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Thema: Versorgungsteil Aktivantenne Pan / Frecom / van Veen ASA 5050

  1. #1
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    Frage Versorgungsteil Aktivantenne Pan / Frecom / van Veen ASA 5050

    Hallo zusammen,

    von der besagten Aktivantenne (die wohl - mal wieder - unter verschiedenen Markennamen vertickert wurde und 70-1300 MHz bringen soll) hab ich bei einer Shack-Auflösung nicht ein, sondern gleich zwei Exemplare in die Finger bekommen. Leider kein Stromversorgungsteil dabei, dieses sieht so aus: http://tweedehandsnederland.nl/compu...asa-5050_i7266 (Hier steht auch noch der (im Threadtitel vergessene) Markenname "Skipmaster" drauf.)
    Hab den Verkäufer mal angeschrieben in der Hoffnung, dass er auch nach DL versendet, muss aber wohl damit rechnen dass das Teil nicht mehr da ist (steht ja schon ca. 1 Jahr drin).
    Ansonsten hab ich zu dem System leider nur einen nichtssagenden Thread in einem niederländischen Forum finden können, wo sich jemand drüber beschwert, dass das Ding nicht funktioniert (ohne Stromversorgung...kein Wunder!).
    Wer kann mir sagen, wie das Innenleben der Versorgungseinheit aussieht, oder hat sowas noch "überzählig" 'rumliegen?

    Besten Dank und 73,

    Arno // DO4NAK // CB Schrotti
    Geändert von DO4NAK (24.08.2017 um 09:53 Uhr) Grund: Weiterer Markenname hinzu

  2. #2
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    Standard

    Brauchst doch nur einen sog. Inline Verstärker nehmen.
    Gibt es für Kabelfernsehen und Sat Anwendungen.
    Das Teil wird normalerweise einfach in die Antennenleitung geschraubt(F-Stecker)
    und mit Strom vom Empfangsgerät versorgt.

    https://www.amazon.de/Axing-SVS-2-02...RTHQ6VKEZWHD8R

    Regelbar
    https://www.amazon.de/DUR-line-V3024.../dp/B00JF75XCY

    Einspeiseweiche,falls nötig(Achtung Netzteil ist extra!!!)
    https://www.amazon.de/Axing-TZU-15-0...Axing+SVS+2-02


    Walter

  3. #3
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    Hi Walter, Danke für Deine Mühe, auch wenn wir mal wieder aneinander vorbei geschrieben haben.
    In diesen Antennen ist ja schon ein eigener Verstärker verbaut, den ich auch gerne benutzen möchte und weswegen ich mir nicht mal sicher bin, dass da ohne Stromversorgung überhaupt ein verwertbares Signal rauskommt.
    Falls der Verstärker innen hinüber sein sollte, kann ich ihn immer noch rauswerfen, das Antennenelement direkt an die Buchse anschließen und so einen Inlineverstärker dahinter schrauben. Hab ich sogar von einem ATV-Empfangsversuch noch da.

    Das dritte Teil ist vom Prinzip her wohl das was ich brauche, nur hab ich keine Ahnung, welche Spannung meine Aktivantenne da gerne haben möchte.
    Es steht schlicht nicht drauf. Hinein gehen in das Original-Speisegerät 12 Volt, aber wer sagt mir dass die nicht intern nochmal runtergeregelt werden?
    Polarität allem gesunden Menschenverstand nach Masse auf Schirm - aber was wenn nicht ?

    Auch mit der Dimensionierung der Auskopplung wird sich der Hersteller wohl schon seine Gedanken gemacht haben, dass es passt.
    Von daher wäre es sicher nicht verkehrt, zumindest als Ansatzpunkt mal dessen Schaltung zu kennen.

    73,
    Arno // DO4NAK // CB Schrotti

  4. #4
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    Auf dem Teil was du auf der holländischen Seite gezeigt hast steht doch 12 Volt input.
    Das ist doch nichts Anderes als ein Verstärker mit eingebauter Speiseweiche.

    Die anderen Teile machen das Gleiche,gehen sogar in der Frequenz noch höher.
    Allerdings weis ich nicht ob in der Antenne noch irgendwelche Elektronik eingebaut ist.

    Falls nicht kannst doch jeden x-beliebigen Verstärker(der den gleichen Frequenzbereich hat) nehmen...

