• Hallo - ab sofort gibt es hier eine neue Forensoftware - und die Registrierung klappt auch wieder. Die Installation ist frisch - daher seht mir nach, wenn noch nicht alles funktioniert und vielleicht manches noch fehlt. Das wird noch :) Gruß Markus Admin

Welche CB Antenne für Dachboden ?

Wasserbueffel

Administrator
Teammitglied
Radialkits gibt es für CB Funk und auch für VHF und UHF Antennen,aber der Nutzen ist umstritten.

Würde das mit Draht oder einadriges Kabel realisieren.
Einfache Litze 0,75 mm oder dicker,irgendwas man hat.
Das in 3 Längen von 2,65 bis 2,75 Meter Länge.
Diese in Sternform einfach an die Masse des Antennenfußes runterhängen lassen oder im 45 Grad Winkel nach unten spannen...

Bei Messungen sollte die Antenne frei stehen,nicht in der Nähe einer Wand oder Garage etc...
Reflexionen verfälschen die Messungen.

Literatur



Walter
 
Guter Hinweis mit den 45 grad. Dann muss ich den Mast noch ein bisschen höher machen. Für 2,70 bei 45 grad brauche ich 1,90 Mast-Höhe. Sternförmig wird eher schwierig mit dem vorhandenen Platz, muss ich mal schauen.
 
Ich bin endlich zurück aus dem Bastelkeller. Ich habe ein altes Heizungsrohr in eine alte Stahlfelge geschweißt; als Verlängerung habe ich noch Flacheisen drangeschraubt und ganz oben einen Winkel mit der eigentlichen Antennenhalterung.

Als Radiale habe ich erst einmal 3x3m Lautsprecherkabel verwendet, im 120° Winkel an ein Montageband gedrillt/gelötet und — nach Augenmaß — im 45°! Winkel nach unten abgespannt.

Tatsächlich komme ich so schon — ohne kürzen oder ganz gerade spannen der Radialen — schon auf ein SWR von 1,5.

Als nächstes werde ich die Kabel noch ein wenig kürzen, erstmal auf 2,80 m und versuchen, die Drähte möglichst gerade zu spannen.

 
Soooo, alle Radiale erstmal auf 2,80 gekürzt und noch besser abgespannt ==> SWR 1,2.

Ich freue mich, dass sich die Arbeit gelohnt hat. Jetzt nochmal weiter meinen Paps bearbeiten: die wohnen neben einem Lärmschutzwall, der so ca. 10-15 m hoch ist: auf den wollen wir eine Antenne stellen.

Der Wall ist allerdings auch mit Pflanzen und Bäumen bewachsen. Soweit ich mich bisher informiert habe, sollte auch der Einspeisepunkt des Strahlers nicht mitten zwischen den Bäumen stehen. Wir müssen also mal schauen, was da als Antenne sinnvoll ist.

Vielleicht ein Aluminiumrohr mit ausreichender Länge an einen Baum binden (nur temporär, sonst schadet es ja dem Baum) und dort dann wie bei mir eine DV27L mit Drahtradial... Mal sehen. Anfangs will ich möglichst wenig ausgeben, weil ich nicht weiß, ob mein Vater dabei bleibt.
 
Das einzige, was ich nicht verstehe ist, dass das SWR Meter mir nur eine Sendeleistung von 2 Watt anzeigt. Das Gerät sollte ja eigentlich 4 Watt haben und ich habe inzwischen auch ein vernünftiges Netzteil.

Das SWR Meter hängt kurz vor dem Funkgerät — bis zur Antenne sind ca 12,5 m Kabel. Bis zum Funkgerät 50 cm Kabel.

