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Thema: Freenet und DAB+ Probleme.

  1. #1
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    Standard Freenet und DAB+ Probleme.

    Guten Abend zusammen,

    in einem anderen Forum, wo ich keine Schreibberechtigung mehr habe, gibt es ein Thema ob Freenetfunk den Empfang von DAB+ stören kann.

    Meine Erfahrung dazu: Ja, der Empfang kann durchaus gestört werden!

    Ich habe am Erst,- und Zweitwohnsitz nur noch DAB+ fähige Empfangsgeräte, durchaus aus dem Hochpreisbereich und auch einfache als Küchenradio und höre auch nur noch Rundfunk per DAB+.

    Will ich bei allen Geräten den Empfang zum erliegen bringen muß ich mit den rechtskonform betriebenen Freenetgeräten bzw. deren Antennen beim Senden näher als zwei Meter an die Radios herantreten.
    Wird aber mit mehr Leistung gesendet als zugelassen wird der Radius gleich um einiges größer und kann schnell gut zehn Meter und weit mehr betragen.

    Woher ich das weiß?

    Vor schon einiger Zeit kam ein Freund zu mir und beklagte sich über den immer wieder aussetzenden Empfang bei DAB+ bei ihm und auch einigen seiner Nachbarn. Ich bin dann mal zu ihm mit meinem Kofferradio um den Empfang zu checken und hatte den gleichen Effekt. Beim Blick aus dem Fenster viel mir an einem Haus gut zwanzig Meter oder auch mehr entfernt eine dieser Besenstielantennen alla Diamond auf und von der Existenz eines Funkamateurs dort im Viertel hatte ich keine Kenntnis. Also Hanfunkgerät geholt und die üblichen verdächtigen Frequenzen abgescannt und siehe da, sobald da jemand mit sehr starken Signal auf einem Freenetkanal zu empfangen war, selbst mit abgeschraubter Antenne, war der Empfang von DAB+ nicht mehr möglich. Weitere Tests mit den weiteren betroffenen Nachbarn bestätigten die gemachten Beobachtungen.
    Lange Rede kurzer Sinn, ich habe den betroffenen erklärt wie wohl die Störungen zustande kommen könnten und ihnen geraten Gemeinschaftlich eine Störungsmeldung mit den von mir beobachteten Ergebnissen aufzugeben und um Abhilfe zu bitten. Nach nur gut einer Woche war der Meßdienst da und hat wohl den sehr aktiven Freenetfunker ohne dessen Kenntnis eingemessen und dann besucht. Ergebnis, ab dem Moment gab es keine Störung des DAB+ Empfangs mehr und auch der Besenstiel nebst einer weiteren CB Antenne sind seit dem verschwunden.

    Also immer Sauber bleiben, dann gibt es keine Probleme und man ist immer auf der sicheren Seite.

    Grüße sendet,

    Torkel

  2. #2
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    Dazu nur vier Anmerkungen:

    1. Selbstverständlich kann ein Tuner mit mangelnder Großsignalfestigkeit zugestopft werden. Da macht die AGC eben zu und dann ist Schicht im Schacht. Passiert besonders schnell, wenn die Vorselektion einfach beschissen ist oder aber aus Kostengründen einfach weggelassen wurde. Da brauchts auch nicht mal besonders viel Dampf um Ausfälle zu verursachen.

    2. Und ja, diese digitalen Plastikquäken haben Eingangsstufen, welche die altehrwürdige Bezeichnung Tuner nicht mal ansatzweise verdienen. Integrierter SoC Scheiß aus fernöstlicher Massenbilligproduktion und offen wie ein Scheunentor.

    3. Mit einem altehrwürdigen analogen Radio in diskreter und mit Wobbelmeßplatz abgeglichener Technik, ist man heute immer noch auf der sicheren Seite, was derartige Empfangsausfälle betrifft. Ordentlich dimensionierte Filter natürlich vorausgesetzt. Und klangmäßig stecken die auch heute noch jeden DAB bzw. DAB+ Plastikbomber in die Tasche. Wie gesagt ich spreche hier von richtigen Radios und nicht von Tupperdosen vom Conrad-, Edeka-, oder Aldi Grabbeltisch.

