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Thema: Stabo Freecomm 700

  1. #1
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    Standard Stabo Freecomm 700

    Hallo liebes Funk-forum,

    Hat schon jemand Erfahrungen mit dem neuen Stabo Freecomm 700 gemacht? Vom Aussehen her gefällt mir das Gerät jedenfalls sehr gut.

    Ich gehe einmal davon aus, dass es, abgesehen von der LED-Taschenlampe und dem UKW Radio, vom Funktionsumfang identisch mit dem Freecomm 650 ist.

    Nachdem ich mir im Internet Bilder des Freecomm 700 angesehen habe, frage ich mich jedoch, wo die LED-Lampe untergebracht sein soll und ob das Gerät genau wie sein Vorgänger eine rote und grüne LED zum Anzeigen von Senden und Empfang hat?

    Vielen Dank für ihre Posts...

    Jos.

  2. #2
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    Standard

    Änderungen gegenüber dem Freecom 650 sind der Vibrationsalarm,das UKW Radio und DCS und CTCSS Suchlauf.

    Eine sog. Taschenlampe finde ich nicht auf den Bildern nur Empfangs und Sende LED...

    Schwachpunkte sind die mickrigen Akkus(600 mA) und auch noch ohne Ladeüberwachung(dürfte heutzutage nicht mehr sein!!!)
    Vox etwas zu unempfindlich(haben aber viele Geräte) und die Lautstärke könnte was besser sein.

    Sonst aber ganz ok beim Empfang und der Modulation.

    Walter

  3. #3
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    Das Gerät basiert auf dem Freecomm 650, ist aber komplett neu aufgebaut.

    Leider fehlt mir die Zeit, Fotos zu machen :/

    Die Taschenlampen-LED befindet sich auf der Unterseite des Gerätes. RX und TX
    werden jetzt im Display angezeigt, die LED ist entfallen.

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    73 und viel Spaß im Forum
    Markus, DL9DMN / DMN999

  4. #4
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    Vibrationsalarm und Suchlauf für DCS/CTCSS hatten übrigens schon die 650ger Ich denke auch die 700er werden gut taugen wenn se nix verschlimmbessert haben. Die originalen 600ter Akkus (gekauft mit den 650ger in 2011) werden hier immer noch benutzt, halten immer noch den Tag über... und werden mehrmals die Woche von den Kindern benutzt. Die fehlende Ladeüberwachung hat sich zumindest bei meinen Geräten nicht bemerkbar gemacht

  5. #5
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    Ist mir gar nich aufgefallen das die 650er schon Vibration hatten.....
    Ich hatte die Dinger schon fast Alle.....

    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

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    War auch viel Müll bei.

    Prima waren die Freecomm 300(leider nur mit Dipschalter.)
    650er sind auch ganz ok.
    Waren wirklich gute Akkus dabei(wenn ich da an Tectalk 2 denke...)

    Walter

  6. #6
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    Ich finde die 650'er auch gar nicht schlecht. Vom ersten Eindruck her denkt man eher an Spielzeug, jedoch handelt es sich um sehr zuverlässige Geräte und sie sind wesentlich robuster als ihr Anschein.

    Ein Maas PT-600, welches robuster anmutet, ist mir einmal aus nicht gerade 1m Höhe auf den Boden gefallen und war danach nicht mehr zu gebrauchen. Das Gehäuse hielt zwar Stand aber die Elektronik war irgendwie hin. Das Gerät kächzte nur noch und das Display war ein "Bluescreen". Mein Freecom 650 ist in den Ferien mal in hohem Bogen durch die Luft geflogen und auf Beton geknallt und funktionniert immer noch tadellos. Es hat lediglich einige Kratzer abbekommen.

    Was die mitgelieferten Akkus angeht, so habe ich diese durch Camelion 1100mAh AAA Akkus ersetzt. Hiermit kommt man wirklich sehr sehr lange. Mit dem fehlenden Lademanagement habe ich mir arrangiert. Ich ziehe dies jedenfalls einem schlechten automatischen vor. Ich habe mir eine Zeitschaltuhr gekauft und stelle diese dann einfach auf die gewünschte Ladezeit ein. So braucht man keine Angst zu haben, dass man einmal vergisst den Stecker zu ziehen.

    Schade finde ich, dass bei den Freecomm 700 anscheinend keine RX- TX-Kontroll-LED's mehr verbaut sind. Das ist in dunkler Umgebung immer sehr hilfreich.

