• Hallo - ab sofort gibt es hier eine neue Forensoftware - und die Registrierung klappt auch wieder. Die Installation ist frisch - daher seht mir nach, wenn noch nicht alles funktioniert und vielleicht manches noch fehlt. Das wird noch :) Gruß Markus Admin

BNetzA: Freenet mit externer Antenne "vorstellbar", aaaber...

M

Mixery

Guest
tja, nun gibts doch regulär geräte, bei denen man die antenne abnehmen kann und anderes drauf schrauben.
 
W

Wasserbueffel

Guest
tja, nun gibts doch regulär geräte, bei denen man die antenne abnehmen kann und anderes drauf schrauben.
Abnehmen und anschrauben ja,aber nur die dazugehörigen Antennen.
Keine beliebigen Antennen sind erlaubt.
Dadurch verändern sich die technischen Eigenschaften(Abstrahlung,EIRP etc).
Das ist nicht zulässig.

Gruss Walter
 
O

Oldman

Guest
An anderer Stelle habe ich mich dazu bereits ausgelassen. Ob die Hersteller ein CE-Bapperl draufmachen dürfen ist das eine, zumal in den PMR- und Freenet-Verfügungen auf die EN-Papiere nur hinsichtlich der bei Störungen geltenden Messverfahren/"Normen" (die keine deutschen Gesetze sind) verwiesen wird. Vergleicht man die alten Verfügungen, in denen ausdrücklich die fest angebaute Antenne vorgeschrieben war, mit den aktuellen Verfügungen, die lediglich die Sendeleistung ERP regeln, so kann eigentlich kein Zweifel bestehen, daß die fest angebaute Antennen nicht (mehr) vorgeschrieben ist. Maßgeblich ist aber nur, wasn wir Anwender damit machen - und da kommt es auf ein CE-Bapperl nicht an. D.h.: Wenn nicht mehr als 500mW ERP rauskommen ist es o.k. Wer nun an das PMR-/freenet-Gerät eine Dachantenne anschließt, wird jedenfalls hinsichtlich der Sendeleitung illegal handeln, denn daß dies zu mehr als 500mW ERP führt dürfte klar sein. Wer dagegen auf dem Mopped ein HaFuG mit eigenangebrachter Lambda/4 in der Brustttasche mit sich führt, dürfte aufgrund der extrem ungünstigen Sendeumgebung die erlaubten 500mW ERP nicht überschreiten.

mfg, Oldman
 
D

Dustin Möller

Guest
Will mal einen sehen der sich daran hält und keine externe Antenne an sein Freenet Funke macht, also in der Leipziger runde auf der ich bin hat jeder eine Antenne aufm Dach.
 
W

Wasserbueffel

Guest
Will mal einen sehen der sich daran hält und keine externe Antenne an sein Freenet Funke macht, also in der Leipziger runde auf der ich bin hat jeder eine Antenne aufm Dach.
Das war hier auch mal so...
Bis bie BNetzA auftauchte.
Kostete einigen "Hochantennennutzer" 4 stellige Summen....
Kabelfernsehen wurde massiv gestört.....

Walter
 
T

Torkel

Guest
Nicht nur Kabelfernehen, sondern auch DVB-T und der DAB+ Empfang wird duch
solche Aktionen massiv gestört und dies in großem Radius.
Da kennt auch hier der Funkkontrollmeß auch keine Gnade und das ist auch gut so.
 
G

grinsekater

Guest
Wer nun an das PMR-/freenet-Gerät eine Dachantenne anschließt, wird jedenfalls hinsichtlich der Sendeleitung illegal handeln, denn daß dies zu mehr als 500mW ERP führt dürfte klar sein. Wer dagegen auf dem Mopped ein HaFuG mit eigenangebrachter Lambda/4 in der Brustttasche mit sich führt, dürfte aufgrund der extrem ungünstigen Sendeumgebung die erlaubten 500mW ERP nicht überschreiten.

mfg, Oldman
Nö, das sehe ich aber völlig anders.

