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Thema: PTT Umbau/Selbstbau

  1. #1
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    Lächeln PTT Umbau/Selbstbau

    Für die Anwendung eines Headsets beim Gleitschirmfliegen will ich das komplette Headset für ein Midland G8 (inkl. PTT Taste) im Helm verschwinden lassen. Daher will ich die Einzelteile (Mikro, Lautsprecher, PTT-Taste) separat verbinden.

    Auf einer anderen Seite dieses Forums habe ich schon erfahren können, dass zusätzlich ein Widerstand und ein Kondensator eingebracht werden müssen; sonst läßt sich über das Mikro nicht sprechen. (http://pmr-funkgeraete.de/forum/arch...hp?t-3344.html)

    Ich bin zwar handwerklich ausreichend geschickt, kann auch mit dem Lötkolben zwei Drähte und/oder einen Schalter anlöten.
    Aber leider fällt mir die Auswahl der genannten elektronischen Bauteile als Elektronik-Laie schwer und ich hoffe auf Eure Unterstützung. Verbaut werden sollen:

    2,2 kOhm Widerstand (hier finde ich Kohleschicht, SMD- oder Metallschichtangaben und zusätzlich Wattangaben (1/4W; 1/2W; etc.).
    Könnte mir jemand für die geplante Anwendung eine Empfehlung ggf. mit Bezugsquelle nennen?

    470 pF Kondensator (hier wurden Keramikkondensatoren genannt, die gibt es als 400 oder 250 VAC) Was soll ich wählen/ wo zu beziehen?

    Über eine kurze Unterstützung würde ich mich sehr freuen.

  2. #2
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    Standard

    Hallo 2birds,

    ich nehme an, dass du das Ganze relativ flott und einfach aufbauen möchtest. Darum würde ich dir zu bedrahteten Bauelementen raten, da sie deutlich einfacher mit Hand zu verlöten sind (vor allem bei fliegender Verdrahtung, also ohne Basisleiterplatte) .

    2.2kOhm Widerstand: Ich rate dir zu Metallschicht-Widerständen (sie sind zum einen günstiger als die Kohleschicht und zum anderen sind sie, was die Wertestabilität angeht, sehr genau). 1/4W reichen da vollkommen, da du keine Leistung über den Widerstand schieben möchtest (wenn du größere Leistungen findest und sie von der Bauform nicht zu groß werden, kannst du natürlich auch 1/2W oder 1W nutzen). Am besten bestellst du sie bei reichelt, dort kosten sie nur 8cent/St. (reichelt "METALL 2.20k")

    Der Kondensator: 470pF ist eine sehr kleine Kapazität. Diese findest du als KerKo (Keramik-Kondensator), für HF Anwendungen und als Netzentstörfilter (darum die extrem hohe Spannungsfestigkeit) oder als Folienkondensatoren in MKS Bauform. Da du weder das eine, noch das andere aufbauen möchtest, kannst du zu der günstigsten Variante greifen:

    Ich empfehle dir einem Folienkondensator (reichelt FKP-2-1000 470P 12cent), da er für deine Zwecke völlig ausreichend ist. Möchtest du eine kleinere Bauform nutzen, greife auf die Styroflexkondensatoren zurück (reichelt CY 22-3 470P 1.10EUR, also mal eben das neunfache preislich).

    Gruß
    Sebastian

    P.S.: Denke beim Einkauf auch direkt an weiteres Verbrauchsmaterial wie Lötzinn, Entlötlitze, Flachbandleitungen oder der Gleichen. Nichts ärgert einen mehr, wenn man zwei Mal bestellen darf, oder zum pervers-teuren Elektronikhändler um die Ecke laufen darf, um da dann die Reste zu kaufen, die man vergessen hat.
    Geändert von S2k1 (07.06.2009 um 04:11 Uhr)
    Warum sammelt sich eigentlich immer so viel anthropogen-gravitative Akkumulationsform von Lockersediment auf den Geräten?

  3. #3
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    Cool Danke !

    Danke Sebastian, das was genau die Info die mir noch fehlte!
    Ja, richtig, das ganze soll möglichst klein werden, nachdem ich eine Funktionsprüfung vorgenommen habe wollte ich das ganze in einen thermoplastischen Kunststoff (Heissklebe) eingießen und im Polster des Helms verstauen.
    Schön wenn die Elektroniklaien hier so kompetente Hilfe bekommen!
    Lötzinn, Dräht und Litze sind schon vorhanden (mache es ja nicht zum ersten Mal) aber dennoch danke für den Hinweis.

    cu
    markus

  4. #4
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    Cool Mikrofon sehr leise .....

    Liebe Elektronikgemeinde!
    Dank Eurer Hilfe habe ich nun mein G8 für die Gleitschirmanwendung mit einem Headset-Eigenbau optimiert, alles gut gelungen, sauber und fein verbaut von außen sieht man garnichts - Danke nochmals für die Tips. 8)

    Leider habe ich heute erneut ein technisches Problem: Aufgrund von Empfehlungen in einem anderen Thread habe ich folgende Mikfrofonkapsel verbaut: Reichelt!
    Leider ist das Mikrofon sehr leise. Braucht diese Mikrofonart eine zusätzliche Spannungsquelle (Stromversorgung lt Reichelt:1,5-10V-/0,5mA) oder einen separaten Verstärker (?) und kann ich dies in Kleinstform irgendwie bewerkstelligen oder könnte auch eine Verpolung die Ursache sein?

    Oder könntet Ihr mir ein anderes Mikrofon (-kapsel) empfehlen?

    Sorry für die dämlichen Fragen, für einen Elektronikprofi sind meine Anliegen sicher total banal. Trotzdem Danke für jeden konstruktiven Tip!

    ciao
    markus

  5. #5
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    Standard

    Hallo,
    habe gerade in einem anderen Thread gelesen, dass es durchaus an der Polung liegen kann. Wer lesen kann ist klar im Vorteil ......
    Das werde ich heute abend mal testen, vielleicht gibt es trotzdem hier noch ein paar weitere Tips.

    danke und cu

    markus

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