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Thema: TYT-"DMR"-Geräte-Diskussions-Thread

  1. #1
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    Frage TYT-"DMR"-Geräte-Diskussions-Thread

    Ein nettes Hallo in die Runde, folgendes:

    Für ein Bergbau-Projekt im Ausland (untertage, nicht-EU) würden wir uns gerne das neue digitale Maas PT-666-D zulegen. Allerdings nur dann wenn sich die Sendeleistung auf mind. 4W erhöhen lässt, idealerweise per Software (um sie danach auch wieder im EU-Raum einsetzen zu dürfen).

    Siehe: http://www.pmr-funkgeraete.de/Funkge...46::10427.html

    Welche Möglichkeiten gebe es da?

    Danke und schöne Grüße

    Andreas

  2. #2
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    Hallo Andreas,
    hättest Du dir nicht eine glaubwürdigere Story einfallen lassen können?
    Es ist doch weitgehend bekannt, dass unter Tage die Explosionssicherheit eine große Rolle spielt und es darum für solche Einsätze auch spezielle Kommunikationstechnik gibt.
    Diese bekommt man dann auch am Einsatzort gestellt.
    Probiere es doch also bitte nochmal mit der Wahrheit, hier wird dir Niemand den Kopf dafür abreißen, aber es macht schon mal einen guten Eindruck.

    mfG Michael

  3. #3
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    Untertage ist nicht gleich Untertage.
    Im Bergbau (Kohleminen etc.) ist ein EX. geschützes Gerät unabdingbar.
    Dort sollte man sich nur mit Selbstretter und Gas Messgeräte aufhalten(Gruben-Gase).

    In Tropfsteinhöhlen etc. reicht auch ein "normales" Funkgerät.

    Allerdings hat man damit wenig Erfolg(bzw. Reichweiten).
    Wir hatten bei der Grubenwehr Langewellen Funkgeräte.

    @PT 666D
    Möglichkeiten wird es wohl damit geben etwas zu "optimieren".
    Allerdings braucht man dafür wieder die "richtige" Software.

    Ps. Mit einem Digitalgerät hatte ich in einem Tunnel weniger Reichweite als im Analogbetrieb.
    Mit geöffneter Rauschsperre(analog) kommt man weiter.

    Im Digitalbetrieb macht wohl die Fehlerkorrektur einen Strich durch die Rechnung(aber nur eine Annahme,ob es speziell daran liegt weis ich nicht)

    Walter

  4. #4
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    Hast Recht Michael. Es geht um einen kilometerlangen, nahezu fertig gestellten Straßentunnel. Durch Lüftung, Beleuchtung, Überwachungselektronik, Transformatoren, Signalleittechnik und andere Störfaktoren ist eine Kommunikation mit unseren analogen 4W-PMR-Geräten nur im Nahbereich möglich. Unsere digitalen Kenwood TK-3401D sind da schon deutlich störfester, allerdings ist da auch recht bald Schluss, aufgrund der zu schwachen Leistung.

    MfG

    Andreas

  5. #5
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    Aha, nun sind wir doch schon etwas schlauer - es geht also um Tunnelbau und nicht Bergbau, das sind nämlich zwei paar Schuhe.
    ...und Du liebäugelst nun mit dem Maas PT-666-D, in der Hoffnung es ließe sich im Gegensatz zum Kenwood TK-3401D auf 4 Watt "hochschrauben".
    Ich kenne das PT-666-D nicht, denke aber es wird sich genau so wenig das Kenwood auf 4W modifizieren lassen.
    Zum einen ist es abhänging vom verbauten Endstufen-Transistor (welcher wohl nicht mehr hergeben wird) und zum anderen wäre dann auch der Akku für diese Leistung total unterdimensioniert.
    Des weiteren musst Du bedenken, dass laut Faustformel eine Vervierfachung der Sendeleistung einen Gewinn von 6dB bzw. einer S-Stufe bringt.
    Das heißt die 4 Watt würden eventuell nochmal im Tunnel ca. 100m bringen und dann wäre auch wieder das Ende der Fahnenstange erreicht.
    Für solche Aufgaben braucht man deshalb auch spezielle Technik; eine Informationsquelle wäre z.B. hier.
    Ich würde aber denken, dass dafür der Auftraggeber zuständig ist und nicht der Auftragnehmer.
    Es gibt sicherlich noch mehrere Gewerke welche an diesem Projekt mitarbeiten und auf Fernkommunikation angewiesen sind und dies sicher zu stellen ist Aufgabe der Firma welcher die Aufträge vergibt.