Wenn aus einem Gerät an der Antennenbuchse z. B. 500mW rauskommen, und dann z. B. eine 0 db Gewinn-Groundplane mit 10 Metern RG58 (oder auch Aircell 7 o. ä.) angeschlossen ist, woher sollen denn da bitte mehr als 500 mW ERP von der Antenne abgestrahlte Leistung kommen? Antennenkabel sind doch keine Leistungsverstärker. :D

Das dürfte alles noch konform sein, meine ich. Denn (nur eine bessere) Antennenhöhe (bei gleicher oder durch die Kabelverluste sogar niedrigerer Leistung) ist kein (verbotener) "Gewinn".

Ausserdem dürften die meisten kurzen originalen verkürzten "Gummiwürste" auf den PMR- und Freenet-Geräten sogar gewaltige Verluste bringen, da dürfte/müsste die Ausgangsleistung an der Antennenbuchse ohnehin viel höher als 500 mW sein, damit man damit überhaupt auf den ERP-Wert von 500 mW kommt.

73, Andy
 
S

Stiftel112

Guest
Grüße,
also ich funke sicher schon fast nen Jahr mit ner X-30 aufm Dach bis jetzt hat es noch keinen gestört und ich wohne in einer Großstadt.
Kabelfernsehen wir bei mir auch nicht beeinträchtigt.
Also mache ich mich da garnicht verrückt.

MFG
 
W

Wasserbueffel

Guest
Grüße,
also ich funke sicher schon fast nen Jahr mit ner X-30 aufm Dach bis jetzt hat es noch keinen gestört und ich wohne in einer Großstadt.
Kabelfernsehen wir bei mir auch nicht beeinträchtigt.
Also mache ich mich da garnicht verrückt.

MFG

Aktuelle Preise.....


Bearbeiten eines Verstoßes gegen Frequenzzuteilungsbedingungen, Auflagen oder die Frequenzzuteilungsverordnung einschließlich Festlegen der Maßnahmen........25 bis 1.500 Euro

Ausführen eines mobilen Messeinsatzes am Ort des Gestörten...................................900 Euro

Ausführen eines mobilen Messeinsatzes am Ort des Störers.....................................600 Euro

Ausführen eines stationären Messeinsatzes zum Ermitteln von Funksendern, die gegen Frequenzzuteilungsbedingungen, Auflagen oder die Frequenzzuteilungsverordnung verstoßen....................................250 bis 1.500 Euro​

Walter
 
T

Torkel

Guest
Sehr guter Beitrag Walter.

Lasse mal alle machen, der Krug geht so lange zum Brunnen bis er bricht.
 
B

BravoEcho

Guest
Plane gerade den Umzug von CH nach BW und im Falle eines Falles ist so eine Ratenzahlung schon etwas beruhigend (hatte hier schon 2x das Vergnügen und da ging Ratenzahlung).

Aber ernsthaft - ist schon recht teuer der Spass.
 
S

Stiftel112

Guest
Ich sag da zu nur noch,

Wer sich erwischen lässt, ist ein dummes Schwein!
Wer nicht erwischt wird, ist ein Glücksschwein!
Wer sich selbst verrät, ist ein blödes Schwein!
 
C

Corwin

Guest
Und was ist der für ein Schwein, der verpfiffen wird? Ein armes Schwein?
Zahlen muß er aber trotzdem.;)
 
S

Stiftel112

Guest
Na ja,
Nun machen wir uns nicht verrückt jeder macht das ein oder andere was man nicht gerne sieht.
;)
 
G

grinsekater

Guest
Solange man die 500 mW ERP nicht überschreitet, sollte es auch keine Probleme geben, vermute ich mal. Und im Falle des Falles müsste die BNetzA nachweisen, dass man die überschritten hat. In meinem Beispiel auf der vorigen Seite dürften besagte Grenzwerte allerdings eingehalten sein.
Falls dennoch ein Bussgeldbescheid kommt, bleibt ja immer noch der Widerspruch.... Und Gerichte sehen manchmal Manches anders, als es Behörden gerne hätten.

73, Andy
 
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