• Hallo - ab sofort gibt es hier eine neue Forensoftware - und die Registrierung klappt auch wieder. Die Installation ist frisch - daher seht mir nach, wenn noch nicht alles funktioniert und vielleicht manches noch fehlt. Das wird noch :) Gruß Markus Admin

Funkbetrieb

  • Ersteller Gelöschtes Mitglied 4942
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G

Gelöschtes Mitglied 4942

Guest
Moin!
Angeregt durch einen Bekannten möchte ich hier mal folgende Frage in den Raum stellen:
Welche Konversationskultur und soziale Kompetenz sollte jemand mitbringen, der als Hobby Funk betreibt?
Damit meine ich lis.OMs ebenso wie CB-Funker.

Seit geraumer Zeit ist mir das sonderbare Gebaren auf diversen Funkrunden aufgefallen, auf KW, Relais und CB-Funk.
Heute Abend hat mich ein Bekannter, der auch manchmal Funk hört, diesbezüglich gefragt.

Es wäre interessant, Eure Ansichten dazu zu lesen.

Gruß, Bernhard.
 

Prof.Dr.M

Member
Hallo Bernhard

Nun ich denke mal es ist wie überall (in Internetforen aber auch real), wenn man sich einfach fair, vernünftig und anderen gegenüber tolerant benimmt ist man auf richtigen Seite.
Dann kann man über (fast) jedes Thema in Ruhe reden.
Natürlich gehört beim Funken auch etwas "Disziplin" dazu, also nicht nur selbst so viel reden, sondern auch den anderen zuhören - aber das ist ja beim Telefonieren ähnlich, nur dass beim Funk eben etwas mehr Menschen zuhören können.
 

Prof.Dr.M

Member
Erinnert mich gerade ein wenig an Perry Rhodan (kennen vermutlich auch eher die ältere) oder mal bei NAVY CIS , als die ganze moderne digitale Technik "blockiert" wurde und sie deshalb mit der guten alten Technik arbeiteten. Bei PR, soweit ich mich erinnere, sogar mit alten Propellermaschinen!

Im "Notfall" wenn das Internet, das Handy oder Festnetz mal nicht (mehr) funktioniert, dann merkt man wie "gut" doch so alte Technik sein kann!
 

Felis

Member
Nein, ich hab die Hoffnung noch nicht aufgegeben und werde dies wahrscheinlich auch in der Zukunft nicht.
Zumindest solange nicht, bis der Gesetzgeber die Rahmenbedingungen ändert.

Ich hatte vor einigen Wochen zufällig eine Gruppe kennenlernen dürfen, die sich mit Lichttelefonie beschäftigt. Also einem Vorläufer der Funktechnik aus der Zeit um 1910-1915, der jedoch noch bis in die jüngere Vergangenheit militärisch genutzt wurde. Hochinteressant!
Und auch die Röhrentechnik, abseits von HiFi und Musikern, erfreut sich immer noch der Beliebtheit einer gar nicht so kleinen Gemeinschaft.

Das Funk-Hobby wird sich, wie viele andere Dinge verändern, aber es wird immer Menschen geben, die an Geräten basten, Antennen bauen und erproben,.. - Die sich einfach für die drahtlose Übertragung als Hobby interessieren.
Aber es werden weitaus weniger sein als heute!
Der Umstand, dass es dann weniger neue und dafür wesentlich mehr ältere Geräte in Benutzung geben wird, wird das Basteln zusätzlich befeuern.


Die Funktechnik, insbesondere CB-Funk, hat nicht nur für mich eine wichtige Funktion als "Kommunikationsmittel im Krisenfall". Warum ausgerechnet CB-Funk hatte ich schon geschrieben - Für jeden frei zugänglich, kostengünstige Technik, ausreichende Reichweite,..
Der Ansatz hier eine Alternative zu Handy/Internet zu sehen, ist meiner Meinung nach, aber viel zu ambitioniert angesetzt und auch konzeptionell falsch. Wir sind froh, wenn mir im Fall der Fälle ein einigermaßen stabiles, lokales Netzwerk mit etwa 5km Maschenweite halten können.
Dies ist schon heute manchmal nicht so einfach...
 

