• Hallo - ab sofort gibt es hier eine neue Forensoftware - und die Registrierung klappt auch wieder. Die Installation ist frisch - daher seht mir nach, wenn noch nicht alles funktioniert und vielleicht manches noch fehlt. Das wird noch :) Gruß Markus Admin

Funkbetrieb

Felis

Member
Moin @Die Waldfee

ganz ruhig, wir verstehen uns schon und sind denke ich auch weitgehend der gleichen Meinung.

Ich wollte dir mit dem Afrikaner-Beispiel, das keineswegs explizit auf dich bezogen war, nur verdeutlichen, wie die Gedankenwege verlaufen und wie subtil die Manipulation heute geschieht. Es geht nicht um die große Beeinflussung und Lenkung der Massen, die Manipulation ist wesentlich einfacher/seichter gestrickt. und lässt zwischen den einzelnen Wellen immer Luft vermeidlich eigene Gedanken zu fassen... Die dann mit der nächsten Welle wieder gleichgezogen und quasi als eigene Meinung zurückgegeben wird.

Als Antwort auf deinen Beitrag musste ich mich auf dich beziehen, um das was ich ausdrücken wollte greifbar zu machen.
War aber weder als Unterstellung noch irgendwie anders negativ gemeint! - Sorry, wenn das so ankam.

Der Punkt, an dem sich unsere Ansichten trennen, ist lediglich beim Standpunkt. Wo du wohl wesentlich näher an bzw. Teil der deutschen Gesellschaft bist und ich die gesellschaftlichen Veränderungen, als "Randgruppenmitglied" recht unbeteiligt - "von weiter weg" sehen kann. Auch wenn ich hier mit der Gesellschaft "lebe", lebe ich weitgehend neben und nicht in dieser.
Viele Dinge tangieren mich deshalb relativ wenig, dennoch habe ich natürlich eine Meinung dazu. Die Gesellschaft ist nunmal wesentlich größer als "meine Gruppierung" und wir sind daher viel mehr auf ein respektvolles und umsichtiges Miteinander angewiesen.

Lediglich an einen Punkt sind wir wohl unterschiedlicher Meinung:
"Sorry, aber wer die Fäden zieht ist hinreichend bekannt. Und das Ziel ist die Anhäufung von Vermögen."

Wer zeiht denn deiner Meinung nach die Fäden?
Das Anhäufen von Vermögen ist ein sehr endliches Ziel, da dies immer eine Gegenpartei braucht, die das Vermögen auch anerkennt.
Ich sehe ehr Macht und Gier als Triebfeder, doch auch das sind keine wirklichen, langfristigen Ziele..
Nein, ich habe keine Ahnung, wer die Fäden im Hintergrund zieht und mit welchen Ziel. Theorien gibt es einige, doch das sind eben nur Theorien und keine bisher den Beweis einer Tatsache geliefert.
 

Die Waldfee

Active member
Hallo mein lieber Felis,

... die Manipulation ist wesentlich einfacher/seichter gestrickt. und lässt zwischen den einzelnen Wellen immer Luft vermeidlich eigene Gedanken zu fassen... Die dann mit der nächsten Welle wieder gleichgezogen und quasi als eigene Meinung zurückgegeben wird.
ja, auf diese und ähnliche Arten funktioniert Manipulation im allgemeinen, zumindest im langfristigen Ansatz.
Hast du "1984" mal gelesen?

Solltest du noch auf etwas anderes anspielen, so habe ich es leider nicht verstanden.
Entweder reicht mein Intellekt nicht, oder es liegt daran, dass du dich gerne farbiger Formulierungen
bedienst, die ohne ausreichend Hintergrundwissen beim Konversationspartners diesen nicht erkennen lassen,
was genau du aussagen willst.
Vielleicht kannst du mir Fachliteratur empfehlen, damit ich "auf die Sprünge" komme?

Wo du wohl wesentlich näher an bzw. Teil der deutschen Gesellschaft bist und ich die gesellschaftlichen Veränderungen, als "Randgruppenmitglied" recht unbeteiligt - "von weiter weg" sehen kann. Auch wenn ich hier mit der Gesellschaft "lebe", lebe ich weitgehend neben und nicht in dieser.
Viele Dinge tangieren mich deshalb relativ wenig, dennoch habe ich natürlich eine Meinung dazu. Die Gesellschaft ist nunmal wesentlich größer als "meine Gruppierung" und wir sind daher viel mehr auf ein respektvolles und umsichtiges Miteinander angewiesen.
Stilhalten, auf den eigenen Vorteil bedacht sein, Duckmäusern, Unrecht als Recht ansehen, nur weil es der Großteil der
Gesellschaft so will - das hat nach meiner Einschätzung erst Auschwitz ermöglichen können.