    Jedenfalls sieht das Gerät wirklich sehr gut, fast schon professionnell, aus.

  7. #7
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    So, ich habe die Geräte jetzt ein wenig getestet.

    Von der Verarbeitungsqualität her, gibt es nichts zu beanstanden. Die Geräte fühlen sich relativ wertig an. Von der Robustheit her, würde ich Sie mit den 650'er als mindestens gleichwertig einstufen.

    Leider hat man jedoch auf eine Gummierung der Seiten, so wie beim 650 vorhanden, verzichtet. Wenigstens die unteren Seitenteile hätte man gummieren können, damit die Funkgeräte griffiger sind. Vorsicht ist also bei der Handhabung geboten, damit das Gerät nicht aus den Händen rutscht und auf dem Boden landet.

    Die Modulation klingt leicht dunkler und etwas kräftiger als beim Freecomm 650. Am besten merkt man dies bei den Klingeltönen. Sie sind weniger schrill.

    Die absolute Reichweite habe ich jetzt so nicht getestet. Es scheint jedoch als sei der Empfang besser als beim 650. Dies kann aber auch nur subjektiv empfunden sein, wegen der etwas besseren Modulation.

    Das Menü ist identisch mit dem des 650, ausser dass eine Geräuschüberwachung, für den der's braucht, hinzugekommen ist.

    Die passgenau in den Geräteboden integrierte Taschenlampe ist eine sehr gute Idee. Sehr hell ist sie zwar nicht aber sie streut das Licht gut und sauber und ist eine absolut nützliche Hilfe bei plötzlicher Dunkelheit. Der Einschaltknopf unter der PTT-Taste lässt sich etwas leicht betätiigen, so dass Vorsicht geboten ist, sollte man das Gerät in einem Holster tragen. Die Lampe könnte sich ungewollt einschalten.

    Das UKW Radio funktionniert sehr gut. Abhängig von den örtlichen Gegebenheiten etwas Rauschen oder Empfangsschwächen, aber das war ja klar wegen der Antenne. Ich denke nicht, dass hier mehr rauszuholen ist.

    Vermissen tue ich die grüne und rote RX- und TX-LED des Freecomm 650.

    Spannend ist das vorhandene nicht-vorhandene Lademanagement. Ich zitiere hier einmal aus der Bedienungsanleitung:
    "...Die maximale Ladezeit beträgt 12 Std., dann wird der Ladevorgang gestoppt. Wenn die Geräte nicht entnommen werden, startet nach einer Stunde automatisch die Ladungserhaltung, die beiden Kontroll-Lampen an der Ladeschale blinken dabei abwechselnd kurz auf....".

    Wenn also die maximale Ladezeit mit 12 Stunden angegeben ist, heisst das ja, dass en nicht möglich ist Akkus mit höherer Kapazität als die mitgelieferten 600mAh Akkus zu laden, da der Ladevorgang nur auf diese abgestimmt ist? Was ich dann aber überhaupt nicht verstehe ist, auf welche Ladeerhaltung geschaltet wird, wenn kein automatisches Lademanagement vorhanden ist? Wie soll die Ladererhaltung funktionnieren? Was passiert wenn Akkus mit höherer Kapazität eingelegt sind? Der ganze Ladevorgang scheint stur per Zeitschaltuhr gesteuert zu sein. Es gibt auch keine Erklärung darüber, ob sich die auf 12 Stunden festgelegte Ladezeit auch auf das Laden in der seitlichen Ladebuchse des Funkgerätes bezieht.

    Leider fehlt mir die technische Fachkompetenz hierauf Antworten zu finden. Vielleicht hat sonst jemand schlüssige Erklärungen?
    Geändert von Keiler (23.04.2016 um 09:19 Uhr)

  8. #8
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    Zitat Zitat von Keiler Beitrag anzeigen

    Spannend ist das vorhandene nicht-vorhandene Lademanagement. Ich zitiere hier einmal aus der Bedienungsanleitung:
    "...Die maximale Ladezeit beträgt 12 Std., dann wird der Ladevorgang gestoppt. Wenn die Geräte nicht entnommen werden, startet nach einer Stunde automatisch die Ladungserhaltung, die beiden Kontroll-Lampen an der Ladeschale blinken dabei abwechselnd kurz auf....".
    Nach der Beschreibung könnte es schon eine Delta Peak Abschaltung geben aber der Ladevorgang bricht so oder so nach 12h ab, falls das Peak mal über sehen worden ist.

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