    4. DAB bzw. DAB+ = unausgegorener Lobbyistenscheiß. Wer sich sowas anschafft muß eben mit diversen Einschränkungen leben.

  3. #3
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    Herrliche Ansage. Kann nur zustimmen.
    Geiz ist geil ist selber schuld

  4. #4
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    Guten Abend zusammen,

    vieles richtig was Du schreibst J.T.Kirk, aber der normale Nutzer von DAB+ wird sich über die Technik des Empfängers keine Gedanken machen, sondern sich über die Programmvielfalt und Zusatzmöglichkeiten freuen die DAB+ bietet. So wie ich auch der so dem einseitigen WDR und der Privatsenderkette einer Verlegergruppe entfliehen kann an meinem Erstwohnsitz, ganz zu schweigen von der Vielfalt z.B. in Bayern oder auch an meinem Zweitwohnsitz.

    Wenn man bedenkt das ein Abstand von gut zwei Metern reicht um keine Empfangsprobleme zu bekommen lag das Problem wohl an nicht rechtskonformer Nutzung des Freenetbereichs des Funkers, sonst hätte der Meßdienst ihn wohl nicht ausgehoben, was wohl mit auch nicht unerheblichen Kosten verbunden war wie gemunkelt wurde.

    Auf einer Amateurfunkmesse hatte ich die Gelegenheit mit einem Mitarbeiter des Funkkontrollmeßdienst zu sprechen und dieser berichtete auch, das man das Klientel derer, die die Freenetkanäle nicht rechtskonform benutzen durchaus im Auge hat und auch immer wieder verstärkt einmisst und aushebt.

    Bei mir z.B. steht die Magnetfußantenne des LCmobile keine drei Meter von z.B. einem Pure Sensia 200D Connect entfernt und es gibt beim senden mit der rechtskonformen Leistung absolut keine Beeinflussung, anders würde es mit Sicherheit bei fünf Watt oder mehr aussehen und mit den DuoC Hfg. werde ich mich mit Sicherheit nicht direkt neben ein DAB+ Gerät stellen und senden um mich dann über Beeinflussungen zu ärgern.

    Ich bin mir durchaus bewusst das die Schwarzfunkerfraktion bei solchen Themen gleich Sodom Mordio und Tod brüllen, aber ich fand das Thema aus einem anderen Forum interessant und habe mich an meine Erfahrungen dahingehend und dem Erlebten erinnert und von daher hier berichtet. Wie die Leser darüber denken und wie sie selber handeln ist mir absolut egal, ich wollte nur Denkanstöße geben.

    Grüße sendet,

    Torkel

  5. #5
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    Zitat Zitat von Mixery Beitrag anzeigen
    Herrliche Ansage. Kann nur zustimmen.
    Geiz ist geil ist selber schuld
    Geiz ist also Geil bei den hier unter anderen zwei Pure Sensia 200D Connect aus dem Fachhandel bei einem Einzelpreis von gut 350 Euro? Auch die anderen Geräte sind ausnahmslos Markenware im gehobenen Preissekment. Bitte erstmal richtig informieren oder nachfragen!

    Es ist wirklich schade das es kaum noch Foren gibt wo man in vernünftiger Form ein Thema ansprechen kann ohne das Blöde Anspielungen darauf folgen.
    Geändert von Torkel (09.01.2017 um 23:12 Uhr)

  6. #6
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    Ohne dir zu nahe treten zu wollen. Wertigkeit über den Verkaufpreis definieren? Sch...e kann man nun mal nicht vergolden. Die Technologie an sich ist hier der Schwachpunkt. Und wenn es schon digital sein muss, für den Preis hättest du auch gute Internetradios bekommen.

    Globale Digitalisierung um jeden Preis. Diesen Irrsinn habe ich nie verstanden. Analog- und Digitaltechnik im Allgemeinen haben jeweils Vor- und Nachteile und sollten weiterhin nur jeweils da eingesetzt werden, wo sie ihre Stärken voll ausschöpfen können. Diese Dummköpfe aus der Politik, die am liebsten alles analoge lieber heute als morgen abschaffen wollen, sind nur von der Industrie bestochen, damit die Leute wieder was neues kaufen müssen.