Du schreibst "meine Gruppierung".
Ich habe bisher weder das typische "preppern" noch so was "reichbürgerliches" in dir erkannt,
gehörst du zu einer religiösen Gemeinschaft, die den Untergang unserer gottlosen Gesellschaft
als bereits unabänderlich ansieht?

Lediglich an einen Punkt sind wir wohl unterschiedlicher Meinung:
"Sorry, aber wer die Fäden zieht ist hinreichend bekannt. Und das Ziel ist die Anhäufung von Vermögen."

Wer zeiht denn deiner Meinung nach die Fäden?
Bitte schaue diesen Link an: Ich sage es dir.


Ich sehe ehr Macht und Gier als Triebfeder, doch auch das sind keine wirklichen, langfristigen Ziele..
Was ist Gier denn anderes als die Sucht nach Anhäufung von Vermögen? :unsure:

Und Macht - die kann man sich kaufen, wenn man genug Geld hat.
Siehe Soros, siehe Bill Gates, und viele andere, die das etwas subtiler betreiben.


Hier noch zwei Buchtipps, passend zum Threadthema "Dialektik / Konversationskultur"

Gustave le Bon "Psychologie der Massen"

Adolf Hitlers "Mein Kampf" von Christian Zentner


W,
Fee.
 

Die Waldfee

Active member
Hallo liebe Mitleser,

wenn es, wie in diesem Thread, um Konversationskultur und soziale Kompetenz geht,
dann sollte auch die deutsche Lügenpresse Würdigung finden.

Auf einen typischen Fall der jüngeren Zeit wird hier aus erster Hand näher eingegangen:


"Claas Relotius schrieb immer genau das, was seine Redaktionen haben wollten."

Es grüßt,
Fee.
 
Zuletzt bearbeitet:

Die Waldfee

Active member
Hallo liebe Mitleser,

ein weiteres schönes Beispiel für Konversationskultur und soziale Kompetenz,
zwar nicht im Funkbetrieb, aber grundsätzlich.

So meldet die systemtreue Tagesschau heute:


Allerdings unterstelle ich niemandem hier im Forum, die "taz" zu lesen,
auch Niveaulosigkeit kennt ihre Grenzen.

Es grüßt,
Fee.
 

Felis

Member
Klar kenne ich 1984 sowohl das Buch als auch den nicht ganz so gelungenen Film.

Das was Orwell schrieb hat schon Parallelen in unsere Gegenwart, ist aber aus der Sicht und Gesellschaft von vor nahezu einem Jahrhundert entstanden. D.h. die technische Entwicklung und die Veränderungen in den Gesellschaften weltweit, die nach dem Buch kamen sind dort nicht berücksichtigt. Die größte Diskrepanz zwischen Orwell und heute ist seine nationale Betrachtung England und der nationalen Partei "Engsoc". Die heutige Welt ist jedoch nicht mehr national geprägt, wie vor über 70 Jahren, sondern ein Gespinst von nur scheinbar unabhängigen Staaten
Von daher ist 1984 zwar ein grober Anhaltspunkt wohin die Reise geht, aber eben nicht mehr!
Andererseits können auch die heutigen Akteure Orwells Werk als "Hilfsmittel" nutzen.

Natürlich ist es für uns vorrangig was hier in Deutschland abläuft, aber der Rest der Welt darf dabei nicht außer Acht gelassen werden. Viele Entwicklung hier in Deutschland haben ihre entsprechenden Gegenstücke in anderen Ländern - Nur dass die Berichterstattung hierzu etwas dürftig ist. Wenn Deutschland stockt, werden Maßnahmen eben anderswo weiterbetrieben..
Recherchiere hierzu mal die Entwicklungen in den Bereichen Digital-ID, Scoring, usw. der letzten 10 Jahre.