 
Dann hat sich ja der Aufwand gelohnt.Mach mal die Power Messung mit einem Dummyload am SWR Meter,dann stimmen die 4 Watt wieder.So jetzt wieder zum Auto,Spaziergang bei -7 Grad macht keinen Spass,beim Tippen auf dem Handy friere ich mir die Finger ab.
Gruß Walter

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Genau mit dieser Halterung habe ich auch meine DV lang an die Dachrinne geklemmt wo ich noch in der Mietswohnung wohnte.
Zusätzliche Masse brauchst nicht.
Funktioniert auch so einwandfrei.

Ps
Hatte nur an das Fenster gedacht weil es etwas höher ist.
Da könnte man ja auch einen Halter anklemmen.
Wenn das aber alles Plastik ist geht es nicht.
Ein bischen Masse braucht jede Antenne.

Oder man nimmt eine spezielle Antenne wie es für Boote gibt.
Nennt man denn Radial less Antenne



Da ist die Lösung mit der DV lang besser.

Walter
 
Geduld zahlt sich aus: gestern das erste Mal ein nettes QSO über 5-6 km gehabt und noch einige Tipps erhalten. Konnte direkt durch Optimierung der Radial Winkel noch um einen halben S-Wert besser werden.

Ansonsten wurde mir empfohlen, eine 1/2 Lambda zu verwenden, aufgrund meiner Position im Tal. Die würde dann auch keine Radials benötigen — wenn das so ist, wäre das für mich auch sehr sinnig, aufgrund des begrenzten Platzes, den ich habe.

Da ich inzwischen 25 m Kabel benötige, wäre noch die Überlegung auf größere Kabelquerschnitte zu gehen. Momentan habe ich fertig konfektionierte RG58 Kabel mit Kupplungen zusammengesteckt. Langfristig plane ich, das mit richtig verlegtem Kabel von der Rolle zu realisieren. Dann kann ich ja gleich ein RG213 nehmen. Oder ist das Quatsch, wenn ich eh meine Fensterdurchführung habe und von der ein RG58 zur Funke?


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Wasserbueffel

Administrator
Teammitglied
Wusste nicht das Du die Möglichkeit hast eine längere Antenne aufzusetzen.
Dann doch direkr eine 5/8 Antenne,bringt noch einige db mehr als Lambda halbe Antennen.
Gibt es auch ohne Radials.
Ich benutze eine Gainmaster,bin damit top zufrieden.
Weniger PLC Störungen und Prasselstörungen bei Regen als mit der Imax 2000
die ich vorher jahrelang nutzte.

Ab 20 Meter Kabel und länger würde ich auch RG 213 oder vergleichbares Kabel nehmen.
Das gilt für die geamte Kurzwelle incl. CB Band.
Die Fensterdurchführung fällt da nicht so ins Gewicht.

Bei VHF oder UHF würde ich H155 oder Kabel von ähnlicher Qualität nehmen.

Walter
 
Ist das die 5/8 von Sirio? Das ist ja mit 7,36 schon eine recht amtliche Länge. Mein Plan zur Montage würde wie folgt aussehen (das Ganze auf dem Dach vom Gartenschuppen):

- L-Halterung (für Satelliten-Schüsseln) an die Schuppen Wand (1“ Blockbolen sollten ein bisschen was halten)
- Daran mit Schellen 2 m Alu-Rohr Ø 50 mm
- Option: eine Verlängerung um 1 m obendrauf
- Daran dann die Antenne
-> dann würde der Einspeisepunkt schonmal ca. 5 m hoch sein.

Ich mache mir nun ein wenig Gedanken darüber, welche Momente die Halterung dann aufnehmen muss, vor allem bei Wind (was ja bei einer noch längeren Antenne noch stärker zum tragen kommt). Ich könnte das Alurohr natürlich noch mit Drahtseilen abspannen, das würde dann schon einiges an Kräften von der L-Halterung abhalten. Sieht dann allerdings wieder so aus, wie jetzt mit den Draht-Radialen... Nur noch um einiges höher.

