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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : C-Pager programmieren, aber wie?



MacGyver
12.12.2007, 17:58
Hallo Leute,

wie die Überschrift schon vermuten lässt, bin ich auf der Suche nach einer Programmieranleitung für den C-Pager. Ich hatte zwar schonmal eine, aber wie das so is, hab ich sie verschlampt:cry:. Hat einer vielleicht noch son Ding rumfliegen oder weiss wie das geht???

Web_Projekt2005
21.12.2007, 16:48
wurden diese C-Pager von Conrad nicht mittels Quarz auf anderen Kanal bequarzt? :confused:

Unregistriert
04.01.2008, 23:50
Hi!

Ich habe jetzt auch einen C-Pager. Leider hab ich auch keine Ahnung wie der funktioniert.
Würde mich also auch interressieren wie man besonders die Schleifen umprogrammiert. Sind der überhaupt ZVEI Schleifen?

Unregistriert
18.01.2008, 20:28
Hi!

Hab jetzt einfach ma bei Conrad angefragt und direkt eine Anleitung per Post bekommen. Also ne Mail schreiben und schon haltet ihr ne original Anleitung in der Hand...

DO4NAK
02.04.2016, 14:47
Hallo,
auch bei mir ist mittlerweile so ein Ding incl. Ladestation aufgeschlagen. Leider Zustand nach Akkuschaden - Gerät erst mal komplett zerlegt, Gehäuseteile und Innenleben gereinigt, die defekten Kontaktfedern im Akkufach ersetzt, aber dann: Akkus rein, und prompt pfiff und rauschte es... Der Kanal wird tatsächlich mit einem Steckquarz festgelegt, aber dann muss noch die Selektivrufnummer ("Schleife" ist auch nett, klingt wesentlich professioneller...) einprogrammiert werden.
Online hab ich aktuell keine Anleitung gefunden (wäre wirklich wünschenswert, wenn die mal jemand dauerhaft uppen oder zumindest hier die wichtigsten Bedienabläufe in Stichpunkten reinsetzen könnte), aber hier (https://groups.google.com/forum/#%21topic/de.sci.electronics/vmuV7eanutk) habe ich einen Hinweis gesehen, dass das wie C-Call und C-Phone mit dem Conrad-eigenen System funktioniert und man zum Programmieren den passenden Selektivrufgeber braucht. Das ist kein Mehrfrequenzverfahren (also weder DTMF noch ZVEI) sondern arbeitet mit einer Impulsfolge mit unterschiedlich langen Pausen dazwischen. Von daher wird das schätzungsweise irgendwie so ablaufen, dass man den Pager in einen Programmiermodus versetzen muss (mit gedrückter Taste einschalten oder so) und dann mit der Basis die zu programmierende Kennung sendet.

Gruß,
Arno

Schrottfunker
16.04.2016, 19:52
Hallo!
Ist zwar ein alter Hut aber hier könnte ich Hilfe anbieten.
Conrad-Pager und Conrad C-Call vorhanden und werden bei mir in Kürze wieder eingesetzt.
Kann man heute eigentlich mangels geringer Verbreitung vergessen. Aber den C-Call habe ich um dem Kumpel seinen Pager auszulösen wenn die Ortsrunde beginnt oder um seinen Empfänger zu öffnen wenn Funkgerät Standby ist.
Das kann er bei mir genau so machen.

Wenn Hilfe gewünscht kann ich damit dienen.

73 Reiner

DO4NAK
17.04.2016, 13:47
Hallo Reiner,

danke für die Meldung und die Hinweise. Zwei Pager und ein paar C-Call Selektivrufgeber für einige Freunde von mir habe ich mir schon zusammengekauft, und MacGyver hier aus dem Forum hat mir mittlerweile per PN aus der Patsche geholfen und mir verraten, wie das Programmieren geht. Sehr schön wäre natürlich noch, eine eingescannte Anleitung zu haben. Hier zumindest mal das nicht ganz intuitive Programmierprozedere für die Nachwelt festgehalten:

-Wenn der Pager nicht programmiert ist, geht nach dem Einschalten bzw. Akkus einlegen der Empfänger auf (grüne LED geht an und es rauscht). Die Lautstärke lässt sich durch wiederholtes Drücken der Empfängertaste stufenweise reduzieren.
Zusätzlich ertönt ein Intervallton; falls nicht, bzw. wenn er schon weggedrückt wurde, kann man mit zweimaligem Drücken der Taste kurz nacheinander nachhelfen. Damit ist das Teil im Programmiermodus.
-Jetzt muss mittels C-Call Selektivrufgeber und Funke bzw. C-Phone (hat die Conrad'sche Selektivrufelektronik integriert) zweimal nacheinander die zu programmierende Kennung auf dem durch den Quarz im C-Pager festgelegten Kanal (üblicherweise die 3) ausgesendet werden. Hat der Pager die Kennung gelernt, hört der Piepton auf. Empfänger durch Druck auf die Taste am Pager abschalten.
-Sicherheitshalber überprüfen, ob die richtige Kennung gelernt wurden - sendet man diese nochmal, muss der Empfänger wieder aufgehen und die rote LED am Pager blinken (Ruf empfangen).
-Zum Löschen einer programmierten Kennung am Einfachsten kurz einen Akku aus dem Pager nehmen.

Bei mir hat das Programmieren über c-call + Funke übrigens nicht zuverlässig funktioniert (entweder gar nicht gelernt oder dann nicht auf die Nummer reagiert), erst als ich das C-Phone genommen habe, klappte es. Auslösen über C-call habe ich dann gestern Nacht gar nicht mehr probiert, mit dem C-Phone ging es.

Inwiefern sich der C-Pager ans Gruppenruf-Schema hält (wird die xxxx0 gesendet, sollten alle auf xxxx0...9 programmierten Geräte reagieren) muss ich noch testen, ebenso wie es im umgekehrten Fall aussieht (Pager ist auf xxxx0 programmiert, gerufen wird xxxx1...9).

Danke und 73,

Arno

Schrottfunker
17.04.2016, 14:22
Hallo!

Soweit alles richtig.
Aber: Man kann den Pager auch umquarzen. Unten links befindet sich ein Sockel worunter der Steckquartz sitzt.
Und man kann nach Auslösung des Pagers auch eine gesprochene Nachricht aussenden etwa bin qrv oder so.

Der C-Call sollte auf Stellung S programmiert werden. Steht dort eine 1 ist es Speicherplatz 1. Das bestätigt man mit 1 und gibt dann die Nummer ein. Beenden mit E.
In Stellung C ist der Callmode.
Stellung E ist der Empfangscode (die eigene Nummer) Hierbei kann auch der Lautsprecher stummgeschaltet werden.

Sammelruf: Hierbei müssen alle Empfänger die gleiche Codierung haben bis auf die letzte Stelle. Für den Sammelruf sendet man 12340 aus und spricht damit alle Empfänger von 12340 - 12349 an. Allerdings ist es auch noch möglich einzelne Pager oder C-Calls anzusprechen. Bsp. 12345

Wichtig ist, dass man nicht das Mikrofon an den Call hält um den Tonruf auszusenden. Ich habe mir ein Kabel im Caller angelötet und bin damit direkt in das Mikrofon gegangen. Das klappt dann immer.

Und zuletzt: Der Call sollte ständig unter Strom stehen weil er spannungslos seine Programmierung vergisst. Ich habe mir dazu einen 220-12 Volt Platinentrafo angeschlossen. Noch besser ist es allerdings einen kleinen Akku 12V 3-5 AH zu nehmen. Der hält ewig.

Wenn Hilfe gebraucht wird ruhig melden. Alle Original-Unterlagen liegen in Papierform vor.


73 Reiner

DO4NAK
17.04.2016, 15:42
Stimmt natürlich, aber nachdem es in der Frage hier konkret um die Programmierung ging, war ich davon ausgegangen, dass die Bedienung an sich klar ist. Dass das ein Steckquarz ist (und somit zum Kanalwechsel getauscht werden kann) steht ja oben auch schon mal drin.