Felis

Member
Lichttelegrafie war mir klar, dass die im maritimen Sektor noch heute eingesetzt wir. Diese ist auch fester Bestandteil der Seemännischen Ausbildung (zivil wie militärisch).
Aber dass die Lichttelefonie nach 1950 noch weiterbetrieben wurde wusste ich nicht. Im Prinzip wird hierbei eine Glühlampe mit NF moduliert und das Lichtsignal beim Empfänger mittels einer Photozelle demoduliert. Im 1. Weltkrieg war diese Technik in der Bunker-/Festungskommunikation vielfach eingesetzt, weil einfach und vollkommen abhörsicher.

Naja, wenn ich sehe, dass ich jährlich um die 1200-1500 Besucher im Museum habe, ist das Interesse ungebrochen (zumindest bis vor Corona). Doch auch bei mir hat sich der Gesprächsinhalt zusehens verändert. Es stehen nicht mehr die Röhren als "Objekt der Faszination" im Vordergrund, sondern die Geschichte deren Entstehung und vor allem der Anwendung (meist im weltpolitischen/kulturellen Kontext).

Rundfunksender werden überall in Europa seit vielen Jahren abgeschaltet und abgerissen, so dass heute so gut wie nichts mehr davon existiert (Ausnahme England). Einige Sender der deutschen Sendestellen wurden verkauft, die meisten jedoch vernichtet, da hier Vereinbarungen/Gesetze aus den Besatzungsrechten greifen.
Doch schon vorher war von den Röhren nicht mehr viel im Einsatz. Die kleineren Sender bis 10kW waren schon länger voll transistorisiert und selbst die Größeren mit 100-500kW hatten nur noch in der Modulations- und RF-Endstufe Röhren in Einsatz (wenn auch Beeindruckende).
Die große Domäne der Röhrentechnik ist heute die Medizin und Rüstung, sowie einige andere Sonderbereiche. Selbst die Forschung setzt nur noch wenige Röhren ein, wobei hier zumeist auf Simulation anstatt Erprobung gesetzt wird.

Um auf das Thema Notfunk zurück zu kommen, ist es sehr interessant, dass viele Länder noch MW/KW-Röhrensender als Notreserve betriebsfähig halten. Der vollkommene Ausstieg, ohne dass es eine Alternative gibt, wird meines Wissens nur in Deutschland und einigen europäischen Ländern beschritten. Erinnert an die Anschaltung der Warnämter und Sirenen, oder Ortssprechanlagen nach 1990..,
Heute wären viele Institutionen froh wenn die alte Technik noch da wäre - und müssen schweigen.. Aber das ist eine andere Geschichte.
 
G

Gelöschtes Mitglied 4942

Guest
Moin!
Danke für Eure Antworten und fachlich fundierte Erklärungen!
Von meinem "Rest-Latein" fällt mir dazu nur "tempora mutantur" ein.
Eventuell ist es wirklich so, das innerhalb der Generationen eine andere Sichtweise auf die Dinge stattgefunden hat.
Es fehlt m.E. vor Allem die Bereitschaft, sich selbst etwas anzueignen.
Das "Vorgekaute" ist leichter verdaulich, und ja sooo bequem.
Ob es mit dem Intellekt der Funk-User was zu tun hat, würde ich auch eher bejahen. Alldieweil selbiger im Durchschnit der Bevölkerung wohl sinkt. Warum wohl? Sind unsere Pädagogen plötzlich verblödet?
Die Ausführungen über Röhrentechnik haben mich, dankeswerter Weise, etwa 50 Jahre zurückbefördert.
Ich habe auch mal so angefangen, inspiriert vom Grossvater.
Meine ersten Rx waren mit EF98, dann mit EF80, und mit einer ECC? in Cascode- Schaltung.
Mein letzter Rx steht noch hier auf'm Tisch. Vor etwa 30 Jahren gebaut, geht noch ganz gut. Natürlich nicht vergleichbar mit heutigen Geräten.
Aber "selbstgeschnitzt".