Dann muss ich mir bei der Höhe wohl auch über Blitzschutz Gedanken machen: ich bin zwar gar nicht sooo schlecht in Physik, aber ich bin mir nicht sicher, wie hoch das Risiko ist, wenn nebendran noch viele hohe Bäume stehen. Bevorzugt ein Blitz eine leitende Spitze gegenüber einem Baum?

Wenn Blitzschutz, dann würde ich neben dem Schuppen einen Erdungsspieß reinkloppen und so einen Blitzschutzadapter in die Kabelstrecke schrauben und dann ein entsprechendes Kabel zu dem Spieß legen. Das ist eben der Vorteil am Schuppen (auch wenn der niedriger als das Haus ist), dass ich den Blitzschutz deutlich kostengünstiger nachrüsten kann, als am Haus.


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Ach so: kann ich für die Hauptstrecke dann RG213 Kabel verwenden und dann nach der Fensterdurchführung im Haus an die Funke dann RG58 nehmen? Oder sollte dann alles durchgehend RG 213 sein?


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Wasserbueffel

Administrator
Teammitglied
Das RG 213 kannst auch mit der Fensterdurchführung nutzen....
Gibt auch Fensterdurchführungen mit guter Qualität.
Leider nur mit F Stecker,da haben die Adapter zu PL wieder zuviel Dämpfung...
Oder du quetschst das RG 213 durch oder bohrst ein Loch und dann etwas Silikon drauf....

Bei einer Hochantenne würde ich niemals Alu Rohr nehmen.
Auch keine Alu Doppelhalter.
Für Drahtantennen und kleine Sat Schüssel geht das,nicht bei langen Antennen die mehr Windlast haben.
Besser solche Steckrohre nutzen
Da kann man schnell mal abheben(wenn man eine Kabelschlaufe lässt) wenn was zu ändern ist
Besser als Schrauberei....
Abspannen ist noch zusätzliche Sicherheit.

Blitzschutz ist wieder eine andere Baustelle.
Da wird es richtig kompliziert.
Das mit dem Erdungskabel an dem Erdspieß war früher mal.
So hab ich meine Antenne auch "Blitzschutzgeerdet".

Leider muss man heute eine Fangeinrichtung oder Ringanker nutzen.
Und das soll sogar mit dem Haus Potential verbunden werden.
Alles nicht so einfach.
Bin da auch nicht mehr so auf dem Laufenden.
Weis nur das sowas(je nach Aufwand) teuer werden kann.

Walter
 
Die Antenne ist ja gerade nicht am Haus, sondern am Geräteschuppen. Da müsste ich dann klären, ob und wie da die Regelungen für Blitzschutz sind.

Stahl-Steckmast klingt auch gut. Muss ich dann mal schauen, dass es dazu auch eine passende Wandhalterung gibt.

Auf jeden Fall kann ich erstmal in Ruhe planen, da ich eh gerade keine Kohle übrig habe. Das wird eher was für den Sommer.
 

Wasserbueffel

Administrator
Teammitglied
Sowas sieht stabil aus.


Da kann man das erste 2 Meter 50er Steckrohr reinstecken und mit Schrauben(M8x70) fixieren.
So braucht man nur den 2. Steckmast mit der angebauten Antenne reinstecken....
Wenn man denn noch die Spannschlösser der Abspannung in Leiterhöhe anbringt
hat man Ruckzuck alles abgebaut falls nötig....

Walter
 
Ok... Die L-Halterung hat Ø 60 mm und der Mast Ø 48 mm.

Ich habe das leider nicht gefunden, wie man den Mast dort hineinsteckt. Oder meintest Du, dass das ungefähr passt und ich die Löcher selber bohre, um die Schraube durchzustecken?

Ich bin am überlegen, den Mast schon einmal zu bauen — welche Halterung nehme ich denn am besten, um die DV27 an den Mast zu bekommen? Bisher habe ich mir da was mit einem Metallwinkel gebastelt, aber das ist nicht optimal.

Die längere Antenne kann dann später kommen.