Zur c-call bekomme ich im Laufe der nächsten Woche eine Anleitung, dann werde ich auch da mal besser durchblicken. Danke schon mal für den Tip mit dem Akku - den muss ich dann aber über eine Diode anschließen, damit der bei ausgeschaltetem Netzteil nicht versucht, hier meine ganze 12V Sammelschiene im Shack zu versorgen...

Das mit dem "Mikro nicht dranhalten"/Direktanschluss für die Ruftonaussendung habe ich aber nicht verstanden. Hast Du Dir einen kleinen Lautsprecher/Hörkapsel ins Handmikro eingebaut und mit dem c-call Ausgang verbunden, um die Ruftöne direkter einzukoppeln, oder speist Du sie elektrisch (dann aber doch bestimmt zumindest über Kondensatoren entkoppelt und vorallem nicht mit dem vollen Pegel, den der c-call Lautsprecher abbekommt) mit der Mikrofon-NF ins Funkgerät ein?

Arno

Schrottfunker
17.04.2016, 17:30
Hallo Arno!

Mach's nicht so kompliziert.
Nur der C-Call sollte eine eigene Dauerstromversorgung haben. Ich habe dazu wie geschrieben einen Platinentrafo missbraucht. Stecker dran und Dauerstrom. Fertig. Eleganter ist es allerdings mit einem kleinen Akku. Der hält dann ewig und ist auch bei Stromausfall bereit.

Zu meiner Schaltung: Ich habe den C-Caller zerlegt. Du musst an den oberen Deckel dran wo Conrad draufsteht.
Da findest Du dann den kleinen Lautsprecher der die Ruftöne erzeugt.
Diesen kleinen Lautsprecher habe ich abgelötet. Beide Kabel bitte!

Eins dieser Kabel geht auf der Platine an eine Diode. Und an diese Diode lötest Du dir ein dünnes Kabel an. Die Länge ist egal, 40 cm oder weniger sollten reichen. Dieses Kabel wird über die Kabeldurchführung auf der Rückseite nach aussen geführt.
Bevor nun das Gehäuse wieder zugeschraubt wird solltest Du noch ein Loch bohren. In der Nähe der Diode ist ein kleiner Trimmer auf der Platine mit dem die Lautstärke der Tonfolge eingestellt wird.
Das Loch sollte etwa 8mm haben und wenn man auf dem Deckel C-Phone lesen kann ist es etwa 4cm von der linken und etwa 5 cm von der Unterkante wo man bohren soll.
Eventuell ist auch schon ein kleines Loch vorhanden, ich weiss es nicht mehr.

Das herausgeführte Ende des Kabels wird nun mit an das Mikrofon angeschlossen. Du lötest es einfach am Stecker mit an den Mic-Pin und fertig. Stecker zusammen und dann stört das Kabel auch nicht.
Wer es elegant will kann das herausgeführte Kabel auch noch trennbar machen. Ein Ende verbleibt dann im Mike und eins am Gerät.

Und nun kommt es: Um den Tonruf auszusenden drückst du einfach den Träger und anschliessend die Taste am C-Phone. Das Signal geht direkt ins Funkgerät. Zweimal nacheinander Tonruf drücken erhöht die Trefferquote obwohl allein der direkte Signalweg schon gute Ergebnisse bringt.

Das ausgesendete Tonsignal sollte zur Kontrolle angehört und eventuell nachreguliert werden. Dafür haben wir das 8mm Loch angebracht damit man bequem an den Poti kommt.

Alles Chlor?

73 Reiner

DO4NAK
17.04.2016, 19:41
Na, das mit dem Akku und der Diode find ich jetzt eigentlich gar nicht so kompliziert. Während ich Betrieb mache, ist das große Netzteil an, versorgt alles was da ist und lädt nebenher den Akku auf. Nachdem das Netzteil 13,8V Festspannung macht (und beim Akku durch die Diode sogar nochmal 0,7V weniger ankommen) brauche ich mir keine Sorgen wegen Überladung zu machen, und wenn ich abschalte, übernimmt er nahtlos die Versorgung des c-call.
Noch eleganter wäre es natürlich, sich in der Schaltung einen Punkt zu suchen, wo nur die Speichererhaltung dran hängt, und wie beim Autoradio den Dauerplus dort einzuspeisen, dann hätte man sich sogar das manuelle Ausschalten zu Betriebsschluss gespart. Ich hab sowieso einen defekten c-call da (Licht geht an, kein Bild, kein Ton), den ich mir unter die Lupe nehmen muss, da werd ich mal schauen ob ich was Passendes finde. Je nach Spannungspegel und Stromaufnahme dort reicht evtl. sogar ein Knopfakku.