    Davon gibts hunderte auf Ebay
    http://www.ebay.de/itm/Konig-Antenne...UAAOSwx2VZfY90

    Muss ja nicht gleich was von HFC sein
    http://www.ebay.de/itm/Mastvorversta...v3a7StAgR7xPVw

    Walter

  5. #5
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    Zitat Zitat von Wasserbueffel Beitrag anzeigen
    Das ist doch nichts Anderes als ein Verstärker mit eingebauter Speiseweiche.
    "Grade das glaube ich jetzt aber fast nicht..." Auf dem holländischen Teil steht - oben in der Mitte - nur "Power Supply", sprich das sollte "nur" die Speiseweiche sein.
    Auf der Antenne selbst steht "Active Antenna", dadrin hätte ich folgedessen den eigentlichen Verstärker vermutet (macht ja auch Sinn, den möglichst vor der Kabeldämpfung anzuordnen -> Rauschzahl).
    Dafür spricht auch, dass besagter anderer Benutzer ohne die Speiseweiche kein vernünftiges Signal bekam (http://www.scannerforum.nl/index.php?topic=10041.0)
    Ich will jetzt bloß nicht krampfhaft meine Antenne auffriemeln auf die Gefahr hin, dass ich sie nicht wieder dicht bekomme, nur um nachzuschauen was da drin ist.

    Das mit den 12 Volt hab ich ja oben auch erwähnt - nur dass ich mich darauf eben nicht verlassen will, dass die so auch zum Verstärker durchgereicht werden.
    Als Eingangsspannung sinnvoll, da praktisch in jedem Shack vorhanden - aber wenn die Aktivantenne selbst weniger braucht, ist da womöglich in der Weiche noch ein Stabi drin.

    Arno // DO4NAK // CB Schrotti

  6. #6
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    Die Elektronik und Speisung der heutigen Aktivantennen ist meistens außerhalb der Antenne.
    In der Antenne ist vielleicht noch ein Anpasswerk(Spulen etc).

    Interne Elektronik kenne ich nur von meinen ARA Antennen,wie die ARA 60
    https://www.google.de/search?q=dress...=1573&bih=1046
    oder die ARA 1500
    https://www.google.de/search?biw=157...k1.9zt6wiwpeyQ
    hier von Stolberg.
    Waren gute Antennen,keine Frage.

    Leider ist die Firma den Bach runtergegangen.

    Walter

  7. #7
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    Zitat Zitat von Wasserbueffel Beitrag anzeigen
    ...der heutigen Aktivantennen...
    Vielleicht liegt da der Hase im Pfeffer. Das Ding hier sieht eher so aus als hätte es schon 15...20 Jahre auf dem Buckel.
    Ist zwar nicht ganz so dick wie die gezeigten Teile, aber ca. 3cm Durchmesser hat die Kunststoffhülse schon.
    Also kein besonderes Kunststück, da untendrin noch ein rundes oder auch längliches Platinchen für einen kleinen HF-Verstärker unterzubringen.
    Es wird mir aber wohl nix anderes übrigbleiben, als doch mal nachzuschauen. Ich melde mich wieder, wenn ich es geschafft habe.
    Drehen lässt sich die Hülse übrigens, bloß nicht abziehen. Aufgeschraubt ist sie aber auch nicht .

    Arno

  8. #8
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    Zitat Zitat von DO4NAK Beitrag anzeigen
    Es wird mir aber wohl nix anderes übrigbleiben, als doch mal nachzuschauen. Ich melde mich wieder, wenn ich es geschafft habe.
    Drehen lässt sich die Hülse übrigens, bloß nicht abziehen. Aufgeschraubt ist sie aber auch nicht .

    Arno
    Da hab ich mich auch schon drüber geärgert das Vieles vernietet ist und nicht verschraubt..
    Vielleicht soll man da nicht reinschaun(Patent etc.)

    Walter

  9. #9
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    Hab es gestern Abend noch geschafft, ging auch (fast...) nichts in Stücke dabei. Muss nicht mal unbedingt böse Absicht gewesen sein, dass sich das so gewehrt hat, auch Schlamperei kommt in Frage .

    Das Problem dabei ist, dass die Außenröhre mittels der F-Buchse, die durch ein einfaches Loch im eingeklebten Boden der Röhre und ein Gewindeloch im Antennenfuß geschraubt ist, auf demselben festgehalten wird, aber der Blechwinkel, der Buchse (und Verstärker) trägt, mit dem Röhrenboden nicht oder nur völlig unzureichend (Silikon) verbunden ist. Die Folge ist, dass sich die F-Buchse um einen Bruchteil einer Umdrehung lockern lässt, die Röhre sich aber dann lose durchdreht. Dabei bricht dann auch leicht der vom Antennenelement kommende Draht wie bei mir aus seiner Lötstelle auf der Platine bzw. könnte sich mit etwas Pech auch mitsamt der Metallisierung losreißen.