    mfG Michael

  6. #6
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    Zitat Zitat von micha Beitrag anzeigen

    Für solche Aufgaben braucht man deshalb auch spezielle Technik; eine Informationsquelle wäre z.B. hier.

    mfG Michael
    Da steht nichts von spezieller Technik...(noch nicht mal die Beispiele anhand eines Einsatzprotokolles sind vorhanden)
    Verkauft die gleichen Geräte die auch jeder andere Shop für Betriebsfunkgeräte hat...

    @Ps unser Admin hat ja auch noch ein Telefon....

    Walter

  7. #7
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    Offensichtlich handelt es sich bei den Geräten um umgelabelte Kydera DP-666S. Wer weiß Näheres?

    Danke und Grüße

    Andreas

  8. #8
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    Servus,

    beim Polmar Digital Work besteht die theoretische Möglichkeit, per Software die Sendeleistung zu erhöhen.
    Wie viel mit welchen Nebenwirkungen kann ich leider nicht sagen.

    MfG

  9. #9
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    Ich hab mal von Leuten gelesen, die haben sich in einem langen Tunnel einen Draht ausgelegt (Schlitzleitung..? Litze..?) und dieser
    hat die Funksignale an jede beliebige Stelle weitergeleitet. Hab aber keine Ahnung wie das funktioniert, oder mit welchen Geräten...

    Könnte so etwas überhaupt funktionieren?

    Oder wäre zur Not der Einsatz von einem oder mehreren verteilten Repeatern möglich?


    Viele Grüße!
    Matthias

  10. #10
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    Zitat Zitat von dias Beitrag anzeigen
    Ich hab mal von Leuten gelesen, die haben sich in einem langen Tunnel einen Draht ausgelegt (Schlitzleitung..? Litze..?) und dieser
    hat die Funksignale an jede beliebige Stelle weitergeleitet. Hab aber keine Ahnung wie das funktioniert, oder mit welchen Geräten...
    Könnte so etwas überhaupt funktionieren?
    Viele Grüße!
    Matthias
    Ja das funktioniert ganz gut....
    Die Strecken Untertage waren ja kilometerlang.
    Unser Streckennetz in der Grube betrug ca 87 km.
    In 40% der Strecken(Hauptausbaustrecken) war sogar Elektro oder Diesellokbetrieb...
    Auch sog Einschienenhängebahnen(Materialtransport) fuhren in den Strecken wo kein Lokbetrieb möglich war(große Steigungen).

    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	ehb.jpg 
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Größe:	175,1 KB 
ID:	2681

    Die Drähte die dort in der Strecke hingen dienten "auch" als Langewelleantennen.
    Sie wurden aber auch als sog Notausschalter(der Draht war an Schalter gekoppelt die den Bandantrieb vom Förderband abschalten ) benutzt.
    Oder es wurde damit ein Signal zum Maschinisten der Haspel geschickt der darauf reagierte.

    Wir nannten das Ganze nur "Signalanlage"

    Ob das heute noch so praktiziert wird weis ich allerdings nicht,meine "Bergbauzeit" war in der 70er,80er und 90 er Jahren....

    Hier mal ein Beispiel heutiger Technik
    Langewellensender
    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

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ID:	2680

    Handfunkgerät speziell für Untertage(27-35 MHz!!!)
    http://www.fhf-bt.de/files/PI-FHF-1/...raet_mrh02.pdf

    Antennen anpassung
    http://www.fhf-bt.de/files/PI-FHF-1/...AANT01-1_F.pdf

    Druckfest! gekapselte Feststation

    http://www.fhf-bt.de/files/PI-FHF-1/...tion_dFS01.pdf

    Hier noch eine Gesamtübersicht aktueller Technik.
    http://www.fhf-bt.de/files/PI-FHF-1/...t_mr90_nav.pdf

    Walter
    Geändert von Wasserbueffel (10.11.2016 um 15:00 Uhr)

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