Bei der Geschichte mit der nicht galvanisch getrennten "single-ended" NF-Ankopplung allerdings "schüttelt" es mich als Elektroniker ein bisschen. Ist nicht persönlich gemeint, aber wenn ich auf der anderen Seite lese, dass Leuten, die für Packet Radio Audio-Ein- und Ausgänge ihrer Soundkarte - die schließlich zur Verbindung mit externen Geräten entwickelt wurden! - mit ihrem TRX verbunden haben, Hardware abgeraucht ist, bin ich da lieber etwas übervorsichtig. Man verlässt sich hier drauf, dass Lautsprecher-Minus und Mikrofon-Masse auf gleichem Potential liegen (lass mal den Massedraht vom c-call locker werden, dann hast Du womöglich ohne Vorwarnung +12V auf dem Modulationseingang!! Bei getrennten Netzteilen - ggf. noch Schaltnetzteilen - werden die Verhältnisse sogar noch unvorhersehbarer...) und dass andererseits der Ausgang des c-call die Mikrofonspeisespannung, die der TRX auf dem Mikrofonpin meist dauernd anliegen hat, verträgt. Ich würde mir da lieber einen kleinen Übertrager einbauen oder zumindest in NF + und - je einen dicken Folien-C, und danach ein Poti zum Einpegeln. Dann brauche ich am internen Pegelabgleich des c-call nix zu ändern und dafür auch kein Loch zu bohren.

Will man die Verbindung zum Mike flexibel und ohne Veränderungen an Originalteilen machen, bietet sich ein Zwischenstecker an. Ich kann die ganze Schaltung sinnigerweise in eine Adapterbox mit einbauen, die ich mir zum Anpassen zwischen den verschiedenen Mikrofonsteckertypen sowieso basteln will. Im C-call brauche ich dann nur in die Zuleitung des kleinen Lautsprechers eine unterbrechende Klinkenbuchse einzuschleifen, dann kann ich den Eingang dieser Box dort anschließen und mein Rufsignal elektrisch einkoppeln - oder ich ziehe den Stecker ab und bekomme die Töne wieder wie zuvor über den Frontlautsprecher abgespielt.

73,
Arno

Schrottfunker
17.04.2016, 21:02
Hallo Arno!

Da spricht der Elektroniker.

Ich kann Deine Schaltung nicht ganz nachvollziehen, bin allerdings auch nicht ganz so bewandert darin wie vielleicht jemand anders.
Den C-Call sollte man dauernd unter Strom halten um den Speicher zu erhalten und um einen eingehenden Funkruf vom Call zu dekodieren. Denn man kann z.B. das Funkgerät stumm auf Standby laufen lassen, erst ein eingehender passender Selektivruf öffnet den Empfänger. Das wird vom Call gesteuert. Es wird einfach das Audio stummgeschaltet.
Kann man aber auch durch Tastendruck deaktivieren.

Für den Betrieb des Call reicht ein simpler Akku der ja auch ein vergossener Bleiakku sein kann. Wird über viele Jahre funktionieren ohne nachzuladen.

Ich habe beide Kabel am kleinen Lautsprecher abgelötet. Es gibt hier keine Masse mehr.
Das NF-Signal des Tongebers nehme ich an der angesprochenen Diode ab. Sonst wäre da das Plus-Kabel des kleinen Lautsprechers dran und führe es dem Mikrofonstecker am Pin Mod zu.
Sicherlich gehen beim Senden bzw. modulieren einige mw in den Pager aber niemals 12 Volt. Und die landen an einer Diode die eigentlich nicht in Richtung Platine weitergegeben werden können.