Die aktuellen Veränderung sind weltweit koordiniert und anders als bei Orwell stehen heute mit der WHO, UN sowie anderen privaten Organisationen, viel weitreichendere Möglichkeiten zur Verfügung. Mit der Agenda 2030 wurde vor 5 Jahren ein Fahrplan in eine Welt, die weit über Orwells Prognosen hinaus geht beschlossen. Heute stehen wir erst am Anfang dieser Veränderungen!
Auch wenn im Zuge von Corona es den Anschein macht, als würde jetzt sehr viel Veränderung kommen, so liegt dies aus meiner Sicht eher an der freien Zeit, die die Menschen nun haben.

Fachliteratur zu diesem Thema ist schwierig, da es sehr viele Bereiche betrifft, die alle parallel bearbeitet werden.
Doch hiermit kommen wir wieder zu den wirklichen Drahtziehern zurück, deren Identität, Interessen und Pläne.. denn selbst eine Agenda 2030 ist nur ein Gerüst, welches vielfältig mit Leben gefüllt werden kann. Figuren wie Bill Gate, Soros, und die Regierenden der einzelnen Länder sich letztlich nur Marionetten und entbehrlich.

So lange man nicht weiß, wohin die Reise geht ist "den Kopf unten halten" sicher keine schlechte Idee. - Auch wenn dadurch die Sache erstmal schlimmer wird! Was hätte Otto Schindler wohl erreicht, wenn er sich offen gegen die Nazis gestellt hätte?


zu "meine Gruppierung" - Jemand Außenstehendem ist unsere Gedankenwelt/Lebensphilosphie nur sehr schwer zu beschreiben..:unsure:

Es geht hier nicht um Prepping, Reichsbürger oder dergleichen, sondern wesentlich existenziellere Dinge und daher denkst du mit der Religiosität schon ein bisschen in die richtige Richtung. Wir streben nicht nach persönlichem Wohlstand, Ansehen oder Reichtum/Macht, was in der wirtschaftlich und religiös geprägten Gesellschaft häufig auf Skepsis und Ablehnung stößt.

Wenn man sich Fragen, wie: woher komme ich, warum bin ich hier, oder wohin gehe ist, ernsthaft stellt, wird man in der Gesellschaft schnell auf Widerstände, Reibungspunkte und Ablehnung stoßen.
Diejenigen, die es dennoch tun und diese Fragen für sich beantworten, sind damit gezwungen teilweise neben der Gesellschaft zu leben. Für mich (uns) liegt die Antwort in der Richtung einiger asiatischer Glaubenslehren, auch wenn wir jede Art von Gottheit oder übergeordnet göttlichem /teuflischem Wesen generell ablehnen und uns grundsätzlich als Teil der Natur (oder des Universums) sehen:
Wir werden als Menschen, ebenso wie alle anderen Lebewesen und Pflanzen, in die Natur geboren um dieser zu 'dienen'. - Dabei ist der Wert jedes Lebewesens gleich. Entscheidend für unser Leben, wie für jedes andere auch, ist, wie gut wir diese Aufgabe in der zur Verfügung stehenden Zeit erfüllen, was mir nehmen, damit tun und schließlich hinterlassen...

Keine Angst, wir sind ganz sicher keine Extremisten, Ökofreaks oder Ex-Hippies, sondern einfach nur Menschen die das Leben intensiver und in einem größeren Rahmen betrachten. Das die "öffentliche Gesellschaft" hierbei nur einen kleinen Teil ausmacht, ist diese eben nur an den Berührungspunkten relevant.

Vielleicht ein paar einfache Beispiele:

Wir mahlen unser Getreide und backen auch unser Brot selbst, verarbeiten viele Lebenmittel (einmachen, räuchern,...), usw.
Selbst unter dem Gesichtspunkt, dass wir weit von Selbstversorgern entfernt sind und dies vor einigen Jahrzehnten vollkommen normal war, ist dies für die heutige Gesellschaft sehr sonderbar und vertächtig..

Alle "Gäste" am Tisch behandeln wir mit Respekt...
Wenn die Wespe, Hornisse oder der Vogel seinen Anteil vom essen holt ist das in Ordnung. Doch wenn man heute nicht bereist beim Anflug einer Hornisse in Panik ausbricht ist das sonderbar - Wenn die Amsel die Körner/Krümel vom Brot vom Tisch pickt, kommt die gesellschaftliche Ablehnung - Welche Krankheiten diese Vögel alles übertragen..

Als Randgruppe trifft man sich öfter und/oder isst und trinkt zusammen (kein tägliches Saufgelage oder ausschweifendes Grillfest) und pflegt als Gruppe ein offenes Haus und Leben...
Wir hatten hier schon so ziemlich alles an Gerüchten, was man sich vorstellen kann - Von "Hartzern", Säufern, Drogen bis zum Bordell,..