73 - Bernhard.tmp-cam-3904273383034937124.jpg
 
G

Gelöschtes Mitglied 4942

Guest
Anmerkung meinerseits:
Das dargestellte Gerät ist kein Röhrengerät.
Es hat in der 2-Kreis Vorstufe 2×BF245, dann 1×BF245, und dann für NF einen 2-stufigen IC.
Leistungsmässig ist es in etwa mit dem "TornEb" vergleichbar.
Diesen haben wir mal versucht zu restaurieren.
Irgendwann hat's dann auch geplappt - mit einigen neuen Keramik-Trimmern

B-.
 

Felis

Member
@Bernhard "Es fehlt m.E. vor Allem die Bereitschaft, sich selbst etwas anzueignen."

Was erwartest du generell von den jungen Menschen?
Die heutigen Kinder sind weder schlauer, noch dümmer wie wir selbst es in diesem Alter waren. Viele können sich ihre Wissbegierigkeit/Neugier auch recht lange bewahren, aber spätestens mit der Pubertät, wenn sie erkennen was in dieser Gesellschaft wirklich zählt, ist es dann bei den Meisten vorbei.
Wenn man von klein auf lernt, dass Leistung, Einsatz, Kenntnisse und Fähigkeiten, in der Gesellschaft nichts mehr zählen und später meist nur gegen einen selbst verwendet werden, handelt man entsprechend..
Und was Hänschen nicht lernt, lernt der Hans nimmermehr!

Die Bereitschaft zu lernen ist bei den Kindern vorhanden (angeboren), aber unsere heutige Gesellschaft setzt alles daran diese Ansätze möglichst schnell und nachhaltig zu zerstören. - Die Arbeitsbiene braucht schließlich keine so hohe Intelligenz!
 

Felis

Member
Hast ja recht - schlechtes Thema für diese Forum :rolleyes:
Aber ich wollte die pauschale Aussage von @Bernhard nicht unkommentiert lassen.
Der Mensch wird nicht böse und dumm geboren, das kommt erst durch Erziehung und Indoktrination.


Die Diskussions- und Gesprächskultur, die @Bernhard ansprach ist etwas, was aus der Gesellschaft und dem Umgang zwischen Menschen entsteht. Dabei gibt es letztlich kein gut und schlecht, weil der die beteiligten Personen betreffende Zustand, als kulturelle Übereinstimmung dieser temporären Gruppe angesehen werden muss..

Ich denke der Hintergrund der Frage war nicht direkt die "Konversationskultur", sondern ehr die gesellschaftlichen Werte, wie Respekt, Höflichkeit und Hilfsbereitschaft.
Da diese Werte heute, in der Gesellschaft immer unpopulärer und unwichtiger werden, ist auch in der Funk-Konversation ein zunehmendes Defizit zu beobachten. Heute dominieren leider oft Beleidigung, Vorurteile und eine gewisse ideologische Verblendung... Da dies jedoch die Folge einer generellen gesellschaftlichen Veränderung sind, ist ein Gegensteuern schwierig bis unmöglich.

Ich merke ja auch in vielen Gesprächen (nicht nur Funk), dass die Konversationen deutlich rauher und ideologischer werden. Häufig wir dann Unwissenheit und fehlende Einsicht, einfach durch Arroganz und abgedroschene Phrasen ersetzt…
Wenn mir die Art/Einstellung von jemand missfällt, weise ich diesen darauf hin und wenn es nicht fruchtet, endet das Gespräch eben.
Sorry, aber ich lass mir Meine Werte und Einstellung nicht diktieren!
 
G

Gelöschtes Mitglied 4942

Guest
Moin!
Nochmals "Danke" für Eure Beiträge zu dem Thema!
Manches hat doch gewisse andere Sichtweisen offenbart.
Das Ganze ist wohl etwas komplexer, als es zunächst schien - bei meiner Fragestellung.

Abschliessend möchte ich dazu bemerken:
Werte, die über viele Generationen das Land und das Volk vorwärts gebracht haben, dürfen nicht in den Dreck getreten werden!
Jene, die diese Werte heute ablehnen und als "nationalistisch" verteufeln, haben auch irgendwann mal von diesen Werten profitiert - oder tun dies jetzt noch. Oder ihre Eltern, die ihnen endlose Hochschulstudien ermöglicht haben.
Bis dann die diversen "Studiosi" es vorzogen - ohne Abschluss - in die Politik zu gehen.

