wieder oben war, inzwischen sogar 1m höher, schlugen in 15 Entfernung wieder mit S9+10m anstatt S6 zu Buche.

    Im Nachgang habe ich die Gain-Master noch mal an meinen an der Garage montierten 6,5m Schiebemast montiert und mit einem einfachen Antennenanalyser kontrolliert, soweit keine Auffälligkeiten.
    Im direkten Vergleich die Blizzard auf ca. 4 m höher, als die Gain-Master Unterschied im Empfang 1-S Wert, war dem Höhenunterschied geschuldet ist. Sendeseitig hatte ich sie auf dem Mast nicht getestet, das werde ich aber demnächst noch nachholen.

    Jetzt könnte man den Unterschied auf dem Dach den örtlichen Umständen ankreiden, die Blizzard spiel hier anscheinend besser.

    Allerdings kam ich gestern auf den Idee meine über 25 Jahre alte GPS 27 auf dem Schiebemast zu testen. Und das diese nun bei weiteren Stationen (36km) 1-S Wert mehr anzeigt, als die Gain-Master an selber stelle, macht mich schon etwas stutzig.

    Ist bei der Gain-Master 5/8 etwas von einer gewissen Serienstreuung bekannt?

    Gruß

    Dietmar

  2. #2
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    Standard

    S-Wert ist nicht alles...
    Direkter Hörvergleich an einem (guten) Antennen Umschalter bringt mehr.
    Bei mir waren die Signale mit der Blizzard auch etwas stärker.
    Brachte aber garnichts weil auch der Störpegel mit dieser Antenne höher war.
    Hatte ständig zwischen S5 und S7 Störpegel anliegen.
    Kannte ich nie anders.

    Mit der Gainmaster(komischerweise) nur S3-S4 ....

    Mit der Gainmaster höre ich dadurch sauberer und besser,obwohl die Signalstärke etwas geringer ist.
    Sendemässig wurde mir kein Unterschied bestätigt von einigen Stationen in ca 70-80 Km Entfernung.

    Auch die IMax 2000 hatte ich einige Jahre auf dem Dach,auch hoher Störpegel.
    An den ganzen Mist der aus der Nachbarschaft das CB Band stört kann man (leider) nichts ändern.

    Nur weil hier in 15 Jahren eine AV 190(Avanti) eine Blizzard und 2 Stck Imax 2000 (das Fiberglas glatt gebrochen) war hab ich mir denn die Gainmaster 5/8 geholt.
    Glücksfall.....
    Ich lass die Gainmaster auf dem Dach(ist 4 Meter über First),weil ich damit an der NRW Runde wieder teilnehmen kann.
    Vorher waren die Signale zwar etwas stärker,aber auch sehr verrauscht und teilweise unverständlich.

    Walter

  3. #3
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    Hallo Walter,

    sicherlich ist der S-Wert nicht der heilige Gral.

    Das Empfangssignal der Gainmaster ist wenn überhaupt nur minimal schlechter.
    Der Störpegel ist gut 1 S- Wert niedriger. Das liegt aber an der PV Anlage meines Nachbarn. Ansonsten wäre ich hier fast störungsfrei. Ok, ab und an springt eine Straße weiter abends ein dlan an. Das ist dann schon ärgerlich. Wenn der QRN gegen Abend nachlässt, habe ich mit der Blizzard einen Störpegel von S3. Mit der Gainmaster sogar auf den unteren Kanälen 1-1,5 S-Werte weniger.

    Was mir zu denken gab und gibt, sind die starken Unterschiede beim Senden.
    Im Nahbereich waren es bei einer Station in gut 15km Entfernung S6 mit der Gainmaster, zu S9 +10 mit der Blizzard. Die Gainmaster 3m über dem First, die Blizzard aktuell gut 1m weniger.
    Auch wenn die Blizzard hier an meinem QTH die besser spielende Antenne ist, so gibt mir so ein solcher Unterschied gegenüber den Gainmaster was das Senden angeht, doch ein wenig zu denken.
    Highflexx 7 Kabel in beiden Fällen das Gleiche.

    Ansonsten war an der Gainmaster nichts auffällig, ob SWR, oder sonst was.

