• Hallo - ab sofort gibt es hier eine neue Forensoftware - und die Registrierung klappt auch wieder. Die Installation ist frisch - daher seht mir nach, wenn noch nicht alles funktioniert und vielleicht manches noch fehlt. Das wird noch :) Gruß Markus Admin
  • Moin, ich weise nochmals darauf hin, dass ich alle Registrierungen MANUELL freischalte, da 99% der Anmeldeversuche von Spammern oder Robots versucht werden. Nachdem heute wieder ein User nicht warten konnte und mir gleich unterstellte, wir wollten ihn hier nicht haben, schreibe ich das nochmals und bitte um Beachtung. Ich habe hier aktuell gut zu tun und bin nicht immer im Forum unterwegs, es kann durchaus mal 2-3 Tage dauern, bis ich die (teilweise bis zu 100) Registrierungswünsche sortiere und freischalte. Das steht aber eigentlich auch im Text, den man bei der Registrierung lesen sollte und auch bestätigt.. Gruß Markus

LoRa-Mesh Off-Line-, Off-Grid- Kommunikation

Schöne Spielerei mit Frustpotential.
Lese öfters das kaum Verbindungen zustandekommen trotz guter Technik(Antennen).
Leider noch nicht so gut verbreitet.

Warum aber sind die Infos dazu nicht öffentlich???
Daran ist ja nichts Verbotenes!
Nicht jeder möchte Sozial Media Groups beitreten(und das aus gutem Grund).

Walter
 
Schöne Spielerei mit Frustpotential.
Lese öfters das kaum Verbindungen zustandekommen trotz guter Technik(Antennen).
Leider noch nicht so gut verbreitet.

Ob sich das verbreitet, daran zweifle ich dann auch.
Warum?
Eben weil es einerseits einen gewissen Aufwand benötigt.
Andererseits, weil es dann eben auch passende Standorte benötigt.
Ich habe hier prima Empfang. Für alles aus der Nachbarschaft. Jede Menge Wetterstationen und auf 869 MHz WMBus.
Aber sonst? DB0NES ist nur 4km weit weg. "Oberkünftig" wie der CBler sagt. Die Wasserkuppe (DB0WK) ist auch nicht weit.
Selbst wenn ich die Antenne auf den Dachfirst stelle kommt von beiden einfach NICHTS hier an. Das wissen ein paar viele hundert Meter Erde, Biomasse und Mauerwerk zu verhindern. Und das ist 2m Band. Was will ich da auf 70+cm im Tal des Todes?
"Bürgernotfunk für JEDERMANN" per MeshCore eher nicht. Da ist PMR schon tauglicher für den Massenbürger.
Allerdings, wenn ich mir den Thread über Notfunk in der Funkbasis so anschaue...die sind hoffnungslos verloren!
DAS Thema will ich erst gar nicht aufgreifen, es führt zu nichts.

Wenn ich mich so umhöre stoße ich immer wieder auf: boah, der Aufwand. Hardware anschaffen, programmieren usw. und dann hast Du doch nur wieder ne Art lumpiges Packet-Radio. Nur mit viel weniger Reichweite.
So ganz falsch ist es ja auch nicht.
Zitat bei Lilygo: "Who can use? It's easier to master these development boards with a basic programming knowledge [engineers/ students/ makers, etc..]" oder - "you can use your programming knowledge to turn it into a standalone messaging device, or coding software."

Ich hab mir das ganze Packet Zeug ja auch mal angesehen, vorrangig um damit auf 11m Versuche zu machen. Näää. Auf K24 läuft da zwar was, zumindest seh ich das auf dem SDR Wasserkuppe, aber schon das kommt hier nur sporadisch mal an. Ist uninteressant.
Auf PMR Kanal 13 seh ich wage was im Wasserfall, das könnte Mesh sein. Ist aber zu schwach für Decoding.
Ist Meshcore dann wenigstens zu irgendwas anderem kompatibel? Oder gehts genau so weiter wie üblich? Auch so etwas, das mich von Packet Abstand nehmen lässt....
Aktuell hält mich leider mein lädierter Arm vom Mastaufbau ab. 11m Band hatte die letzten zwei Wochen mal gute Öffnungen. Und da ich auf JS8call ja auch aus meinem Tal des Todes auf die Kanaren komme und einmal sogar nach Texas....ist viel interessanter.

Von daher Karl, technisch ist die Sache hochinteressant. Die Umsetzung dann aber doch wieder eher was für Enthusiasten und lokal die Reichweite dann auch ggf. äusserst begrenzt.
 
Um es mal ganz deutlich zu sagen. Sollten die Telekommunikationsnetze durch irgendeinen Katastrophen oder was weiß ich bedingten Fall ausfallen, haben wir erstens ganz andere Probleme und zweitens wird man sich einen Dreck drum scheren, ob man im Privatfunk mit nicht lizensierten Geräten arbeitet. Da wird man über jeden mit entsprechendem Equipment froh sein, der in der Lage ist Verbindungen für Hilfs- und Koordinationszwecke, zu Sicherheitsorganen, Verwandten und Bekannten etc. herzustellen. Und da werde ich ganz sicher nicht zu diesen, in jeder Hinsicht kastrierten PMR bzw Freenet Plastikquäken greifen bzw. mich darauf verlassen. Mal ganz davon abgesehen, daß es vollkommen legal ist, sich im Rahmen des Notstandes über entsprechende Regeln und Gesetze hinwegzusetzen.
 