  7. #7
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    Guten Morgen J.T.Kirk,

    du trittst mir nicht zunahe, da du deine Meinung und Ansichten offen vertrittst und entsprechend argumentierst, aber hier geht es ja in erster Linie nicht um die erzwungene Digitalisierung und deren zur Zeit noch vorhandenen Schwächen. Ich zum Beispiel sehe die immer mehr um sich greifende Digitalisierung im Amateurfunk zur jetzigen Zeit eher Kritisch, bin ich aber auch schon ein sehr alter Mensch der hauptsächlich KW in CW betreibt.

    Bei meinem begonnenenen Beitrag geht es um das problemlose miteinander von DAB+ Empfang und der Sendetätigkeit auf Freenet, was durchaus bei Einhaltung der gesetzlichen Parameter möglich ist und bei diesem Thema sollten weitere Beiträge auch bleiben.
    In dieser Angelegenheit sehe ich durchaus Parallelen zu längst vergangenen Zeiten, als wildgewordene CBler den damaligen TV und Rundfunkempfang gestört haben, in der heutigen Zeit sind es eben wildgewordene Freenetfunker die in einem nicht gerade kleinen Radius den DAB+ Empfang stören können. Diese wildgewordenen Funker können sich nicht sicher sein einen Nachbar zu stören der dann den Meßdienst aktiviert und daher mit entsprechenden Konsequenzen rechnen muß.

    Da aber scheinbar das Thema immer wieder in Richtung " Pro oder Kontra DAB+" abzudriften scheint und am Thema vorbei geht bin ich raus aus dem Thema und der Admin darf gerne hier abschließen.

    Grüße sendet,

    Torkel

  8. #8
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    Zitat Zitat von Torkel Beitrag anzeigen
    Bei meinem begonnenenen Beitrag geht es um das problemlose miteinander von DAB+ Empfang und der Sendetätigkeit auf Freenet, was durchaus bei Einhaltung der gesetzlichen Parameter möglich ist...
    Diese Erkenntnis wäre mir zu pauschal, ohne zu wissen, was denn genau im Gerät gestört wird. Ist bereits das Eingangsteil betroffen, gibt es Schwächen in der digitalen Signalverarbeitung, entspricht das Gerät überhaupt den Spezifikationen, wie sieht es mit der Abschirmung aus etc.?

    Zitat Zitat von Torkel Beitrag anzeigen
    In dieser Angelegenheit sehe ich durchaus Parallelen zu längst vergangenen Zeiten, als wildgewordene CBler den damaligen TV und Rundfunkempfang gestört haben,...
    Störungen sind erst mal ärgerlich, keine Frage. Besonders wenn sie dann auftreten, wenn z.B. in der Nähe eine Sendeanlage aktiv ist. Gerade weil du die vergangenen Zeiten ansprichst, müssen hier allerdings auch die Betreiber von TV- und Rundfunk-Empfangsanlagen in die Pflicht genommen werden. Gerade hier im Osten, in dem nach der Wiedervereinigung ein unglaublicher CB-Funk Boom eingesetzt hat, gab es wegen überalterter Empfangsanlagen massive Probleme. Auch hier hatte die Medaille zwei Seiten.

    Zitat Zitat von Torkel Beitrag anzeigen
    Da aber scheinbar das Thema immer wieder in Richtung " Pro oder Kontra DAB+" abzudriften scheint und am Thema vorbei geht bin ich raus aus dem Thema und der Admin darf gerne hier abschließen.
    Mir geht es dabei nicht mal speziell um DAB bzw DAB+, sondern generell darum, daß solche Technologien mit vollmundigen Botschaften an die Verbraucher erstens mit der heißen Nadel gestrickt und zweitens mit dem Holzhammer in den Markt gedrückt werden. Gerade auch wegen der Unsicherheit wurden solche Geräte, um möglichst preiswert dem Verbraucher angeboten werden zu können, entgegen jeder Logik entwickelt. Das was sich Tuner nennt, sind nur noch Chips, offen wie ein Scheunentor. Da sagten die Konstrukteure vermutlich: "Macht garnichts, wir fischen uns eben nur das raus was wir brauchen, die Fehlerkorrektur wird es schon richten". Anstatt die Dinger erst mal so zu bauen, daß sie nur das empfangen was sie sollen. Dann können eben nur noch wirklich solche Signale Störungen verursachen, die innerhalb des Empfangsbereiches liegen.