Gruß, Bernhard.
 

Felis

Member
Klar kenne ich 1984 sowohl das Buch als auch den nicht ganz so gelungenen Film.

Das was Orwell schrieb hat schon Parallelen in unsere Gegenwart, ist aber aus der Sicht und Gesellschaft von vor nahezu einem Jahrhundert entstanden. D.h. die technische Entwicklung und die Veränderungen in den Gesellschaften weltweit, die nach dem Buch kamen sind dort nicht berücksichtigt. Die größte Diskrepanz zwischen Orwell und heute ist seine nationale Betrachtung England und der nationalen Partei "Engsoc". Die heutige Welt ist jedoch nicht mehr national geprägt, wie vor über 70 Jahren, sondern ein Gespinst von nur scheinbar unabhängigen Staaten
Von daher ist 1984 zwar ein grober Anhaltspunkt wohin die Reise geht, aber eben nicht mehr!
Andererseits können auch die heutigen Akteure Orwells Werk als "Hilfsmittel" nutzen.

Natürlich ist es für uns vorrangig was hier in Deutschland abläuft, aber der Rest der Welt darf dabei nicht außer Acht gelassen werden. Viele Entwicklung hier in Deutschland haben ihre entsprechenden Gegenstücke in anderen Ländern - Nur dass die Berichterstattung hierzu etwas dürftig ist. Wenn Deutschland stockt, werden Maßnahmen eben anderswo weiterbetrieben..
Recherchiere hierzu mal die Entwicklungen in den Bereichen Digital-ID, Scoring, usw. der letzten 10 Jahre.

Die aktuellen Veränderung sind weltweit koordiniert und anders als bei Orwell stehen heute mit der WHO, UN sowie anderen privaten Organisationen, viel weitreichendere Möglichkeiten zur Verfügung. Mit der Agenda 2030 wurde vor 5 Jahren ein Fahrplan in eine Welt, die weit über Orwells Prognosen hinaus geht beschlossen. Heute stehen wir erst am Anfang dieser Veränderungen!
Auch wenn im Zuge von Corona es den Anschein macht, als würde jetzt sehr viel Veränderung kommen, so liegt dies aus meiner Sicht eher an der freien Zeit, die die Menschen nun haben.

Fachliteratur zu diesem Thema ist schwierig, da es sehr viele Bereiche betrifft, die alle parallel bearbeitet werden.
Doch hiermit kommen wir wieder zu den wirklichen Drahtziehern zurück, deren Identität, Interessen und Pläne.. denn selbst eine Agenda 2030 ist nur ein Gerüst, welches vielfältig mit Leben gefüllt werden kann. Figuren wie Bill Gate, Soros, und die Regierenden der einzelnen Länder sich letztlich nur Marionetten und entbehrlich.

So lange man nicht weiß, wohin die Reise geht ist "den Kopf unten halten" sicher keine schlechte Idee. - Auch wenn dadurch die Sache erstmal schlimmer wird! Was hätte Otto Schindler wohl erreicht, wenn er sich offen gegen die Nazis gestellt hätte?


zu "meine Gruppierung" - Jemand Außenstehendem ist unsere Gedankenwelt/Lebensphilosphie nur sehr schwer zu beschreiben..:unsure:

Es geht hier nicht um Prepping, Reichsbürger oder dergleichen, sondern wesentlich existenziellere Dinge und daher denkst du mit der Religiosität schon ein bisschen in die richtige Richtung. Wir streben nicht nach persönlichem Wohlstand, Ansehen oder Reichtum/Macht, was in der wirtschaftlich und religiös geprägten Gesellschaft häufig auf Skepsis und Ablehnung stößt.