Ich meine, es ist ja nicht verkehrt, daß sich Menschen darüber Gedanken machen, wie im Worst Case kommuniziert werden kann. Nur dann bitte die Menschen nicht mit diversem Spiele- bzw. Bastelkram in falscher Sicherheit wiegen und der im Ernstfall kaum zu gebrauchen ist. Aber die Realität sieht dann wohl wieder eher so aus, daß die Deutschen wieder zuerst dran denken Unmengen von Klopapier zu horten, anstatt sich erst mal mit den wirklich wichtigen Dingen zu beschäftigen. Wie z.B. wo bekomme ich Trinkwasser her, wo bekomme ich Nahrung her, wie wärme ich mich im Winter etc. Als K.ckpapier geht zur Not auch alte Zeitung oder wie früher auf 'm Bau ein oller Zementsack.
 
Die Seite Https://www.meshcoresim.com verrät, wie weit das MeshCore-Netzwerk bereits gewachsen ist.

Sie zeigt außerdem, ob ein Repeater einen guten Empfang hat oder lediglich gut zu empfangen ist. In letzterem Falle könnte es beispielsweise helfen, ein hochwertiges Bandpaßfilter nachzurüsten und/oder auf dedizierte Linkstrecken auf anderen Frequenzen sowie mit Richtantennen (natürlich im legalen Rahmen) zu setzen.

MeshCore ist die derzeit meines Erachtens beste Implementierung eines LoRa-Kommunikationsnetzes, da klar zwischen Clients und Repeatern getrennt wird. Auch Crossband-Repeater gehören zum Konzept, was dedizierte Linkstrecken konzeptionell unterstützt; gleichwohl können Clients auch ein Ad-hoc-Netzwerk im 25mW-ERP-Segment auf 869,000 MHz aufspannen. Die Punkt-zu-Punkt-Kommunikation erfolgt bei MeshCore nicht als Flood-Routing, sondern zielgerichtet. Wie ein Paket seinen Weg findet, wird automatisch ermittelt.

Ein möglichst großer Teil der Kommunikation wird als Punkt-zu-Punkt-Verbindung abgewickelt, zum Beispiel in Form von „Roomservern“, wobei man diese meines Erachtens am besten als sehr einfach gehaltene schwarze Bretter beschreiben kann. Es ist meines Wissens möglich, Reticulum & Sideband über das MeshCore-Netzwerk zu tunneln. Wer jedoch beabsichtigt, andere Netzwerke darüber zu tunneln, sollte sich meines Erachtens im Gegenzug sehr im MeshCore-Netzwerkausbau engagieren, um sich fair zu verhalten. Ein hinreichend dichtes MeshCore-Netzwerk kann schließlich auch höhere Bitraten anbieten, wie etwa 10 kbit/sec.
 
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Ob es kompliziert oder einfach ist, hängt von machen und sich gegenseitig helfen ab. Das sieht man auch gut auf der Karte: entweder ist 'weit und breit nichts' oder bald ein dichtes Netz.
Z.B. weil in einer Schule 'Nistkasten-Nodes', fächerübergreifend, gebaut werden, weil ein Makerspace, ein DARC-OV, eine Jugendfeuerwehr oder ein Jugendzentrum ein derartiges Projekt anbietet o.Ä..

Außerdem ist womöglich 'Nichts', wo sich die Leute bislang verpasst haben. Es ist recht wahrscheinlich, daß mindestens einer von 1000 Deiner Nachbarn bereits ein MeshCore taugliches Gerät besitzt und weitere Nachbarn darüber nachdenken.
 
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Außerdem ist womöglich 'Nichts', wo sich die Leute bislang verpasst haben. Es ist recht wahrscheinlich, daß mindestens einer von 1000 Deiner Nachbarn bereits ein MeshCore taugliches Gerät besitzt und weitere Nachbarn darüber nachdenken.

Möglich wäre das. Andereseits gibt es ganze zwei Lizenzinhaber hier im 15000 Seelen Städchen. Einen davon habe ich immerhin sporadisch mal auf 40m gesehen. Letzte Aktualisierung der Ortverbandseite (DARC): 2014
Und sonst? TOT. ALLES.
11m, PMR, LPD, Lora.
70cm Relais läuft die täglich gleiche stinklangweilige Laberrunde der ewig gleichen 3 Leute. Die allerdings haben mit Packet, Lora und sowas ganz offensichtlich gar nix am Hut.
Ich werde mir das auch nicht antun. Zu komplex, zu kompliziert, zu viel Aufwand, zu wenig Nutzfaktor. Und ehrlich: zu digital. Sage ich als Elektroniker für Digitaltechnik....

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Wie aktiv die Amateurfunk-Szene ist und welches Durchschnittsalter sie hat, kommt sehr auf das Konzept an. Z.B. finde ich es genial, was im DARC-Distrikt H https://www.darc.de/der-club/distrikte/h/ an Aktivitäten gefördert wird, sowie in so machem der DARC Ortsverbaende. Jedermann-Funk incl. Jedermann-LoRa gehören in so mancher Gruppierung mit dazu. Natürlich unter Beachtung der geltenden Vorschriften, im Jedermannfunk haben Funkamateure keine Sonderrechte. Aber mir ging es hier um Resilienz im Allgemeinen, nicht (nur) um den Amateurfunkdienst.
 
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