    Dietmar

  4. #4
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    Antennentests sind leider schwierig....
    Am gleichen Standort und mit gleichen Geräten hatten wir an einem Tag
    ganz andere Ergebnisse wie am folgenden Tag.
    Obwohl keine Peripherie geändert worden ist.

    Normalerweise kann auch keine 3 S Stufen Unterschied zwischen den Antennen sein.
    Das ist technisch unmöglich zu erklären.

    Manchmal bewegt man die Antenne etwas oder es ist stärkerer Wind,oder man benutzt ein anderes Kabel etc.etc.
    und man versteht die Welt nicht mehr.Wetter spielt auch eine Rolle.

    Nur ein Beispiel
    Stehe mit meiner Alan 95 plus mit ausgezogener Teleskopantenne mitten in der Stadt zwischen Hochhäuser.
    Im einem Haus in der Nähe spricht Jemand mit einer Lambda Halbe Hochantenne auf dem Dach mit einer Station ca 12 Km entfernt.
    Ich versuche es auch mal und stehe bei der 12 Km entfernten Station 3 S Stufen stärker wie der Funker mit der Hochantenne auf dem Dach!!
    Beide Geräte haben gleiche Leistung....

    Versuch das mal technisch zu erklären warum das so ist?????
    Ich kann es nicht.

    Ps Ich bewegte mich einige Meter nach links und rechts mit der Handfunke und ich bin fast nicht mehr zu hören.

    Ps1
    Desto höher die Frequenz desto verrückter wird es bei Tests....(da reicht manchmal einige Zentimeter Richtungsänderung).

    Walter

  5. #5
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    Zumindest bin ich mir nun sicher, dass die Gain-Master nicht defekt ist.

    Ich hatte die S6 in ca. 15 und 18 km Entfernung. S9 waren zu meinen Sirtel S2000 Zeiten in den 80ern normal.
    Die S9+10 geschenkt, so genau sind die Eieruhren halt auch nicht.

    Ich habe alle drei Antennen jetzt mit meiner Freundin in 36km Entfernung, in Bielefeld, getestet.
    Die GPS 27 und die Gain-Master auf dem 6,5m Schiebemast an der Garage und die Blizzard auf ca. 9-10m Höhe, auf dem Hausdach. Alles heute Abend innerhalb eines Zeitfensters von gut 30 Minuten.

    Ich komme mit der GPS einen S-Wert weniger schwächer rein, als mit der Gain-Master. Die wieder herum 1-2 S-Werte schwächer als mit der Blizzard auf dem Dach, was aber wohl dem Höhenunterschied geschuldet ist.

    Meine Vermutung geht dahin, dass die Gain-Master auf dem Hausdach evtl. aufgrund der Höhe, sie schaute (nur) 3m über den First und ca. 3,5m über dem Dach und der Dachneigung, für den Nahbereich nicht flach genug strahlt? Auf dem Schiebemast dagegen hier wohl die besseren Bedingungen für ein Dipol herrschen.

    Da würde auf dem Dach der Gain-Master wohl nur zusätzliche Höhe helfen.

    Gruß

    Dietmar

  6. #6
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    Das Problem ist auch das Vertikalantennen(jetzt mal egal ob 5/8 oder 1/2 Antenne)
    nie eine Rundstrahlcharakteristik haben,obwohl man sie Rundstrahlantennen nennt.

    Wenn man sich mal die vertikalen und horizontalen Antennendiagramme anschaut(gehe mal davon aus das die Antennenhersteller diese korrekt darstellen)
    sieht man sog. Richtungskeulen die mal schmäler und länger und mal breiter und kürzer ausgeprägt sind.
    Je nachdem wie hoch die Antenne über Grund steht ändert sich auch wieder etwas an der Richtungscharakteristik.

    Ist schon ein komplexes Thema.
    Trotzdem lassen sich manche Sachen einfach nicht erklären.

    Gestern noch gehabt das ich Jemanden in 3 km Entfernung (im freien Feld!) nicht hören konnte mit meiner DMR Handfunke.
    Einige km weiter(ungefähr die doppelte Entfernung,auch im freien Feld) ging es wieder einwandfrei.