Das mit der Bohrung, sofern nicht eh schon vorhanden, soll eigentlich nur sein um den Tonruf an das Funkgerät anzupassen. Das wäre nämlich bei der direkten Einspeisung unbedingt erforderlich.

So, und diese Schaltung funktioniert bei mir seit -zig Jahren problemlos, sogar an einem VV-Tischmikrofon an einer 4-poligen Buchse.

Schraub einfach mal einen Call auf und schau rein.


73 Reiner

DO4NAK
19.04.2016, 08:11
Hallo,
bin gestern schon mal ein Bisschen zum Anschauen und Zeichnen gekommen. Wie ich schon mal gelesen habe, gibt es unterschiedliche Platinenversionen des c-call - auf meiner steht "MB-C-CALL 2". Der angesprochene kleine Lautsprecher hinter der Frontblende ist hier zwischen Pin 3 von IC4 (U420, NF-Verstärker) und Masse angeschlossen, mit einem Elko C15 100µF/16V in Reihe, Plus zum IC. Eine Diode ist da in der Nähe nirgends in Sicht.

Was die interne Spannungsversorgung angeht, sieht es so aus: +12V geht rein, Verpolschutzdiode und kleiner Kerko, dann gehen 2x 68 Ohm jeweils zu den Spulen der Relais für Stromversorgung (hinten links) und Audio-Abschaltung (hinten Mitte). Die werden eingeschaltet, indem der Prozessor jeweils über einen Transistor das andere Ende der Spule auf Masse durchschaltet. Dann kommt der nachträglich hingepappte Stabi AN7810, an dessen Ausgang noch mal ein Kerko und die Diode D1. Hier zweigt R2 (100 Ohm) ab und versorgt über einen 7805 im TO-92-Gehäuse, dem noch eine Parallelschaltung aus einer Z-Diode D34 und dem Elko C42 (22µF/16V), nachgeschaltet ist, den Digitalteil. Von zwei vorgesehenen Stützelkos C1/C2 ist nur die erste Position (mit einem 100nF Kerko!) bestückt.

Auf der 10V-Schiene geht über eine weitere Diode D33 zur Entstördrossel L1 und C5 100µF/16V, dem ersten ernstzunehmenden Siebelko, gefolgt vom Schließerkontakt des linken Relais, das beim Einschalten des Geräts über den Drehschalter auf dem Frontpanel anzieht und nach dem die 10V weiter verteilt werden - über J3 Pin 2 an die Frontplatine (Beleuchtung!), R15/C14 zum NF Ausgangsteil links vorn und D31/C41 zum NF Eingangsteil rechts hinten.

Wenn man jetzt nach dem 7805 einen Stützakku mit 4,8V (und einen Strombegrenzungswiderstand gegen Überladen) hinfriemelt, sollte dieser den Digitalteil, aber auch nur den, weiter versorgen wenn die +12V abgestellt werden. Beleuchtung und NF-Teil gehen aus und verbrauchen nicht unnötig weiter Strom, das Display hingegen dürfte wahrscheinlich an bleiben.

In der Zeichnung ist erst mal die einfachere Variante der Stromversorgung zu sehen - der Akku wird geladen, solange die Hauptstromversorgung an ist, und versorgt später das c-call weiter. Soll dieses in "Standby" gehen, muss man es zusätzlich am Drehschalter abstellen. Unten der Abgriff im c-call, um das NF Ausgangssignal über eine Klinkenbuchse nach draußen zu legen, und auf der rechten Seite zwei Möglichkeiten, dieses Signal galvanisch getrennt dem Mikrofoneingang des TRX zuzuführen - die Bauteilwerte muss man noch herausfinden. Da der Mod.-Eingang ja eher hochohmig sein dürfte, nehme ich an, dass eine "Reihenschaltung" der Signalquellen die geeignete Lösung ist; taugt das nicht (werden die Signale zu stark bedämpft) muss man sich da nochmal was anderes überlegen.
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EDIT: Den in der Plusleitung bei der "kapazitiven Einkopplung" gezeichneten Kondensator kann man sich natürlich sparen, da diese Funktion bereits der angesprochene C15 erfüllt.