Heute reicht es schon, wenn man nicht 100% Mainstream ist, um als gesellschaftlicher Außenseiter und Sonderling betrachtet zu werden. Darüber kann man sich seine Gedanken machen oder man klinkt sich eben einfach aus der Gesellschaft aus..
(Es gibt natürlich auch Dinge, über die hier nicht schreiben möchte, aber dies sind Dinge, die normalerweise keine Außenstehender mitbekommt. Obwohl diese Dinge nicht von uns sondern der Gesellschaft verursacht wurden..)

Ich hoffe meine Aussage "Gruppierung" ist jetzt etwas verständlicher :)
 

Die Waldfee

Active member
Klar kenne ich 1984 sowohl das Buch als auch den nicht ganz so gelungenen Film.
Kennen <> Lesen.

So lange man nicht weiß, wohin die Reise geht ist "den Kopf unten halten" sicher keine schlechte Idee. - Auch wenn dadurch die Sache erstmal schlimmer wird! Was hätte Otto Schindler wohl erreicht, wenn er sich offen gegen die Nazis gestellt hätte?
Was hätte Adolf Hitler erreicht, wenn sich die deutsche Bevölkerung offen gegen die Nazis gestellt hätte?

Lieben Dank für den kurzen esoterischen Einblick.

Wenn sich das nächste mal eine Amsel einen Krümel vom Tisch pickt, dann mach bitte ein Foto davon.
Meine Amseln sind nicht so zutraulich.

Wir hatten hier schon so ziemlich alles an Gerüchten, was man sich vorstellen kann - Von "Hartzern", Säufern, Drogen bis zum Bordell,..
Ja, BTM Mißbrauch könnte zunächst schon vermutet werden.

LG
Fee.
 
Zuletzt bearbeitet:

Felis

Member
Kennen = lesen + sehen :)

Bei uns hier auf dem Land (wenn auch offiziell Kleinstadt) sind die Tiere schon recht zutraulich.
..und wenn sie mal gemerkt haben, dass keine Gefahr droht, dann sitzen sie schon da und warten.. :ROFLMAO:
Amseln, Gartenrotschänze, Meisen, Stare,.. brüten bei uns regelmäßig, da wachsen die Kleinen dann schon mit einer gewissen Vertrautheit auf.

Ein Einzelner kann nichts erreichen, wenn es ihm nicht gelingt die Massen zu mobilisieren (Hitler) oder er dies im Verborgenen tut (Schindler). Liegt wohl in der Natur der Sache.. oder an der Gesellschaft?

Der Ausflug an den Rand meiner Welt war hoffentlich nicht zu OT..
Aber es ist ja prinzipiell kein Geheimnis, was wir denken und machen, außerdem freu ich mich immer wenn jemand Interesse zeigt, und/oder ein naturverbundenes, offenes Leben toleriert. Keiner erwartet dass jemand dies gutheißt oder teilen müsse... Gibt schließlich auch die Schattenseiten, wie überall im Leben.

LG Felis
 

Die Waldfee

Active member
..und wenn sie mal gemerkt haben, dass keine Gefahr droht, dann sitzen sie schon da und warten.. :ROFLMAO:
Amseln, Gartenrotschänze, Meisen, Stare,.. brüten bei uns regelmäßig, da wachsen die Kleinen dann schon mit einer gewissen Vertrautheit auf.
Kenn ich so nur von Rotkehlchen, die haben eine geringe Fluchtdistanz,
was ihnen leider in Italien zum Verhängnis wird. Dort gelten die kleinen
Flattermänner als Delikatesse.

Meine Amseln "Scheißen mir was" wenn ich die nur schief ansehe.

Ein Einzelner kann nichts erreichen, wenn es ihm nicht gelingt die Massen zu mobilisieren (Hitler) oder er dies im Verborgenen tut (Schindler). Liegt wohl in der Natur der Sache.. oder an der Gesellschaft?
Als Gegenbeispiel könnte man Stauffenberg nennen.
Auch wenn er technisch gescheitert ist, so hat er doch seinen Platz in der Geschichte.

Der Ausflug an den Rand meiner Welt war hoffentlich nicht zu OT..
Ja, du hast recht.
Wir haben uns vom dialektischen Ansatz des Threads doch etwas entfernt.

Gruß
F.
 
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