    Die Lösung besteht darin, die (zum Glück wenigstens einseitig abgeflachte) Buchse von außen/unten z.B. mittels eines bis Anschlag aufgedrehten Steckers "durch den Fuß hindurch" zu schrauben, bis man sie in dem entstehenden Spalt zwischen Fuß und Röhrenboden mit einer feinen Spitzzange, einem Schraubenschlüssel oder einem entsprechend zugefeilten Blech zu packen bekommt und (nach Abschrauben des Steckers außen) komplett herausdrehen kann. Dann kann man oben am Außenrohr den schwarzen Stopfen entfernen und das Antennenelement (auf ein dünneres, mittels herumgeklebten Schaumstoffstreifen zentriertes Kunststoffrohr gewickelte Blankdrahtwendel und zusätzlich ein ca. 15cm langer, gerader, isolierter Draht) herausziehen, an dessen unterem Ende dann mit etwas Glück noch der hier zu sehende Verstärker hängt:
    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	Frecom_Amp.gif 
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    Links ist ein abgetrenntes Pad zu sehen, wo offensichtlich noch ein Bauteil zwischen Antenne und Verstärkereingang geschaltet werden könnte - in meinem Fall war aber der Antennendraht so angelötet, dass die hierfür vorgesehene Lücke einfach überbrückt war. Von da geht es ohne Biaszuführung auf den Transistor (auf dem übrigens auch nicht der Versuch einer Beschriftung zu erkennen ist...Daten rausfinden? Pech gehabt...). Seine Betriebsspannung erhält der von der Buchse rechts über ein "T-Glied" aus Drossel, braunem Kerko oben gegen Masse und 560-Ohm-Widerstand (die "1" am Ende ist vom Schatten der Lötstelle verdeckt) auf den im Bild rechten Pin, der zugleich über den violetten Kerko wieder als Ausgang ausgekoppelt wird.

    Wird evtl. doch darauf hinauslaufen, das Ganze mal über eine ggf. improvisierte Einspeiseweiche an den auf eine belegte Frequenz (Pager oder Bake) eingestellten Scanner anzuschließen und vorsichtig mit dem Labornetzteil Spannung draufzugeben, bis sich was rührt.

    Arno

  10. #10
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    Hallo, kurzes Update zum aktuellen Stand: da ein Bias Tee für so einen großen Frequenzbereich nicht ganz einfach selber zu dimensionieren und zu bauen ist, ich aktuell auch nirgends was passendes mitbestellen konnte/wollte, das Teil aber von meinem Werkstatttisch verschwinden sollte (um ggf. demnächst bei einem Kumpel aufgebaut zu werden), hab ich zunächst mal bei dem bereits geöffneten Exemplar kurzerhand den Verstärker totgelegt und den Antennendraht direkt mit dem (vom Verstärkerausgang abgelöteten) Innenleiter der F-Buchse verbunden. Grade eben mal indoor angeklemmt, ist damit zumindest UKW-Rundfunk- und 2m-Relaisempfang schon mal möglich. Am endgültigen Standort werd ich dann auch mal S-Werte erfassen und mit einem Pan Multistick vergleichen.

    Zwecks Wiederzusammenbau hab ich mir dann eine runde Kunststoffplatte zugeschnitten, die unten ins Rohr passt (Achtung, der Durchmesser muss ca. 2-3mm kleiner als der Rohrdurchmesser sein, da der Boden noch einen im Rohr steckenden Rand hat!), daraus mittig eine viereckige Öffnung entsprechend der Größe des hochgebogenen Blechs mit der Buchse am Verstärker ausgeschnitten und dieses Teil dann als "Mitnehmer" ganz unten in das Rohr bzw. die besagte Bodenkappe geklebt. Jetzt kann man den Verstärker mitsamt Antenne wieder in das Rohr stecken und die F-Buchse durch die Öffnung praktizieren; mit sachtem Druck auf das Trägerrohr und Drehen/Ziehen an der Buchse bringt man nun den Blechwinkel zum "Einrasten" in dem besagten Vierkant, hält ihn dort fest und kann dann den Antennenfuß anschrauben, ohne dass die Buchse bzw. der Verstärker drinnen noch eine Möglichkeit hätte, sich mitzudrehen. Damit wird auch ein evtl. späteres Zerlegen zwecks Wiederinbetriebnahme des Verstärkers keine große Aktion mehr.

    Wo Feuchte zu befürchten ist, kann man entweder mit einem Dichtring um die F-Buchse (wofür sich übrigens ganz hervorragend ein längs aufgeschnittenes Stück eines ausgedienten Fahrradschlauchs verwenden lässt, den man mittels Locheisen, Klingenmesser oder auch nur einer kräftigen Schere bearbeitet) und/oder etwas Silikon aus der Tube vorsorgen; wer es ganz gut machen will, legt oben vor dem Aufstecken des Endstopfens noch einen ausgeheizten Beutel Trockenmittel ins Gehäuse und klemmt/klebt ganz zum Schluss eine Tropfkappe, z.B. den Konus von einer alten Silvesterrakete oder den Verschluss irgendeiner größeren Flasche (Putzmittel o.ä.) außen drüber, damit an den waagerechten Spalt am Stopfen erst gar kein Wasser mehr herankommt (Bei meiner Antenne muss da wohl ab und zu etwas hineingesickert sein, der obere Schaumstoffstreifen zwischen Außen- und Innenrohr sah etwas "verkrustet" aus).
    Geändert von DO4NAK (In den letzten 2 Wochen um 10:27 Uhr) Grund: Satzzeichen, Beschreibung verbessert

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