    Ist so ähnlich wie mit WLAN,mein Sohn(IT Experte) sagt dazu "Voodoo Zauber".
    Er richtet fast täglich solche Netzwerke ein....

    Es heist nicht umsonst "HF geht seltsame Wege"

    Walter

  7. #7
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    Zitat Zitat von Wasserbueffel Beitrag anzeigen

    Es heist nicht umsonst "HF geht seltsame Wege"

    Walter
    Da hast du Recht Walter. Habe ich nicht nur mobil unterwegs im Laufe der Jahre auch oft erlebt.

    Ich war zu Beginn auch etwas überrascht, wo andere morgendliche Rundenteilnehmer trotz nicht optimaler Bedingungen hin kamen und ich kaum gehört wurde.
    Ok, die Runden haben inzwischen ganz andere Ausmaße als in den 80er und frühen 90ern, aber ich kam früher immer gut raus.
    Der Teutoburger Wald in knapp 30km war Richtung Bielefeld immer schon eine sehr schwer zu überwindende Barriere. Da stand jemand noch mal 15km weiter weg und wurde ohne Probleme gehört und ich kam so eben nur hörbar an?
    Könnte man auch mit: "HF geht seltsame Wege" , erklären.
    Ist aber in diesem speziellen Fall doch etwas anders begründet, auch bei der Gegenstation.

    Gruß

    Dietmar

  8. #8
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    Zitat Zitat von Wasserbueffel Beitrag anzeigen
    S-Wert ist nicht alles...
    Direkter Hörvergleich an einem (guten) Antennen Umschalter bringt mehr.
    Bei mir waren die Signale mit der Blizzard auch etwas stärker.
    Brachte aber garnichts weil auch der Störpegel mit dieser Antenne höher war.
    Hatte ständig zwischen S5 und S7 Störpegel anliegen.
    Kannte ich nie anders.
    Hallo Walter,

    ein kurzes Update. Ich habe gestern die Gainmaster zusätzlich zur Blizzard auf meinen 9m Schiebemast, ein paar Meter weiter an der Garage aufgebaut.
    Den Störpegel, den du hattest, habe ich hier Gott sei Dank nicht, morgens gute S3, wahrscheinlich bedingt durch die PV Anlage des Nachbarn. Also alles noch im Rahmen. Steigt allerdings tagsüber der QRN Pegel an, steigt es auf S5-S6 (Gainmaster 1 S-Wert weniger). Dann verschwinden einige Station, die knapp darüber liegen, im Rauschen. Gestern war ich dann doch überrascht, dass trotz einem S-Wert Unterschied, die Gainmaster diese Stationen sauberer empfangen hat, sodass ich sie wieder verstehen konnte. Aus dem eigenen Haus kommen keine Störungen.
    Wie du schon geschrieben hast, da ist der eine S-Wert zu vernachlässigen.
    Gerade habe ich sie auf Entfernung (33 km) getestet, da war es nur ein 1/2 S-Wert weniger, als mit der Blizzard. Ist auch sehr wohl zu verkraften. Ich werde es weiter beobachten und dann evtl. die Gainmaster wieder aufs Dach setzen.
    Beim Auseinanderbauen der GM hatte sich der untere Stecker vom Kabel gelöst, war ab, als ich sie auseinander baute. Beim Aufbau, samt Standrohr seiner Zeit, war sie unsanft gelandet. Kann sein, dass sie damals dort, bedingt durch das Durchbiegen, schon Probleme mit dem Kontakt hatte und somit die ungewöhnlichen Abweichungen zwischen GM und Blizzard zu erklären sind.

    Gruß

    Dietmar
    Geändert von Wuddi (22.06.2019 um 04:58 Uhr)

  9. #9
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    Da hast ja ungefähr die gleichen Erfahrungen gemacht wie ich.So schlecht ist die GM garnicht.Zig DX Verbindungen damit gemacht bei der Inversionswetterlage.Mehr dazu wenn ich wieder zuhause bin.Im Moment bin ich in Fuertaventura.Handyschreiberei ist nicht mein Ding

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  10. #10
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