    Und nochwas sollte man nicht außer Acht lassen. Diese mittlerweile völlig aus dem Ruder gelaufenen und idiotischen Frequenzzuteilungen. Da merkt man dann oft, daß hier Profit und nicht Physik eine Rolle spielt.

    Paradebeispiel ist hier im Raum Berlin-Brandenburg immer noch die damalige und politisch forcierte Abschaltung vom analogen TV, zugunsten des "Überallfernsehens" DVB-T. Mittlerweile ist man bei DVB-T2. Faktisch die selbe Grütze, nur "ein paar" Pixel mehr. Aber wieder hunderttausende Geräte für den Müll. Ich habe nichts gegen Tests und Vorstellung neuer und vernünftig umgesetzter Technologien. Aber dann eben nur, wenn ein Markt und der Bedarf vorhanden ist. DSR, ADR, 3D, UHD-4K, nur um noch ein paar weitere Rohrkrepierer zu nennen.

  9. #9
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    Standard

    Du hast das, was "Torkel" gesagt hast, immer noch nicht verstanden.

    Im Gegenteil, du holst noch weiter aus und bringst noch weitere Themen ins Spiele, die mit der eigentlichen Intention des
    Beitragerstellers nichts zu tun haben.

    Es ging um Störungen von DAB-Radios, wenn der Nachbar eben NICHT mit legaler Gerätschaft arbeitet, und das es mit
    legalen Geräten keine Probleme gibt. Nicht mehr und nicht weniger sollte der Beitrag darstellen.

    Gerade mit Billiggeräten von Retevis, Baofeng und Co., die ein teilweise wirklich breites Signal im Nahbereich rausblasen
    (und dann vielleicht noch mit großen, externen Antennen), kann man nicht nur Digitalradios, sondern auch noch ganz
    andere Sachen stören... Wenn man dann mal die Digitalradiofrequenzen anschaut, wird man feststellen, dass diese zum Teil gar
    nicht so weit von Freenet-Frequenzen entfernt sind.

    Man muß sich nicht beileibe in jedem halbwegs passenden Beitrag auskotzen, wirklich nicht. Ich bin sogar teilweise deiner Meinung,
    aber Internetradios sind auch nicht überall einsatzfähig. In meinem Auto möchte ich auf DAB+ jedenfalls nicht mehr verzichten, denn
    die Störungsfreiheit ist hier um Längen besser als beim analogen Rundfunk und auch die Programmvielfalt ist hier deutlichst höher.

    Das man bei vielen Sendern Abstriche in der Klangqualität machen muß, ist mir auch bewußt, aber im Fahrzeug benötige ich auch
    keinen High-End-Klang.
    Geändert von Admin (10.01.2017 um 15:07 Uhr)
    73 und viel Spaß im Forum
    Markus, DL9DMN / DMN999

  10. #10
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    Zitat Zitat von Admin Beitrag anzeigen
    Du hast das, was "Torkel" gesagt hast, immer noch nicht verstanden.

    Im Gegenteil, du holst noch weiter aus und bringst noch weitere Themen ins Spiele, die mit der eigentlichen Intention des
    Beitragerstellers nichts zu tun haben.

    Es ging um Störungen von DAB-Radios, wenn der Nachbar eben NICHT mit legaler Gerätschaft arbeitet, und das es mit
    legalen Geräten keine Probleme gibt. Nicht mehr und nicht weniger sollte der Beitrag darstellen.
    Eben drum. Und genau das kann man eben nicht pauschal beantworten. Es kann sein, muss aber nicht zwangsläufig. Zu sagen. daß illegale Gerätschaften grundsätzlich stören oder Störungen durch diese wahrscheinlicher sind, ist genauso pauschal, als zu sagen teure DAB+ Radios gleich Qualität. Genau deswegen habe ich die Problematik auch weiter aufgedröselt. Weil man eben nicht mangelhafte Empfangstechnik von mangelhafter Sendetechnik trennen kann. Hier ist das Gesamtszenario entscheident.

    Und um noch einen draufzusetzen. Sogar DAB bzw. DAB+ Radios können wegen ihrer Signalprozessoren. erheblichen Störnebel verursachen.

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