Wobei ich auch mit der Höhe noch einmal schauen muss, ob es ab xx Meter eventuell genehmigungspflichtig wird... U.U muss ich dann doch die 1/2 Lambda nehmen, wenn ich mit der 5/8 zu hoch komme.

Gruß,
Stefan
 

Wasserbueffel

Administrator
Teammitglied
Gibt natürlich auch Halterungen mit 50 mm Durchmesser.
Weis aber nicht ob da die 48er Steckmasten rein passen.
Unten am Rohr ist meist eine Sechskant zum zusammenstecken,das könnte größer als 50mm sein.
Dann muss man sägen....

Halterung für DV 27 hat man schnell selbergebastelt,Baumärkte haben ja wieder offen.
Oder sowas und längere Schrauben dran für das 50er Rohr.


Hier kann man das Teil auch um 90 Grad drehen für an den Mast.

Oder sowas drehbares

Darauf die DV lang...

Walter
 

Wasserbueffel

Administrator
Teammitglied
Das hab ich zur genehmigungsfreien Bauhöhe der Antennen gefunden.

Auf Gebäude

Es sind Masten bis zu 10 m Eigen-Höhe, d. h. die größte über die Gesamtlänge gemessene Höhe verfahrensfrei.
Auf den Zweck der Anlage wird nicht abgestellt.
Antennen einschließlich der Masten bis 10 m Höhe und zugehöriger Versorgungseinheiten bis 10 m³ Brutto-Rauminhalt sowie,
soweit sie in, auf oder an einer bestehenden Anlage errichtet werden,
die damit verbundene Nutzungsänderung oder bauliche Änderung der Anlage frei.


Die Novelle 1983 brachte für die Verfahrensfreiheit von Antennenanlagen namentlich aus gestalterischen sowie
statisch-konstruktiven Gründen insofern eine Beschränkung mit sich, als der Mast und die Antenne zusammen lediglich
bis zu einer Höhe von 10 m verfahrensfrei sind.
Unter der Höhe ist dabei die Eigenhöhe zu verstehen, d. h. die größte über die Gesamtanlage gemessene Höhe
(vgl. auch BayVGH Urt. v. 1.7.2005, BRS 69, 438).
Nicht zu berücksichtigen ist daher die Höhe des Gebäudes, auf dem die Antennenanlage angebracht werden soll
(VGH Urt. v. 27.6.1990, BRS 50 Nr. 189).

Die Höhe ist somit ab dem Gebäudeaufsetzer zu rechnen.
Für ausfahrbare Anlagen ist die Höhe im ausgefahrenen Zustand maßgebend (VGH Urt. v. 17.5.1983, BRS 40, 118).
Auch eine mehr als 10 m hohe Antenne, die zum Teil innerhalb eines Gebäudes errichtet ist,
aber nicht mehr als 10 m über das Dach des Gebäudes hinausragt, ist verfahrensfrei.
Bezugspunkt für die Untergrenze der Berechnung der Antennenhöhe ist dabei der Schnittpunkt der Antenne mit der
Dachhaut oder ggf. einer Außenwand."


Isolierte Errichtung (freistehender Mast)


Wird eine Mobilfunkanlage isoliert, also nicht auf oder an einer bestehenden baulichen Anlage errichtet,
ist Voraussetzung für die Genehmigungsfreiheit lediglich die Einhaltung der in Art. 63 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 Buchst. a BayBO
genannten Maße (Höhe der Antenne einschliesslich Masten 10 m,
Rauminhalt der zugehörigen Versorgungseinheit bis zu 10 m³).
Die Antennenhöhe errechnet sich aus der Höhe der gesamten Antennenanlage; ein etwaiger Sockel ist –
da der Höhenbegrenzung ausschliesslich statisch-konstruktive Erwägungen zugrunde liegen – nicht hinzuzurechnen (08.03.05-ll).

Walter
 
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