Wenn man sich Fragen, wie: woher komme ich, warum bin ich hier, oder wohin gehe ist, ernsthaft stellt, wird man in der Gesellschaft schnell auf Widerstände, Reibungspunkte und Ablehnung stoßen.
Diejenigen, die es dennoch tun und diese Fragen für sich beantworten, sind damit gezwungen teilweise neben der Gesellschaft zu leben. Für mich (uns) liegt die Antwort in der Richtung einiger asiatischer Glaubenslehren, auch wenn wir jede Art von Gottheit oder übergeordnet göttlichem /teuflischem Wesen generell ablehnen und uns grundsätzlich als Teil der Natur (oder des Universums) sehen:
Wir werden als Menschen, ebenso wie alle anderen Lebewesen und Pflanzen, in die Natur geboren um dieser zu 'dienen'. - Dabei ist der Wert jedes Lebewesens gleich. Entscheidend für unser Leben, wie für jedes andere auch, ist, wie gut wir diese Aufgabe in der zur Verfügung stehenden Zeit erfüllen, was mir nehmen, damit tun und schließlich hinterlassen...

Keine Angst, wir sind ganz sicher keine Extremisten, Ökofreaks oder Ex-Hippies, sondern einfach nur Menschen die das Leben intensiver und in einem größeren Rahmen betrachten. Das die "öffentliche Gesellschaft" hierbei nur einen kleinen Teil ausmacht, ist diese eben nur an den Berührungspunkten relevant.

Vielleicht ein paar einfache Beispiele:

Wir mahlen unser Getreide und backen auch unser Brot selbst, verarbeiten viele Lebenmittel (einmachen, räuchern,...), usw.
Selbst unter dem Gesichtspunkt, dass wir weit von Selbstversorgern entfernt sind und dies vor einigen Jahrzehnten vollkommen normal war, ist dies für die heutige Gesellschaft sehr sonderbar und vertächtig..

Alle "Gäste" am Tisch behandeln wir mit Respekt...
Wenn die Wespe, Hornisse oder der Vogel seinen Anteil vom essen holt ist das in Ordnung. Doch wenn man heute nicht bereist beim Anflug einer Hornisse in Panik ausbricht ist das sonderbar - Wenn die Amsel die Körner/Krümel vom Brot vom Tisch pickt, kommt die gesellschaftliche Ablehnung - Welche Krankheiten diese Vögel alles übertragen..

Als Randgruppe trifft man sich öfter und/oder isst und trinkt zusammen (kein tägliches Saufgelage oder ausschweifendes Grillfest) und pflegt als Gruppe ein offenes Haus und Leben...
Wir hatten hier schon so ziemlich alles an Gerüchten, was man sich vorstellen kann - Von "Hartzern", Säufern, Drogen bis zum Bordell,..

Heute reicht es schon, wenn man nicht 100% Mainstream ist, um als gesellschaftlicher Außenseiter und Sonderling betrachtet zu werden. Darüber kann man sich seine Gedanken machen oder man klinkt sich eben einfach aus der Gesellschaft aus..
(Es gibt natürlich auch Dinge, über die hier nicht schreiben möchte, aber dies sind Dinge, die normalerweise keine Außenstehender mitbekommt. Obwohl diese Dinge nicht von uns sondern der Gesellschaft verursacht wurden..)

Ich hoffe meine Aussage "Gruppierung" ist jetzt etwas verständlicher :)
 

Felis

Member
Kennen = lesen + sehen :)

Bei uns hier auf dem Land (wenn auch offiziell Kleinstadt) sind die Tiere schon recht zutraulich.
..und wenn sie mal gemerkt haben, dass keine Gefahr droht, dann sitzen sie schon da und warten.. :ROFLMAO:
Amseln, Gartenrotschänze, Meisen, Stare,.. brüten bei uns regelmäßig, da wachsen die Kleinen dann schon mit einer gewissen Vertrautheit auf.

Ein Einzelner kann nichts erreichen, wenn es ihm nicht gelingt die Massen zu mobilisieren (Hitler) oder er dies im Verborgenen tut (Schindler). Liegt wohl in der Natur der Sache.. oder an der Gesellschaft?

Der Ausflug an den Rand meiner Welt war hoffentlich nicht zu OT..
Aber es ist ja prinzipiell kein Geheimnis, was wir denken und machen, außerdem freu ich mich immer wenn jemand Interesse zeigt, und/oder ein naturverbundenes, offenes Leben toleriert. Keiner erwartet dass jemand dies gutheißt oder teilen müsse... Gibt schließlich auch die Schattenseiten, wie überall im Leben.

LG Felis
 
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